Wiesbaden – Die Landeshauptstadt Hessen

Wenn man schon in Mainz unterwegs ist, kann man ruhig auch einen Blick in die „Nachbarstadt“ Wiesbaden auf der anderen Seite des Rheins werfen….

Über Wiesbaden

Um das Jahr 6 bis 15 n. Chr. wurde die Befestigung/römische Siedlung Aquae Mattiacorum von den Römern, nahe der heißen Quellen, die es hier gibt, gegründet. Um 370 wurde die Siedlung mit einer Mauer befestigt: die Heidenmauer, die bis heute erhalten geblieben ist. Im Frühmittelalter wurde der Ort als „Wisabada“ bekannt – dieser Name setzte sich aus Wiesen und Bad zusammen. Schon zu dieser Zeit waren die Quellen in Wiesbaden bekannt. Von 1547 und 1561 vernichteten mehrere Brände fast die gesamten mittelalterlichen Bauten. Dazu kam noch der Dreißigjährige Krieg, der auch erhebliche Schäden in der Stadt hinterließ. Ab 1690 sah es aber schon etwas besser aus. Obwohl Wiesbaden damals nur rund 730 Einwohner hatte, wurde sie wieder aufgebaut und erweitert. Wiesbaden gehörte zu dieser Zeit dem Grafen von Nassau und die Stadt wurde Sitz der Regierung des Fürstentums.

Reisebericht Wiesbaden

Im 19. Jhd gab es wieder einen Aufschwung: die Stadt wurde zu einem internationalen Kurort und Hauptstadt eines Regierungsbezirks. Der Ort war sehr beliebt als Ruhesitz von Offizieren und höheren Beamten. Hübsche Wohnhäusern, Hotelpaläste und vornehme Villen prägten das Stadtbild und die Bevölkerung wuchs auf 100.000 Einwohnern. Die positive Entwicklung wurde wiederum vom Ersten Weltkrieg geschwächt. 1933 gab es in Wiesbaden einige Dienststellen des NS-Unrechtsregime und die Deportation von Juden erfolgte von hier. Zu dieser Zeit wurden auch viele Wiesbadener/Innen aus sämtlichen Schichten verfolgt, die sich dem Regime widersetzten.

Reisebericht WiesbadenDie Marktkirche inmitten in der historischen Altstadt

Da Wiesbaden während des Zweiten Weltkriegs nur wenig zerstört wurde, wurde sie 1945 Hauptstadt des Landes Hessen. Wiesbaden wurde wieder eine beliebte Kurstadt, aber auch ein bevorzugter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet.

Das Schloss Biebrich

Mein erster Stop in Wiesbaden war in dem Stadtteil Biebrich. Hier steht das prächtige Schloss Biebrich. Die Baugeschichte hat sich erst über die Jahre entwickelt: 1696 wurde das Grundstück von dem damaligen Grafen von Nassau-Idstein erworben und ein einfaches Gartenhaus wurde errichtet. Zwischen 1701 – 1703 wurde es zu einem Wohnschlösschen ausgebaut, zwischen 1704-1706 wurden ein ähnlicher Pavillon in der Nähe errichtet. Ab 1707 sollte die Anlage vergrößert werden, so beschloss man, beide Gebäude miteinander zu verbinden. 1721 war die barocke Anlage mit Garten erstmal fertig gestellt.

Reisebericht WiesbadenDie Vorderseite des Schlosses Biebrichs

Reisebericht WiesbadenVor über 300 Jahren stand hier nur ein Gartenhaus!

Das Schloss ging an die Grafen von Nassau-Usingen über. Ab 1734 wurde die Anlage wieder erweitert, ein Westflügel wurde errichtet und es wurde weiter an der Innenausstattung gearbeitet. Die Arbeiten konnten erst 1750 beendet werden. Bis 1841 diente das Schloss den nassauischen Fürsten und Herzöge als Hauptsitz. Danach diente es bis 1866 als Sommerresidenz. Der damalige Herzog wurde durch Erbschaft Großherzog von Luxemburg und das Schloss wurde lange durch die luxemburgische Finanzkammer verwaltet. 1935 verkaufte eine luxemburgische Großherzogin das Schloss an den preußischen Staat. Während des Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt und nach dem Krieg stark vernachlässigt. Erst durch die Beschwerden von Besuchern aus den Niederlanden und aus Luxemburg (wo das Haus Nassau noch von Wichtigkeit ist) wurde das Schloss wieder hergerichtet. Heute wird das Schloss von der Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege genutzt.

