Thailand 10 – gestrandet auf einer einsamen Insel, Ko Phi Phi Le

Der Weg führt uns diesmal auf die Insel Ko Phi Phi Le mit einer Übernachtung am Strand unter freiem Himmel…

Am nächsten Tag hat sich Ko Phi-Phi von der schöneren Seite gezeigt. Und man muss schon sagen: perfekter weißer, weicher Strand. Wunderschön!

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Aber es stand schon wieder weiterreise auf dem Programm. Also fix ausgecheckt und mit dem Taxi zurück an den „Hafen“.

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Hin und wieder blitzen noch ein paar dunkle Wolken hervor.

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Für die kommenden Nacht hatten wir eine Tour gebucht: die Sleep Aboard Tour. Da wären wir über Nacht mit einem Schiff unterwegs. Es war aber noch nicht klar, ob diese auch statt findet – wegen dem Wetter. Wir haben uns dann aber erstmal durch die kleine Stadt gewühlt um unser Gepäck abzugeben. Im kleinen Büro, das dem Veranstalter gehört, hat man die Möglichkeit seinem Krempel abzulegen – und Krempel ablegen ist immer gut. Dort wurde uns auch gesagt, dass sich dann am Mittag entscheiden ob die Tour statt findet oder nicht.

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Also erstmal abwarten. Aber es gab noch eine Insel zu erkunden – denn der Viewpoint von Ko Phi-Phi soll wirklich genial sein. Wir stapften so also schwitzend durch die Gegend.

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Guten Tag, der Herr…  :kicher:

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Und irgendwann sind wir dann auch am Viewpoint angekommen. Wirklich eine wahnsinns Aussicht! Und das Wetter hat sich gehalten. Genial!

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Ein klassisches Touristen-Foto muss auch sein  :kicher: *dümmlich grinst*

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Also alles wieder runterstapfen. Nochmal ins Büro stapfen. Juhu! Die Tour findet statt. Also nötiges „Handgepäck“ für die Nacht eingepackt und noch etwas in der Stadt zeit tot geschlagen.

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… mit Thai-Jenga mal wieder  :roll: :mrgreen:

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…und ein wenig Strand-Betrachtung

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Und dann lief es ein: unser Schiff (das große links natürlich :kicher: ).

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Wir waren natürlich die ersten und haben uns direkt schonmal breit gemacht. Nach und nach trudelten dann auch andere Leute ein und es ging los!

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Der erste Stopp war der/die/das Viking Cave – diese konnte man nur von weitem betrachten – soweit ich weiß, kann man diese nicht (mehr) besichtigen. Der Eingang ist 75m breit und ca 10m hoch. Ui. Toll.

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Beim Phi Leh Bay gab es dann einen richtigen Stopp. Hier konnten wir Schnorcheln und Kanu fahren und so einen Krempel. Btw. mein erstes mal richtig Schnorcheln und es war der Hammer. Ich bin ja nicht so der Fan von schwimmen im offenen Meer, wenn ich nicht weiß was unter mir ist (hey, das Meer ist so groß und so tief, da kommt dann noch ein Monster und knabbert an meinen Füßen! :hibbel: ) und von daher hat mich das erstmal etwas überwinden gekostet. Aber diese „Angst“ war direkt vergessen, als ich den Kopf unter Wasser stecke und die ganzen vielen bunten Fische gesehen habe! In dem Augenblick hab ich mir ne Unterwasser-fähige Kamera gewünscht :herz: Es war so toll! Bei meinem nächsten Meer-Urlaub werde ich unbedingt eine richtige schnorchel-Tour machen!  :ja:

Nach meiner Schnorchel-Tour hab ich mir noch ne Dame aus unserer Gruppe geschnappt und wir sind mit dem Kanu an die nahe liegende Insel gefahren. Das war auch sehr genial. In der Insel gab es eine Bucht, wo das Wasser nicht sehr tief war – dort konnte also kein größeres Schiff rein. Und wir waren komplett für uns alleine. Das klare Wasser, die Sonne, die Stille. Es war unglaublich.

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Wir wurden dann wieder eingesammelt (hatten offenbar überzogen) und es ging weiter. Diesmal war unser Ziel die Insel Ko Phi Phi Le – unser Hauptziel für den Abend. Btw. gehört Ko Phi Phi und Ko Phi Phi Le zu der Inselgruppe Muh Ko Phi Phi :kuh: .

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Ko Phi Phi Le ist eine süße kleine Insel (ca 6 km), die aus einer Bucht, ein bissel Wald und Kalsteinfelsen besteht. In 2 Minuten ist man von A nach B gelaufen. Der Strand ist wirklich wunderschön und damals wurde der Film „The Beach“ dort gedreht. Die Insel ist Teil des Hat Noppharat Thara-Nationalparks und es gibt dort keine Hotels oder Bungalows.

