Thailand 06 – Hallo Khao Lak!

Ein weiterer Morgen in Thailand ist angebrochen. Heute bin ich zu Fuß los gezogen um Khao Lak zu erkunden…

Für den nächsten Tag stand erstmal ein Zimmerwechsel an, denn mein Reisebegleiter war mit unserem Zimmer nicht zufrieden (ich konnte es nicht ganz nachvollziehen, aber nun gut). Also war das dann unser neues Zimmer. So viel besser war es auch nicht (und unser vorheriges Bad hatte eine richtige Tür! Also war das eher ein downgrade) aber immerhin hat es mehr gekostet  :roll:

Reisebericht Thailand

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Danach hab ich mir erstmal ein leckeres Frühstück mit einer tollen Aussicht gegönnt. Das Frühstück war generell in allen Hotels sehr üppig und ausreichend und lecker – und sehr „Westlich“.

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Dann bin ich erstmal alleine los gezogen, da ich zu Fuß ein bisschen die Umgebung erkunden wollte. Also Hut aufgesetzt und los gehts. Ich glaube, ich bin so knapp 6 km in eine Richtung gelaufen und bin dann einen Teil wieder zurück gelaufen :kicher: – dort wo wir am Vortag auch auf dem Markt waren. Hier bin ich auch ein bisschen durch die Straßen geschlendert und habe einfach ein bisschen Khao-Lak-Leben inhaliert.

Fällt uns etwas auf?

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Dann war ich an einem Strand, wo der Zugang aber irgendwie weg war. Das hält Klein-Chrisha natürlich nicht auf, also bin ich runter geklettert. Und dann stand ich da und musste feststellen, dass es ein Privat-Strand von einem riesigen Luxus-Hotel war mit einem riesigen Gelände :D ich hab mich da dann wieder möglichst unauffällig davon gestohlen (währenddessen hab ich mich auf dem Gelände auch ein bisschen verlaufen, aber das muss ich ja niemandem erzählen :sweat: )

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Mittags gabs einen kleinen Snack: Frühlingsrollen – mehr hätte ich nicht runter bekommen und Smoothie plus Postkarten schreiben.

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Danach bin ich wieder zurück zum Hotel gelaufen. Aber ich war noch nicht unfit, also hab ich mir den Strand am Hotel nochmal etwas genauer angeguckt. Heldenhaft bin ich durch Ebbe-und-Flut-Kanäle gewatet und habe mir auf einem glitschigen Stein fast das Genick gebrochen bei dem Versuch einen Krebs zu fotografieren. Aber das Genick war danach noch ganz und der Krebs fotografiert! Wuhu!

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Gegen späten Nachmittag habe ich mich wieder mit meinem Reisebegleiter getroffen und wir sind nochmal um die Stadt. Denn wir wollten uns noch tätowieren lassen! Ladys First! Also war ich als erstes dran (mein Tattoo war auch kleiner und ging schneller) – denn in Thailand wird im Maroi-Stil tatowiert (zumindest waren alle Tätowierer die ich gesehen habe solche), die im Gegensatz zu dem „normalen“ tätowieren nicht mit so einer Pistole ran gehen, sondern mit so eine Art „Stift“ und dir pieks-weise die Farbe unter die Haut bringen. Ja.. Absolut Professionelle Erklärung *g* Der Unterschied ist hierber, dass die Farbe nicht so tief unter die Haut geht. Der Nachteil ist, dass das Tattoo schneller verblassen wird – Vorteil ist aber, dass es aber kein Problem mit Sonne und Wasser gibt – sonst hätte ich das im Urlaub auch nicht machen lassen. „Schmerzen“ waren etwa gleich.

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Danach gab es noch was leckeres zu essen: gebratene Nudeln mit Hühnchen und (wie sollte es auch anders sein) einen Kokosnuss Lassie/Smoothie

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Dann hatten wir noch ein kleines heldenhaftes Drama. Mein Reisebegleiter wollte sich auch noch tätowieren lassen, aber er hatte nicht das Geld dabei. Also wollte ich es ihm vorstrecken, weil ich Geld von meinem Konto abheben konnte. Und dann stand ich da am Geldautomaten und es tat sich nix. Aah! Ich hatte definitiv nicht genug Geld dabei um den kompletten Urlaub ohne zu überleben (genau genommen nur noch für diesen Abend!). Also kurz bei der Bank angerufen und siehe da, sie hatten mich nicht freigeschaltet (obwohl ich damals extra deswegen da war). Am nächsten Tag sollte es gehen. Vielen Dank für diesen 6 € Anruf.

Für den Abend hatten wir uns dann einen Besuch in einer Lady-Boy Show ausgesucht. Mo-Mo Bla. Der Eintritt war frei, dafür waren die Cocktails etwas teurer – war okay. Die Show selbst war ganz cool! Ein paar „Damen“ hat man es definitiv angesehen, aber ein paar hätte ich es auch direkt ohne Zweifel abgekauft. Die Show hatte dramatische Stücke und auch sehr humvolle Stücke. Generell kann ich so einen Show empfehlen – gehört einfach mal dazu!

