Peru 03 – die weiße Stadt – Arequipa Teil 1

Wir erreichten Arequipa – die weiße Stadt – und erkunden die Innenstadt…

Morgens kamen wir dann endlich an! Es ging fix zu unserem Hotel Arequipa Inn, noch fixer eincheckt (wuhu! Ich hatte sogar ein Einzelzimmer, weil keine Doppelzimmer mehr verfügbar waren!)

Reisebericht Peru Arequipa

…und dann ging es direkt in die Stadt

Arequipa ist mit ihren 810.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Perus und stellt das wirtschaftliche Zentrum des Südens dar. Die Stadt liegt auf 2.300m höher und hat mehrere (z.T. noch aktive) Vulkane in der näheren Umgebung.

Mit 300 Sonnentagen ist sie die sonnigste Stadt Perus und trägt den Spitznamen „die weiße Stadt“ weil es hier sehr viele helle Gebäude gibt, die aus Vulkan Gestein gebaut wurden (Sillargestein).Während der Spanischen Herrschaft war es den Einheimischen verboten in der Innenstadt zu leben – nur Spanier war es erlaubt, da die Stadt als spanische Residenz gegründet wurde. Sie gewann im Laufe der Jahre große Bedeutung als Handelsstadt. Während Lima und die Küste eher „amerikanisch“ ist, trifft man ab Arequipa auf das „wahre“ Peru. Hier sieht man zahlreiche prachtvolle Kolonialgebäude, Villen und Kirchen. Das historische Zentrum wurde 2000 zum UNESO Weltkulturerbe ernannt.

Langsam erreichten wir eine Höhe, wo man bereits mit der Höhenkrankheit Probleme bekommen kann. Daher hieß es ab jetzt: trinken, trinken und noch mehr trinken. Wasser natürlich  :mrgreen:

Zunächst gönnten wir uns einen kleinen Snack – für mich gab es eine Art Pommes, die Huayro genannt wurden, in dem Laden Lucha – angeblich die besten Pommes von ganz Peru. Ich fand sie ganz lecker – ob es die besten sind, darüber kann man wohl streiten  ;-)

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Danach ging es weiter zum Sightseeing – auf den Plaza de Armas (Hauptplatz). Hier kann mann sich einfach ein paar Minuten setzen und das Treiben der Stadt beobachten.

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Nicht zu übersehen ist hier die riesige Basilica Cathedral of Arequipa mit ihren zwei Türmen. Sie wurde 1656 im neo-klassischen Stil erbaut und wegen Beschädigung durch Erdeben häufiger repariert und neu aufgebaut. Im inneren kann man die Kirchen-Orgel bewundern, die aus Belgien stammt. Wenn man das Museum besucht, kann man außerdem das Dach besichtigen, wovon man eine großartige Aussicht auf die Stadt haben soll. Da mich das Musuem nicht so sehr interessiert hat, musste ich leider auf das Dach verzichten.

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Wir brutzelten hier in der Sonne, als wir dann die Nachricht erhielten, dass jemand aus unserer Gruppe beklaut wurde. Urgs. Hier muss man schon gut auf seine Sachen aufpassen. Da unser Guide sich dann erstmal darum kümmern musste, wurden wir auf die Stadt los gelassen.

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Nachdem wir ein bisschen geschlendert sind, haben wir uns in einem Restaurant (Terraza Arequipa Suites Plaza Hostel) im 2. OG am Platz eine kleine Erfrischung gegönnt und die tolle Aussicht genossen.

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Es gab einen leckeren Erdbeer-Shake   :kicher:   :xD:

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Nachmittags haben wir dann eine kleine Rundfahrt mit dem Bus durch die Stadt gebucht.

Das fand ich ein wenig gruselig – habe ich aber recht häufig gesehen – nicht nur in Arequipa – Glassplitter, die oben auf die Mauer drapiert wurden  :eek:

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Manche Ecken sind nicht so schön ^^

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Es ging u.a. zu der Cuesta del Ángel-Kirche/Church San Juan Bautista von Arequipa.

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Unglaublich viele Details…

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Von dem Platz Mirador de Yanahuara hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt.

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Hier sieht man den Vulkan Misti mit einer Höhe von 5822m – einer der aktiven Arequipa Vulkane.