Jetzt begann der Spaß. Das Meer war relativ unruhig, weswegen wir nicht auf dem Boot übernachten konnten, sondern direkt am Strand (JUHU! :la: Das ist natürlich viel cooler), was aber auch bedeutete, dass das Schiff auch nicht direkt bis an den Strand fahren konnte. Kurze Frage in die Runde: Den Rest schwimmen? Öh. Okay. So wurden wir alle über Board geworfen (Unsere Sachen durften wir alle in eine Tüte werfen. Meine Kamera, meine Kamera! :hibbel: ) und sind die letzten Meter bis zur Insel geschwommen. Das war recht abenteuerlich, weil die Wellen hin und her geschwappt sind und es überall recht scharfkantige Steine gab  :xD:

Wie ein begossener Pudel ist man dann auf der Insel angekommen, dann latscht man also Barfuß (oder in meinem Fall mit nassen Ballerinas) über die Insel und kommt bei dem Strand an (wir wurden auf der anderen Seite von der Insel rausgeworfen). Der erste Moment etwas ernüchternd, weil der Strand voll ist von Menschen und Müll. Und da steht man dann, ganz alleine ohne irgendeinen Krempel und wartet ab. Nach und nach erkennt man dann auch irgendwelche Leute von der Tour. Ich bin auch mal kurz schwimmen gegangen und hab mir direkt den Fuß an einem scharfen Felsen aufgeschrammt und dann schmollend wieder an Land gegangen  :roll: :lol:

Irgendwann kamen dann auch die Leute von unserer Tour und haben uns unsere Krempel gegeben (Zwischen durch haben wir noch gewitzelt, dass die sich mit unserem Kram aus dem Staub gemacht haben und uns auf der Insel zurück gelassen haben :sweat: ). Dann leerte sich nach und nach auch der Strand, da die Tagestouren wieder abgefahren sind. Diese Sleep-Aboard Tour ist die einzige Tour, die dort über Nacht bleibt (soweit ich weiß – an dem Abend waren wir auch die einzigen). Da zeigte sich auch die wirkliche Schönheit des Strandes – tatsächlich ist mit den Touristen auch der Müll verschwunden (ich glaube es wurde sauber gemacht, aber ich hab nicht gesehen wann :xD: ).

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Es gab dann in der gemeinsamen Runde etwas zu futtern – mit atmosphärischer Beleuchtung. Ein Curry das echt scharf war (für meine Verhältnisse) aber auch echt lecker. Da habe ich echt gelitten :lol: Ich wollte so gerne mehr davon essen, aber ich konnte einfach nicht  :heul:

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Es gab dann auch etwas Alk – klassisch im Bucket (ist wohl für die Party-Nasen was normales, für mich wars mein erster xD)

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Es gab dann noch eine kleine Nacht-Tour wo wir nach kleinen Tierchen ausschau gehalten haben und sie dann noch etwas gepiesackt haben.

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Abends gabs dann noch ein kleines BBQ – das war auch in Ordnung.

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Während sich die anderen betrunken haben, habe ich div. Spaziergänge im Dunkeln am Strand gemacht und die Ruhe und Stille genossen. Aber auch in der Gruppe war es echt cool. Einer von den Guides hat angefangen Lieder auf der Gitarre zu spielen und mitzuträllern. Alle waren lustig und gut drauf.

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Nach und Nach haben sich dann auch die Leute verabschiedet und es blieb nur noch der harte Kern, der bis in die frühen Morgenstunden mit der Gitarre am Strand gechillt hat. Dann habe ich irgendwann auch beschlossen, dass es für mich Zeit wurde. Ich ließ mir eine Matte, ein Kissen und einen Schlack geben und habe mich so an den Strand gelegt  :herz:

Fazit Ko Phi-Phi, Ko Phi-Phi Le und Sleep Aboard Tour
Einmal: die Gegend ist unglaublich toll! Felsige Inseln in türkisem Wasser! Wunderschöne helle Sandstrände! Wirklich der Wahnsinn! Ich kann jedem einen Tripp in diese Ecke empfehlen. Generell sollte aber erwähnt sein, dass Ko Phi-Phi ein unglaubliches Party-Loch ist. Zuerst war ich etwas verstimmt, dass unser Resort auf Ko Phi-Phi außerhalb war und wir extra nochmal Taxi zahlen mussten – als ich dann aber da war, war ich darüber recht froh. So Ballerman-Party-Sachen brauch ich ja gar nicht – zumal da dann auch wieder irgendwelche man-kriegt-was-ins-Getränk-geschüttet-Storys kommen (habe ein paar erzählt bekommen, das hat mir schon wieder gereicht).