Reisebericht Wiesbaden

Reisebericht WiesbadenDie Rückseite des Schlosses

Auf der Rückseite des Schlosses befindet sich der Schlossgarten, der mir wirklich gut gefallen hat. Riesige Bäume, grüne Wiesen, dichte Büsche. Ein schöner Ort für einen ausgedehnten Spaziergang. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich auch die Mosburg. Diese Ruine wurde künstlich zwischen 1805 und 1806 fertiggestellt. Sie baut auf den ursprünglichen Mauer der alten Königspfalz Biburc. Sie wurde aus Abbruchmaterial der Mainzer Liebfrauenkirche errichtet. Derzeit ist die Burg wegen Baufälligkeit geschlossen.

Reisebericht WiesbadenIm Schlossgarten gibt es einige wunderschöne und riesige Bäume! 

Reisebericht WiesbadenDas Schloss aus dem Schlossgarten heraus

Reisebericht WiesbadenDie Mosburg

Reisebericht Wiesbaden

Reisebericht WiesbadenVerschiedene Bäume und Pflanzen auf der Terrasse des Schlosses

Abschließen sollte man den Besuch beim Schloss mit einem Spaziergang am Rhein. 

Reisebericht WiesbadenSonne und kein Regen – fast hätte ich ihn nicht wieder erkannt

Mit der Bergbahn zum Neroberg

Als nächstes ging es zum Neroberg. Die 245m hohe Anhöhe ist der Hausberg Wiesbadens und ein beliebtes Ausflugsziel mit einigen Freizeitmöglichkeiten. Wer den Berg besuchen möchte, hat erstmal zwei Möglickeiten: mit dem Auto (oben gibt es viele Parkplätze) oder von der Stadt aus mit der Nerobergbahn. Die Standseilbahn fährt seit 1888 mit Wasserballast und hat eine Geschwindigkeit von rund 7,3 km/h. Tatsächlich gibt es nur eine Schiene, die in beide Richtungen benutzt wird. In der Mitte der Strecke gibt es eine Ausweichstelle. Die Technik der Bahn ist bisher unverändert erhalten geblieben und gilt daher heute als technisches Kulturerbe. Die Strecke hat eine länge von etwa 440m und überwindet einen Höhenunterschied von 83m. Die Fahrt dauert ungefähr 3,5 Minuten. Die Berg- und Talfahrt kostet 5 €.

Reisebericht WiesbadenUnterwegs mit der Nerobergbahn

Reisebericht WiesbadenDie Nerobergbahn! Jetzt auch mit Gehwegschäden!

Reisebericht WiesbadenDie Bahn kommt… oder geht sie? 

Reisebericht WiesbadenDie Ausweichstelle für Gegenverkehr

Oben angekommen biege ich direkt zur Löwenterrasse ab. Von der Aussichtsterrasse hat man eine großartige Panoramasicht auf Wiesbaden und die Weinberge. Sie gehört zu dem 1930 errichteten Denkmal für Gefallene im Ersten Weltkrieg

Reisebericht WiesbadenWein gibt es natürlich auch hier!

Reisebericht WiesbadenDie Löwenterrasse wird flankiert von zwei – Überraschung – Löwen!

Als nächstes geht es zum Nerobergtempel. Er wurde 1851 errichtet. Die Säulen, die hierfür benutzt wurden, standen früher entlang der Wilhelmstraße mit der ehm. Straßenbeleuchtung.

Reisebericht WiesbadenVom Nerobergtempel hat man auch eine hübsche Aussicht auf die Stadt

Nicht zu übersehen ist auch der Turm, in dem sich früher das alte Neroberghotel befand. 1989 fiel das Hotel einem Brand zum Opfer und nur der Turm blieb übrig. Dieser wurde 1993 renoviert und beherbergt heute ein Restaurant. Davor befindet sich eine „Erlebnismulde“ für z.B. Kleinkunstaufführungen

Reisebericht WiesbadenWie wärs mit einem Päuschen auf dem Neroberg?

Reisebericht WiesbadenUnd nochmal der Nerobergtempel – der ist aber auch hübsch!

