Thailand 08 – man gebe mir eine Machete! Nationalpark Khao Sok

Für diesen Tag hatten wir wieder eine Tour gebucht – eine Tour durch den Nationalpark Khao Sok…

Der erste Stopp war auf einem Einheimischen-Markt in Ka Wo – also ein stink normaler Markt, nur das da praktisch keine Touristen rumgerannt sind (außer uns :mrgreen: ) und unser Führer hat uns ein bissel was zu den Sachen erzählt.

Dies z.B. ist die Stinkfrucht. In Richtig Durian. Der Geruch soll nicht so lecker sein (deswegen ja auch der Name Stinkfrucht ^^) aber mit dem bin ich jetzt nicht so in Berühurng gekommen. Der Geschmack war irgendwie eigen (insbesondere die Konsistenz) aber ich fands nicht schlecht.

Reisebericht Thailand

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Unser Führer erzählte uns dann noch, dass auf einem normalen Touristen-versuchten-Markt ca 70% Touristen sind, und in Khao Lak sinds ca 50 % Deutsche :eek: )

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Ein kleiner Zwischenstopp irgendwo der schönen Aussicht wegen.

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Dann gabs noch einen kurzen Stopp an einer alten, eher kleineren Tempelanlage, wo es massig Hühner/Hähne und Affen gab, die wir dann auch füttern durften. Wuhu :x :xD:

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Ein Affe hat mich dann besprungen und wollte dann nicht mehr von mir runter. Ich wollte ein Selfie machen und das ist dabei raus gekommen. Ich sollte zielen lernen :mrgreen:

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Unser nächstes Ziel war ein Fluss (ich weiß leider nicht mehr den Namen), den wir mit einem Kanu befahren sollten. Erst gabs Wasserfeste Säcke, wo wir unser Hab & Gut verstauen konnte und dann wurden wir auf die Kanus verteilt. Immer zwei von uns + eine arme Sau die rudern durfte.

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Es waren leider nur so schnöde aufgeblasene Kanus, aber wir wollen ja nicht schwierig sein :mrgreen: vermutlich vermütlicher, aber nicht so stylisch.

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So tuckerten wir also durch die Gegend.

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Es war mal etwas stürmischer…

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…. und dann wieder total entspannend.

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Es gab sogar ein paar Tierchen zu sehen.

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Quark.

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Ich fands total chillig und hätte noch stundenlang weiter fahren können.

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Dann war sie aber schon wieder rum. Ich hatte dann einen nassen Hintern, weil kurz vor schluss noch wunderbar eine Welle in unser Boot schwabbte :kicher: aber bei den Temperaturen darf man sich wohl nicht beschweren.

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Und es gab was zu essen. Irgendein mäßig scharfes Curry (was ich aber nicht besonders fand) mit Beilagen. Hat gereicht zum satt werden.

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Der nächste Programmpunkt war ein Tripp mit Elefantenreiten durchs nichts. Hier war ich vorher schon etwas gespaltener Meinung und eigenltich wollte ich auch kein Elefantenreiten machen, aber dann war es im Programm mit drin und nun ja….

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Es ist ansich schon sehr beeindruckend auf so einem großen Tier durch die Gegend getragen zu werden. Es ist definitiv ein Erlebnis für sich, aber ich konnte es nicht wirklich genießen und für mich steht auch fest,  dass ich soetwas nicht wieder machen werde (und in Zukunft ist das für mich auch ein Grund eine Tour die soetwas beinhaltet, nicht mehr zu buchen). Die Tiere haben mir dabei so Leid getan, wie sie genötigt wurden uns fette faule Touristen durch die Gegend zu tragen.

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Unserer wollte nämlich lieber die ganze Zeit essen :roll: :lol:

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Die Tour ansich (also die Strecke) war auch ganz nett, aber nichts besonderes.

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Wieder geparkt…

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Letzter Punkt auf der Tour war das Memorial Zentrum in Ban Nam Khem. Dieses Zentrum ist den damaligen Tsunami-Opfern vom 26.12.2004 (uh.. vor genau 10 Jahren. Das war jetzt keine Absicht :shock: ) gewidmet – denn das war die betroffenste Gegend. Etwas beunruhigend :flucht:

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Damals starben ca 5000 Menschen. Irgendwie hat dieser Programmpunkt eine etwas bedrückende Stimmung hinterlassen.

