Meine 10 Highlights in Island

Meine Highlights aus Island

Endlich habe ich mir einen meiner Reiseträume (wahrscheinlich DER Reisetraum überhaupt) erfüllt. Ein Roadtrip durch Island!

Es sollte der klassische Trip werden: einmal die Ringstraße entlang, bzw. habe ich mich an der Ringstraße orientiert. Unterwegs war ich mit einem normalen Auto (ohne Allradantrieb) und in der Vorsaison im Mai. Das Wetter war etwas wechselhaft und ich hatte einige Tage mit Regen, Wolken und Nebel, aber es hätte wohl schlimmer sein können. In der Hauptsaison bezahlt man gern für Unterkünfte und Mietwagen das doppelte, dafür ist das Wetter aber stabiler. Alle Unterkünfte und den Mietwagen habe ich bereits ein Dreivierteljahr vorher gebucht. Da bekommt man (noch) ganz gute Preise, bzw. hat noch die größere Auswahl. Ich war alleine unterwegs und habe ein paar Mehrbettzimmer gebucht, auch ein paar Einzelzimmer erwischt, aber am häufigsten Doppelzimmer. Meistens waren es Hostels und Guesthouses.

Reisebericht Island Snæfellsnes

Da ich nur 12 Tagen hatte um das Land zu umrunden, habe ich tägliche Routen von 80km bis 370km geplant. Hier und da hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht (naja, eigentlich überall, weil es so viele unglaublich schöne Gegenden gibt), aber irgendwo muss man Kompromisse schließen. Im Mai ist es kaum dunkel geworden, so konnte ich früh los ziehen/lange unterwegs sein. Mehr zu meiner Planung und zum Thema Autofahren in Island, findet ihr in meinen Island Reiseberichten

Reisebericht Island Akureyri

Reisebericht Island Reykjanes

Island ist einfach großartig! Es war eine einmalige Reise, die mich zu vielen schönen Orten gebracht hat. Diese faszinierende Insel hat so viele abwechslungsreiche Ecken zu bieten, das ich manchmal aus dem Staunen nicht herauskam. Diese Orte haben mir besonders gut gefallen und sind meine Highlights auf meiner Island Rundreise:  (ohne bestimmte Reihenfolge)

Die Halbinsel Snæfellsnes

Diese Halbinsel wird gern als „Miniatur Island“ bezeichnet, da man hier alle typischen Landschaftsformen der Insel sehen kann und generell einer der schönsten Landschaften des Landes haben soll. Wer also nicht viel Zeit hat, kann hier einen repräsentativen Kurzurlaub machen. Hier kann man verzweige Höhlensysteme entdecken, Strände und Lavafelder erkunden und Vögel beobachten. 

Reisebericht Island SnæfellsnesWunderbare Wolken hinter der Kirche Búðakirkja

Der Gletscher Snæfellsjökull ist das Markenzeichen der Region. Meistens ist er in Wolken gehüllt – wie auch bei meinem Besuch. Vor lauter Regen und Wolken habe ich ihn praktisch nicht zu Gesicht bekommen. Der Name des 1.446m hochen Gletschers bedeutet ganz einfach „Schneeberg“. Der letzte Ausbruch fand vor etwa 1800 Jahren statt – gilt aber trotzdem noch als aktiv. Die Lava seiner Ausbrüche sind in der ganzen Region zu sehen.

Reisebericht Island SnæfellsnesDie großartige Landschaft von Gatklettur 

Diese Region hat soviel zu bieten, dass man locker auch mehrere Tage dort verbringen kann. Meine Lieblingsspot hier waren der Ytri Tunga Strand – wo man die Chance hat Seehunde in freier Wildbahn zu sehen -, die wunderschöne und fast ein bisschen unheimliche Kirche Búðakirkja, die großartigen Fels- und Steinformationen Gatklettur und Lóndrangar und natürlich das klassischste aller Island Motive: der Wasserfall Kirkjufellsfoss. Mehr zu den einzelnen Spots habe ich in meinem Snæfellsnes-Reisebericht beschrieben. 