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Danach haben wir unser letztes Geld zusammen gekratzt um uns noch ein Taxi zurück ins Hotel zu gönnen.

Weisheit des Tages: Ladyboys in Thailand

Im thailändischen heißt es wohl „Kathoey“ (was ursprünglich wohl Zwitter bedeutete) sind uns Farangs als Ladyman, Ladyboy oder Shemale bekannt. Ich denke, erklären muss ich das ansich nicht. Ich fand es aber sehr faszinierend, dass man in Thailand eine richtige sichtbare und akzeptiere Szene hast, die ich bisher sonst noch nirgendwo so gesehen habe. Lt. Wikipedia ist das häufig auf die buddhistische Kultur zurückzuführen, „nach der Karmalehre haben Kathoey ihre Andersartigkeit infolge ihrer Handlungen in früheren Leben. Ihr Verhalten soll ihnen nicht vorgeworfen werden, da es ihnen eben bestimmt ist, so zu leben.“

Wir hatten beispielsweise in unserem Restort auch eine Kathoey an der Rezeption sitzen. Ihr Name war „Sweety“ – sie war definitiv männlich und eine unglaublich nette, hilfsbereite und gechillte Person. Lt. meinem Reisebegleiter (der natürlich einen geschulten Blick für wahre Weiblichkeit hatte) hat er generell recht viele LadyBoys auch im Alltag gesehen. Ich glaube, ich hätte keinen Preis mit Aufdeckungen gewonnen.

Der nächste Tag war nicht besonders spannend. Da mein Reisebegleiter sich hat tätowieren lassen – das hat etwa den ganzen Vormittag gedauert – ging an diesem Tag nicht so viel. Ich hab eigentlich in der Zeit auf der Couch gelegten, geschlafen oder im Internet gesurft xD also, den Akku etwas aufgeladen (ach ja.. und demnach ging das dann auch mit dem Geld abheben. PUH).

Den restlichen Tag haben wir auch gechillt. Meine Aussicht beim Abendessen:

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Mein Abendessen: gebratener Reis mit etwas Gemüse :hunger:
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Wir haben es an diesem Abend wieder mit dem Sonnenuntergang versucht, aber auch nur mäßigen erfolg gehabt.

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Abends ging es wieder in die Monkey Bar, wo wir eine nette Dame aus Süd-Afrika kennen gelernt haben, die dort für einige Monate gearbeitet hat. Das war sehr interessant, da man mal Erzählungen von jemandem zu hören, der dort „lebt“ und nicht nur Urlaub macht. Und sie hat uns gezeigt was Thai-Jenga ist und wie man es spielt (wir das normale Jenga, nur sind die Steine vertikal aufzustellen. Ist schwieriger, geht schneller und ist sehr witzig). Btw. war an diesem Abend Halloween – wovon man praktisch nichts gemerkt hat.

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Klugscheißerung des Tages: Frauen in Thailand
Man bemerkt es zwar so im Alltag nicht wirklich, aber Thailand ist was die gleichberechtigung der Frauen angeht, leider noch nicht ganz im „heute“ angekommen (oder wohl zumindest auf dem Land). Es ist wohl in den letzten Jahren viel besser geworden, aber beispielsweise ist es noch erlaubt, Frauen zu verkaufen.

Dies erzählte uns die nette Süd-Afrikanerin, die in Thailand war um Frauen englisch beizubringen. Das hatte den positiven Nebeneffekt, dass diese Mädelz sich dann in der Tourismus-Branche leichter einen Job suchen können und so der Familie nicht mehr auf der Tasche liegen.

Als Touristin muss man aber nicht wirklich angst haben (oder nicht mehr als woanders auch), da man als Frau eher ignoriert wird, steht überall – darauf hatte ich mich sehr gefreut – das hat aber leider nur semi gestimmt. Wirklich ignoriert wurde ich leider nicht :kicher: aber es stimmt schon, dass wenn ich mit meinem Reisebegleiter unterwegs war, eher er angesprochen wurde. Aber zumindest war die Belästigungs-/Hirnlose-Anbagger-Quote deutlich niedriger als hier daheim :xD:

Ansonsten sollte man als Frau auf keinen Fall irgendwelche Mönche berühren, das ist verboten, weil wir sind ja alle unrein und so :aetsch: und man sollte nicht zu viel Haut zeigen. Badesachen/Bikini nur am Strand und vielleicht den Mini-Rock auch eher daheim lassen. Man sollte vielleicht auch nicht zu nett zu den Herren sein, sonst wird man sie nicht wieder los – aber das ist ja überall so :aetsch: Ich hab mich brav an alles gehalten und keinerlei Probleme gehabt ^^

Dieser Beitrag gehört zu meinem Thailand-Reisebericht. Gehe zu…
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