Als letztes ging es für mich noch zur Russische Kirche. Sie liegt etwas abseits der anderen Neroberg-Attraktionen. Die 5 vergoldeten Kuppeln lunzen aber bereits zwischen den Bäumen hervor. Sie wurde von 1847 bis 1855 als Grabkirche für die aus St. Petersburg stammenden Gattin des Herzog Adolfs errichtet. Neben der russisch-orthodoxe Kirche befindet sich der Friedhof von 1856. Er gehört zu den ältesten seiner Art in Westeuropa und es sind auch zahlreiche Persönlichkeiten auf ihm begraben. In den 1920er Jahren entstand eine dauerhafte Gemeinde um die Kirche, da viele russische Emigranten infolge der Russischen Revolution und des Bürgerkriegs nach Deutschland kamen. Wiesbaden wurde zu einer der ersten Anlauforte für sie.

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Reisebericht WiesbadenDie Kirche wurde im russisch-byzantinischen Stil errichtet

Reisebericht WiesbadenViele hübsche Details

Reisebericht WiesbadenWie schön die goldenen Kuppeln in der Sonne strahlen

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Reisebericht WiesbadenDer Friedhof ist nur auf Anfrage zu besichtigen

Wer jetzt noch nicht genug hat vom Neroberg, kann hier auch noch ein paar Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Wasserratten gehen ins Opelbad (Ein Freiluftbad mit Aussicht, gilt als eines der schönsten Schwimmbäder Deutschlands) und die Schwindelfreien schwingen sich in den Kletterwald. 

Wiesbaden – das Zentrum

Es geht zurück nach Wiesbaden und diesmal ins Zentrum. Meinen ersten Halt mache ich am Kochbrunnenplatz, mit seinem historischen Kochbrunnen und Kochbrunnenspringer. Hier befindet sich die heißeste Thermalquelle der Stadt. Diese war im 19. Jhd auch das Zentrum der Trinkkur. Das Wasser der Quelle steigt aus 2.000m Tiefe empor mit einer Temperatur von etwa 66°. Nur ein kleiner Teil der Quelle kommt in dem Kochbrunnen an. Der Großteil des Wassers kommt in die Aufbereitungsanlage im Kaiser-Friedrich-Bad und von dort ins Thermalwassernetz der Stadt. 1823 hatte der Brunnen noch eine steinerne Fassade und war von einer 1,6m hohen Mauer umgeben. Nur Kurgäste hatten Zugang zu dem Brunnen – was insgesamt aber nicht so gut ankam und zu Protesten führte.

Reisebericht WiesbadenDer Kochbrunnen mit seinem Pavillon 

Reisebericht WiesbadenDer Brunnen im Inneren des Pavillon

Reisebericht WiesbadenPavillon mit dem Kochbrunnenspringer im Vordergrund

Reisebericht WiesbadenDieses grüne Ampelmännchen wurde zum 25. Tag der Deutschen Einheit aufgestellt

Reisebericht WiesbadenFrüher Promi-Hotel, jetzt Sozialwohnungen und Geschäfte. Das Palasthotel mit einer trotzdem noch hübschen Fassade

Nicht weit entfernt davon betrachte ich die Kuckucksuhr. Die größte Kuckucksuhr der Welt! Das ist zwar nicht mehr aktuell (Dieser Titel ist zwischenzeitlich in den Schwarzwald gewandert), aber in den 50er Jahren war es das noch. 1946 kam die Uhr aus einer Schnitzerei im Odenwald nach Wiesbaden. Der Souvenirhändler Emil Kronenberger ließ sie aus staatlichen Geldern, die er als Wiedergutmachung für Kriegsschäden erhalten hatte, anfertigen. Anlocken wollte er damit Touristen – das ist ihm wohl geglückt.