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Es gab noch einen kleinen Wall wo hinterbliebende kleine Tafeln für die Opfer hinterlassen konnten. Und da waren so viele deutsche dabei (nicht, das es einen Unterschied macht welche Nationalität ein Toter hat, aber wenn man lesen kann was auf den Schildern steht, ist es irgendwie… nun ja… bedrückender…

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Aber zum Glück wacht ja jetzt ein goldener Budda über uns…. :sweat:

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Damit war die Tour beendet und es ging wieder zurück Richtung Hotel. Unsere Meinung war hier etwas Zwiegespalten, den eigentlich war es nicht die Tour die wir machen wollten. Es gibt in diesem Nationalpark wohl einen großen Stausee den wir sehen wollten, oder zumindest ein bisschen mehr von dem „Dschungel“.. aber hier haben wir uns von einem die Tour aufschwatzen lassen, der uns diese natürlich viel spektakulärer verkauft hat, wie sie eigentlich war. Es war ein schöner Tag, aber es war nicht ganz das, was wir erwartet hatten. Also immer aufpassen und hinterfragen :ja:

Und noch ein pseudo-Sonneuntergang für die Sammlung:

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Abends haben wir uns dann noch mit den Leuten vom Vorabend getroffen. Wir sind zusammen essen gegangen. Für mich gabs eine Ananas, gefüllt mit bebratenem Reis und Krabben. Das Foto ist mies, aber die Ananas war so schön :herz:

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Anschließend sind wir noch durch div. Kneipen gezogen und haben noch einen getrunken, denn für uns hieß es am Tag danach weiter ziehen.

Fazit Khao Lak: Khao Lak ist ein nettes Fleckchen, wo man einige Zeit bleiben kann ohne das es langweilig wird. Es gibt genug Sachen, die man sich in der unmittelbaren Umgebung anschauen kann. Wir hatten natürlich den Bonus, das wir hier ein paar nette Leute kennen gelernt hatten und das gibt dem ganzen dann gleich etwas heimischeres.
Ansonsten ist Khao Lak echt ein Deutschen-Nest. Überall Deutsche. Überall haben sie deutsch gesprochen und überall gab es ne deutsche Übersetzung. Das mag vielleicht ganz nett sein, aber ich fahre nicht ins Ausland um dann alles auf deutsch zu haben :roll:

Klugscheißerung des Tages: Malaria
Thailand gehört zu den Gebieten wo man sich potenziell Malaria einfangen kann. Ich war etwas gespaltener Meinung und bin zu meiner Hausärztin. Diese hat kurz meinen Impfpass gecheckt und meinte dann, dass alles cool ist und ich nichts bräuchte (Hep A+B ist hilfreich). Explizite Malaria Sachen hat sie mir nicht empfohlen, da sie der Meinung war, dass es nicht nötig ist (sie war lustigerweise, gerade das Jahr davor dort gewesen).
Ich habe mich dann noch etwas mit Google beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen: Nö!
Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, aber irgendwie gibt nur so ’ne pseudo-Impfung, die aber so fiese Nebenwirkungen hat, dass ich da keine Lust drauf hatte.
Mein Reisebegleiter hatte diese Pseudo-Impfungen und er hat überlebt. Ich aber auch. Man sollte sich natürlich möglichst gegen Insekten schützen, durch z.B. lange Kleidung und Insekten-Spray (am Besten vor Ort kaufen, da das auf die Viehcher vor Ort abgestimmt ist), aber das hat die Viehcher bei mir nicht interessiert. Die haben mich sowas von dermaßen zerstochen :rache:
Ich hatte als vorsichtsmaßnahme ein Fieberthermometer dabei. Bei dem kleinsten Anzeichen von Fieber wäre ich direkt zum Arzt gerannt (ich hab mir das so gedacht, dass die vor Ort besser wissen was zu tun ist, als daheim ein Arzt der davon mal in nem Buch gelesen hat :mrgreen: :sweat: ). Da ich in meinem vergangenen Leben bisher auch nie so das Problem mit Krankheiten hatte und Thailand jetzt nicht zu den so krass gefährdeten Gebieten gehörte, hab ich einfach mal auf mein Glück der Dummen vertraut.
Am Besten sich einfach von seinem Hausarzt beraten lassen. Btw. kann die Inkubationszeiten bis zu 18 Monate (oder noch länger) dauern. Also wer weiß…. :mrgreen: :lol: :sweat:

Dieser Beitrag gehört zu meinem Thailand-Reisebericht. Gehe zu…
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