Thailand 04 – die beste Nacht ever, die Insel Ko Phayam

Zu Meeresrauschen bin ich an diesem Morgen aufgewacht. Dann zog ich los um die Insel Ko Phayam zu erkunden…

Unsere „Hotel-Lobby“ :mrgreen:

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An diesem Tag wollte ich mir ein bisschen was angucken und so hat er mit einem gemütlichen und etwas orientierungslosen Spaziergang über die Insel begonnen. Zu Fuß von dem Restort bis zum Hauptpier sind ca 3km – was super zu bewältigen ist. Auch bei der Hitze. Zwischendurch habe ich immer ein paar Schlenker gemacht.

(Anmerkung: ich hatte ne Map gemacht mit den einzelnen Punkten (wie ich bereits schon gemacht habe bei älteren Reiseberichten), aber Google hats mal wieder komplett verkackt mit dem „neuen“ Maps :roll: Also brauche ich wohl demnächst eine Alternative :autsch: )

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Zunächst ging es in den Norden (also entgegengesetzte Richtung) zum „Ao Kwangpeeb“-Beach.

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Dort gab es dann aber keinen weiterführenden Weg, also wieder alles zurück.

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Ich hab dann noch einen kleinen Stop an einem Beach gemacht – ich weiß leider nicht wirklich, wie der hieß und wo der genau war :sweat: Um dort hin zu kommen musste ich mich noch durch einen halben Busch an gestrüpp kämpfen. Hat nur noch die Machete gefehlt xD

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Ui! Ameisenstraße ^^

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Dieses kleine Kerlchen hat sich direkt vor meiner Nase abgeseilt. Guten Morgen! (Auch wenn man keine Größenverhältnisse hat auf dem Foto – das Vieh war riesig!)

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Dann kam ich am Hauptpier an – wenn ich richtig informiert habe, nennt sich die „Stadt“ Baan Phayam (es ist alles so klein und die Infrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen, daher ist alles etwas schwammig – auf Google Maps findet man z.B. gar keine Angaben)

Hier gab es erstmal etwas Frühstückartiges: einen Obstsalat mit einem Cocos-Lassie (ja, ich hab das Cocos-Zeug sehr celebriert).

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Das einzige potentielle Sightseeing-Ziel auf dieser Insel ist die Tempelanlage „Phra Phuttha Wiriya Mongkhon Cha“. Nicht besonders groß, aber sehr hübsch.

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Guten Tag, wer sind Sie denn?

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Dann ging es zu Fuß wieder zurück ins Restort – und ich kann euch sagen – auch wenn die Strecke ansich nicht weit ist, bei 30° und dieser Luftfeuchtigkeit ist man fix und fertig, wenn man angekommen ist. Dafür hieß es dann für den restlichen Tag chillen (z.B. in der Hängematte ^^) oder am Strand rumlungern.

Abens gab es dann mal – Überraschung – Reis mit Hühnchen. War lecker.

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Gegend abend gabs dann das Klischehafte Lagerfeuer am Strand. Wir haben uns mit einigen Leuten aus der Umgebung zusammen gesetzt (wir waren dann eine lustige Mischung und hatten eigentlich alles dabei: Amerika, England, Australien, Kasachstan und wir Deutschen) und am Strand gechillt. Und dann begann eines der Hightlights meines Urlaubs, das ich nur schwer auf „Papier“ bringen kann, weil es so überwältigend war. Wir saßen da an diesem wunderbaren, menschenleeren (!) Strand. Nach und nach gingen alle Lichter aus und spätestens gegen 12 Uhr saßen wir komplett im Dunkeln. Selbst der Mond war hinter Wolken verschwunden. Nur noch unser Lagerfeuer bruzelte vor sich hin. Über uns der geniale Sternenhimmel – irgendwo in weiter ferne gewitterte es, dazu das Meeresrauschen. Eigentlich war der Moment bereits perfekt.

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Dann hieß es, wir gehen jetzt schwimmen. Das machte den Moment noch perfekter, in dieser Situation im komplett dunkeln bei einem wunderbaren Sternenhimmel und bei diesen Temperaturen ins Meer zu springen und zu schwimmen – aber auch DAS konnte noch getoppt werden: Als wir im Wasser waren, begannen auf einmal überall Lichter zu leuchten…

Dieses Phänomen nennt man Meeresleuchten – dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Organismen die Berührung Lichtsignale abgeben. Dieses Phänomen ist nicht immer zu beobachten, die richtige Menge an Organismen muss vorhanden sein, und diese müssen sich irgendwie durch die Sonne aufladen.

Und ich kann euch sagen, dieses Phänomen ist unglaublich. Nein, der Hammer! ABSOLUT GEIL! Ich bin so dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, DAS zu sehen. Es hat etwas magisches, als wären Feen unter Wasser. Dazu noch eine Taucherbrille und man kann die Lichter in vollem Ausmaß genießen. Ich hätte stundenland im Wasser bleiben können (irgendwann sind wir dann aber doch raus –aber später sind wir nochmal rein, weil es so toll war!). Ich hätte gerne ein Foto gemacht, aber vermutlich wäre es nichts geworden. Ich hatte noch überlegt, ob ich es trotzdem versuchen soll, aber der Moment war einfach zu kostbar um damit seine Zeit zu verschwenden! DER WAHNSINN!

Irgendwann zu später Stunde, sind wir alle dann in unseren Bungalows verschwunden. Wir hatten das Privileg durch das Fenster rein klettern zu müssen, denn mein Reisebegleiter hatte den Schlüssel von unserem Vorhängeschloss verloren und so blieb die Tür verschlossen – zum Glück hält das Schloss niemanden wirklich auf, wenn nebendran ein per Hand zu öffnendes Fenster ist :lol:

Ich war dann durch das ganze erlebte so geflasht und aufgekratzt, das ich ewig nicht einschlafen konnte xD

Fazit Ko Phayam: Ich war ja jetzt nur 2 Tage auf dieser Insel, aber ich kann euch sagen: ein besuch lohnt sich wirklich! Es gibt tatsächlich nicht wirklich viele Sightseeing Objekte in dem Sinne, aber die ganze Insel ansich ist einfach Sehens- und Erlebenswert. Man kann sich zurück lehnen und sich treiben lassen, aber trotzdem noch etwas erleben. Ich kann wirklich ein Besuch in so einem „unluxuriösen“ Bungalow empfehlen – ich denke in einem mit besserer Ausstattung wäre das Erlebte ganz anders gewesen. Den ganzen Urlaub über bräuchte ich das jetzt auch nicht, aber für ein paar Tage war es der Hammer.

Tatsächlich lässt sich dort auch noch das „echte“ Thailand erleben. Natürlich ist auch dort vieles auf den Tourismus ausgelegt, aber kein Vergleich zu den anderen von mir besuchten Orten.

Leider hat man an vielen Stellen gesehen, das gebaut wurde. Soweit ich das erkennen konnte wird auch ein neuer Pier gebaut – also kann man davon ausgehen, dass dieser „Geheimtipp“ in Zukunft vom Tourismus überrannt wird. Ich bin froh, dass ich die Insel noch so erleben konnte, denn ich glaube das Flair geht mit noch mehr Tourismus verloren. Ich habe mich in unserem Resort gefühlt, als würde ich einen Freund im Ausland besuchen, und dieser Freund stellt mir seine Freunde vor. TOP!

Dieser Beitrag gehört zu meinem Thailand-Reisebericht. Gehe zu…
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