Reisebericht WiesbadenAuch den Souvenirladen gibt es heute noch und die Uhr ist ihr ganzer Stolz

Als nächstes ging es zum Kurhaus. Wiesbaden, als Kurstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, denn schon die Römer genossen diese Thermalquellen. Im 19. Jhd wurde das Ansehen immer größer. Ab 1852 erhielt Wiesbaden den Titel Weltkurstadt und überholte sogar Baden-Baden als bedeutendste Kurstadt Deutschlands. So war das damals 1810 erbaute Kurshaus nicht mehr ausreichend und 1905 wurde es abgerissen und ein neues errichtet. Der Neubau wurde 1907 Eröffnet und trug den Namen „das schönste Kurhaus der Welt“ und auch heute gehört es noch zu den prunkvollsten Festbauten Deutschlands. Seit 1949 ist im ehm. Weinsaal die Spielbank Wiesbaden untergebracht worden. Ansonsten finden allerlei Veranstaltungen, wie Konzerte, Bälle, Kongresse etc. hier statt. Vor dem Kurhaus befindet sich die sogenannte Rasenfläche Bowling Green mit ihren zwei Springbrunnen – einer der englischen Kurgästen hatte ihn damals so getauft. Hier findet jährlich der Ball des Weines und die Silvesterfeier mit Feuerwerk statt.

Reisebericht WiesbadenEin Blick auf Bowling Green und das Kurhaus

Reisebericht WiesbadenDas Kurhaus im Stil des Neoklassizismus mit Jugendstilmotiven

Reisebericht WiesbadenEiner der Springbrunnen der Bowling Green

Hinter dem Kurhaus befindet sich auch ein wunderschöner Kurpark. Er wurde 1852 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Hier kann zwischen vollen Blumenbeeten und mächtigen alten Bäumen (z.T. auch exotischen Bäumen) einen Spaziergang entlang des kleinen Teichs mit seiner sechs Meter hoher Wasserfontäne machen. Außerdem gibt es hier auch noch eine Konzertmuschel, wo früher jeden Sonntag klassische Konzerte statt fanden.

Reisebericht WiesbadenHübsche Parkanlage mit viel Grün

Reisebericht WiesbadenEin Blick über den Teich hinweg auf das Kurhaus

Von hier ist es auch nicht mehr weit zum Hessisches Staatstheater. Das 1894 in Auftrag gegebene Theater bietet 4 Bühnen und ein prunkvolles Foyer im Rokoko-Stil. Diese Bühnen können alle gleichzeitig bespielt werden, sodass das Programm jedem was anbieten kann: ob Oper, Konzert oder Musical. Das Hessisches Staatstheater gehört zu den meistbesuchten Theatern in Deutschland.

Reisebericht WiesbadenBlick auf das Staatstheater vom Park aus

Reisebericht WiesbadenHübsche Figuren und Arbeiten an der Fassade

Reisebericht WiesbadenSäulen kann das Theater auch bieten

Reisebericht WiesbadenAuch der Park auf der Rückseite des Theaters ist einen Blick wert

Mein nächster Stop war am Marktplatz. Hier kann man einen sehr schönen Blick auf das neue Rathaus und die Marktkirche werfen. Das Neue Rathaus wurde 1883 bis 1887 im Stil der Neorenaissance erbaut. Nachdem die prächtige Fassade im Krieg zerstört wurde, wurde sie 1951 durch die heutige, etwas vereinfacherte Fassade ersetzt. Heute ist es Sitz der Wiesbadener Stadtverwaltung.

Reisebericht WiesbadenHier sieht man vor lauter Pflanzen die Häuser nicht mehr

Reisebericht WiesbadenDas Neue Rathaus vom Marktplatz aus

Reisebericht WiesbadenDie Marktsäule

Auf der anderen Seite des Neuen Rathaus befindet sich der Schlossplatz, er bildet den Mittelpunkt der historischen Altstadt. Hier befindet sich das Stadtschloss – bei meinem Besuch leider komplett eingepackt, daher ohne Foto. Es war das ehm. Stadtschloss der Nassauischen Herzöge, welches Wohnsitz des Kaiser Wilhelm II war. Heute befindet sich in dem Gebäude der Hessische Landtag. Außerdem befindet sich hier auch das Alte Rathaus, das älteste Gebäude der Stadt. Es wurde zwischen 1609 und 1610 im Renaissance-Stil errichtet, welches aber um 1828 im gotischen Stil umgestaltet wurde. Heute wird es als Standesamt genutzt.