Davon sollte man sich aber grundsätzlich nicht abschrecken lassen. Die Gegend ist es echt wert.

Ko Phi-Phi Le ist ähnlich. Wunderschöne Landschaften, absolut sehenswert: aber bitte nicht mit der Masse! Weil da halt man n Film gedreht wurde, muss da natürlich jeder Depp hin. Wir wussten das schon im Voraus, daher viel für uns ne Tagestour direkt raus und die Sleep Aboard Tour kam uns wie gerufen.

Die Tour selbst ist echt toll und ich kann sie jedem nur empfehlen! Normalerweise findet die Übernachtung wohl auf dem Schiff statt, das stelle ich mir auch lustig vor – aber am Strand – alleine auf der Insel – war noch viel geiler. Es ist definitiv nochmal was anderes und ich bin echt froh, dass es geklappt hat (Wir hatten am Anfang noch Probleme mit der Buchung und es war nicht klar ob es organisatorisch klappt). Das war echt nochmal ein Highlight des Urlaubs, das Preis-Leistungs-Verhältnis (3.000 Baht/ca 75 €) ist auch völlig in Ordnung und Leute von der Orga waren echt cool drauf!

Klugscheißere des Tages: Essen und Hygiene
Naja… zunächst hab ich mir so Horror-Szenarien vorgestellt wegen dem Essen in Thailand – aber ruhig Blut, alles halb so wild!

In den ganzen Touristen Gegend bekommt man eh auf den Touristen abgestimmtes essen, z.B. ist die thailändische Küche ja eher sehr scharf, aber das, was du in den Touristen-Restaurants bekommst, ist für uns verweichlichte Farangs gemacht. Wenn man es *richtig* scharf möchte, muss man es ausdrücklich bestellen. Gut, ich bin ne Lusche was scharfes essen angeht – ich speie bereits Feuer bei der kleinsten Kleinigkeit – aber es gab mehr als genug Auswahl auch für mich. Gebratene Nudeln, gebratener Reis – das gibts in vielerei Auswahl  :ja:

Wenn man in Bangkok unterwegs ist, sollte man unbedingt mal an so einem Straßenstand – einer Garküche – halt machen. Das Essen ist wirklich lecker und sehr günstig! Es wird geschätzt, dass es mind 50.000 Garküchen in Bangkok gibt und man sagt, dass an diesen kleinen Ständen das beste Essen der Metropole gibt! :sabber: Das sollte man sich nicht entgehen lassen! Außerdem wird man (generell in Thailand) mit Shakes & Lassis tot geschmissen. Die gibts überall und sind – im verhältnis zu bei uns – günstig! Ich habe das dort richtig celebriert!

Was die Hygiene an diesen Ständen betrifft: da sollte man immer einfach kritisch den ganzen Stand betrachten. Wie sehen die Speisen und Zutaten aus? Wie ist die Sauberkeit des Standes und des Inventars? Generell achten diese Stände besonders auf Sauberkeit, aber auch da gibt es natürlich immer wieder ausnahmen. Einfach der eigenen Urteilsfähigkeit trauen.

Das kann man generell in Thailand eigentlich ganz gut anwenden. Wir hatten keinerlei schlechten Erfahrungen mit Essen gemacht (mein Reisebegleiter hatte gelegentlich Probleme mit dem Magen, das lag aber an (zu) scharfem Curry und das hat er auch hier in Deutschland :kicher: ) – also so schlimm ist das alles gar nicht. Man kann natürlich aber auch immer Pech haben – aber das kann man hier in Deutschland auch mal haben. Man sollte bei rohen Sachen (Salat, Obst, etc) etwas aufpassen, ebenso fette Fleisch-Brocken (die vielleicht dann in der Mitte nicht ganz gut durch sind) und bei Wasser. Natürlich kein Wasser aus dem Wasserhahn trinken – am Besten das Wasser in der Flasche kaufen. Eiswürfen werden eigentlich nach behördlichen Bestimmungen „produziert“ und sollten unbedenklich sein, aber natürlich hält sich nicht jeder daran (darauf achten, dass die Eiswürfel mit klar und mit löschern sind oder einfach ganz drauf verzichten).

Im großen und ganzen habe ich eigentlich auf nicht so viel geachtet (ich hab Obst gegessen ohne mir Gedanken zu machen, Cocktails mit Eiswürfeln ohne danach zu gucken, etc.) und ich und mein Magen habens überlebt!  :freu:

Dieser Beitrag gehört zu meinem Thailand-Reisebericht. Gehe zu…
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