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Wie die Hühner auf der Stange…

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Danach waren wir noch ein wenig außerhalb bei einem Aussichtspunkt, am Valle de Chilina y Volcanes. Ich kann leider nicht mehr sagen wo genau er war, aber die Aussicht war großartig.

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Wenn ich mich nicht irre, hier der Berg Chachani mit 6057 m höhe

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Weils so schön war…

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Außerdem konnten wir hier auch mal das berühmte Queso Helado-Eis probieren. Übersetzt: Käse-Eis :kicher:  War natürlich kein Käse und hat auch nicht so geschmeckt.. Der Name kommt eher daher, dass das Eis wohl ein wenig wie Käse aussehen soll. Naja, wenn die meinen   :mrgreen:     :lol:

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Dann ging es noch zum Mini Zoologico De Camelidos – eine Art mini Zoo für Alpakas, Lamas etc.

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Die Tierchen waren ganz süß, aber ich hatte eher den Eindruck der „Zoo“ war eine Verkaufsstrategie, die zu dem dazugehörigen Alpaka-Wolle-Klamotten Geschäft gehörte   :mrgreen:   :roll:

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Aber so konnte ich wenigstens ein paar Fotos von den Tierchen machen  :kicher:

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Dann endete auch schon unsere Tour…

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Nach der Rundfahrt ging es dann Abens zum Essen in ein sehr Restaurant mit klassischen Speisen aus Arequipa, ins Ary Quepay.

Dazu gab es als Snack nebenbei Chanchita – nicht fertig gepopptes Popcorn!

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Dazu gab es Live Musik von unglaublich peruanisch aussehenden Peruanern  :mrgreen:

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Das Essen in Arequipa ist für seine schärfe bekannt – für mich gabs natürlich wieder eine Softi-Version: Lomo Saltado de Alpaka: Alpaka Geschnetzeltes mit Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Pommes und Reis.

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Inzwischen war es schon spät. So warm wie es tagsüber war (35°), so kalt war es jetzt (etwa 10°). Das bringt das Körpergefühl ein wenig durcheinander und schwups, hatte ich mir einen Schnupfen eingefangen. Wir konnten auch die ersten Magen-Höhenkrankheits Probleme in der Gruppe vermerken. Peru ist halt nur was für harte  :lol:

Es ging dann zurück und ich habe in dieser Nacht ausgezeichnet geschlafen – das erste mal ohne Jetlag-aufwachen-mitten-in-der-Nacht!

Die Höhenkrankheit

Wenn man sich in höhere Gefilde begibt, kann man an der Höhenkrankheit erkranken. Ab 2.500m können Symptome auftreten – ganz selten aber auch bereits früher. Das kommt daher, dass der Luftdruck mit der Höhe abnimmt und die Sauerstoffaufnahme in der Lunge durch die „dünne“ Luft verringert wird, was zu einer Sauerstoffunterversorgung führt.

Die Symptome können folgendermaßen aussehen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel etc. Die Krankheit kann zu einem lebensbedrohlichen Höhenhirn- oder Lungenödem führen und sollte daher nicht unterschätzt werden. Ob Trainiert, Untrainiert, Alt oder Jung – jeder kann gleichermaßen hiervon betroffen sein.

Um dieser Krankheit vorzubeugen, sollte man sich langsam höheren Gebieten nähern, dass sich der Körper langsam aklimatisieren kann (z.B. bei unserer Tour haben wir nicht direkt mit der Machu Picchu Tour begonnen, sondern langsam über Arequipa an Höhe gewonnen), viiiel Wasser zu trinken, und nicht zu fettige Speisen essen. In den Anden wird außerdem empfohlen Coca-Tee zu trinken oder Coca-Blätter zu kauen.

Ein paar höhen als Beispiel:
Darmstadt / 144m
Lima / 154m
Nazca / 584m
Arequipa / 2.335m
Civay / 3.600m
Cusco / 3.340 m
Inca-Trail / 4198m (höchster Punkt des Trails) / 2.400m (Maccu Pichu )
Puno & Titicaca See / 3.827m
La Paz / 4.100m

Dieser Beitrag gehört zu meinem Peru-Reisebericht. Gehe zu…
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