Reisebericht WiesbadenDas Neue Rathaus vom Schlossplatz aus

Reisebericht WiesbadenDie Spitze des Marktbrunnens von 1753

Reisebericht WiesbadenDas alte Rathaus und derzeitige Standesamt

Natürlich muss ich auch der Marktkirche einen Besuch abstatten. Die mit Backstein verkleidete Kirche hat einen fast 100m hohen Hauptturm und ist damit das höchste Bauwerk Wiesbadens. Sie wurde 1853 bis 1862 als Nassauer Landesdom erbaut.

Reisebericht WiesbadenDie Marktkirche mit ihren 5 Türmen

Reisebericht WiesbadenStandbild von Wilhelm I. von Nassau vor der Marktkirche

Reisebericht WiesbadenBlick durch das Kirchenschiff

Reisebericht Wiesbaden

Reisebericht WiesbadenTeile der neuen Kirchenfenster von Karl-Martin Hartmann aus dem Jahr 2012

Reisebericht WiesbadenTeile des Schlossplatzes mit Blick auf die hübschen Gebäude 

Auf dem Schlossplatz findet auch jährlich der wunderschöne Sternschnuppenmarkt statt. Ein wahres Highlight ist die unglaublich hübsche Dekoration und der 28m hohe und liebevoll geschmückte Weihnachtsbaum am Schlossplatz. Hier habe ich einige Weihnachtsmärkte in Südhessen besucht. 

Reisebericht WiesbadenDer Schlossplatz im Sommer…

Weihnachtsmarkt in Südhessen und Umgebung.. und im Winter mit wunderschöner Dekoration 

Das war der Moment für ein wenig Essen! So habe ich mich im Lumen, direkt am Marktplatz niedergelassen. Hier kann man neben einem gemütlichen Frühstück auch ein sehr lecker Mittag oder Abend Essen genießen. Wer dann noch nicht genug hat, kann an der längsten Bar Wiesbadens noch einen Drink einnehmen. Im Sommer nimmt man auf der schönen Sonnenterrasse platz. Benannt wurde das Restaurant vielleicht nach seinem interaktives Lichtsystem, das richtig gut aussehen muss.

Reisebericht WiesbadenDie gemütliche Sonnenterrasse des Lumen

Reisebericht WiesbadenFür mich gab es Kartoffeln, mit gebratenem Gemüse und Bergkäse

Meine Tour durch Wiesbaden nähert sich langsam dem Ende und ich schlender noch durch einige der belebten Straßen. Cafes, Restaurants oder Bars reihen sich aneinander. Es ist Sonntag und die Geschäfte sind geschlossen – an einem Wochentag kann man sich auch durch das ein oder andere interessante Geschäft schmökern. In der Ecke Langgasse und Goldgasse wird man hier fündig.

Reisebericht Wiesbaden

Mein letzter Stop ist die Heidenmauer – Wiesbadens ältestes Bauwerk aus der Römerzeit, vermutlich von etwa 370 n. Chr. Lange Zeit dachte man, dass es Überreste einer Verteidigungsanlage waren. Wobei neuere Interpretationen davon ausgehen, dass es sich um die Reste eines römischen Aquäduktes handelt. 1902 wurde es durch das Römertor ergänzt da ein Durchbruch für die Straße notwenig war.

Reisebericht WiesbadenDas Römertor als überdachte Holzbrücke

Reisebericht WiesbadenBlick von oben auf die Holzbrücke und Wiesbaden

Damit war mein Rundgang durch Wiesbaden beendet und es ging wieder zurück nach Hause. Wiesbaden ist zwar nicht so groß, aber mit dem Neroberg und dem Schloss Biebrich kann man sich schon eine schöne Tagestour zusammenstellen. Wer in der Gegend ist, kann ruhig einen Blick drauf werfen.

Siehe auch:
Teil 2 von meinem Mainz/Wiesbaden Reisebericht: Fahrradtour zum Kloster Eberbach
Teil 4 von meinem Mainz/Wiesbaden Reisebericht: Ein Besuch in der Fasanerie und eine Wanderung durch den Taunus-Wald
Übersichtskarte mit allen genannten Punkten

Hinweis: Alle genannten Unterkünften/Touren/Restaurants/etc. habe ich selbst gebucht und bezahlt. Dies sind lediglich Empfehlungen bzw. Erfahrungsberichte meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. Ich bin ein privater Blog und verdiene damit keinerlei Geld. Ich habe einfach nur Spaß am bloggen und reisen und teile dies mit der Welt :-)