Reisebericht Island SnæfellsnesMehr Island in einem Bild geht wohl nicht – der Wasserfall Kirkjufellsfoss

Großartiges Whale Watching in Húsavík

Húsavík ist ein kleiner Fischerort im Norden Islands, der besonders für eine Sache bekannt ist: Wale Watching. Er ist DIE Hauptstadt der Whale Watching Touren auf Island! Und das nicht ohne Grund: Es ist innerhalb der Saison fast unmöglich keine Wale auf einer Bootstour zu sehen. In einem Holzboot geht es für etwa 3 Std raus in die raue Meereslandschaft Islands auf der Suche nach den gewaltigen Säugetiere. Unser Wetter war leider eher bescheiden und sehr neblig, was Sichtungen etwas erschwert haben. 

Reisebericht Island HúsavíkHúsavík am frühen Morgen

Hier und da ein Wal – das war schon nicht schlecht. Aber dann kamen wir zum Höhepunkt unserer Tour. Wir hatten einen Fischschwarm gefunden, der natürlich zahlreiche Vögel, aber auch Wale angelockt hatte. Die Wale tauchen ständig auf und ab, um sich den Bauch voll zuschlagen. Wow, was für ein großartiges und einmaliges Erlebnis! Ich kann es nur jedem Empfehlen, eine solche Tour nicht zu verpassen! Mehr zu meiner Erfahrung in meinem Wale-Watching-Reisebericht

Reisebericht Island HúsavíkWale im Meer vor Island – wir hatten glücklicherweise einige Sichtungen!

Reisebericht Island HúsavíkWas für ein großartiger Moment, den Walen beim „essen“ zusehen zu können :-)

Der Diamond Circle und Mývatn – einmalig und wunderschön! 

Jeder kennt den Golden Circle auf Island – weniger bekannt ist dafür der Diamond Circle. Obwohl es dafür keinen Grund gibt, denn er hat mind. genauso viel zu bieten! Er liegt nur nicht so zentral wieder Golden Circle. Wer aber auch weiter in das Land hinein fährt, darf nicht diese Region im Nord-Osten Islands verpassen. Auf der 260km langen Route kann man einzigartige Landschaften und Naturattraktionen entdecken. Die Route beginnt schon bei Húsavík. Dazu gehört aber auch noch der mächtige und beeindruckende Wasserfall Goðafoss, die Schlucht Ásbyrgi – von der man sagt, sie wäre entstanden nachdem Odins achtbeiniges Pferds Sleipnir hier vorbei gallopiert wäre –, Dettifoss – der leistungsstärkste Wasserfall Islands – und der See Mývatn, welcher ein absolutes Highlight meiner Reise war.

Reisebericht Island HúsavíkIn der Schlucht Ásbyrgi wäre ich gern ausgiebig wandern gegangen

Der See Mývatn entstand vor rund 3800 Jahren, als der Vulkan Ketildyngja ausgebrochen ist. Das besondere hier, ist nicht nur der See, sondern auch seine unmittelbare Umgebung mit interessanten Lavaformationen und andere spektakuläre Naturphänomen. Nicht ohne Grund ist Mývatn wohl das beliebteste Ziel in dieser Region. Dazu gehören die hübschen Pseudokratern Skútustaðagígar, die Lavahalbinsel Höfði und die spektakulären Lavaformationen der „dunklen Stadt“ Dimmuborgir. Man sollte es auch nicht verpassen, einen Blick auf den Kraterberg Hverfjall zu werfen und ihn einmal zu umrunden. Námafjall ist vielleicht der übelstriechende Ort bei Mývatn – aber auch einer der spektakulärsten. Die Landschaft ist übersät mit Schlammtöpfen: Hier brodelt und zischt es überall. Und und und… Da ich Mývatn so spannend fand, habe ich mir einen ganzen Tag Zeit genommen, um die Gegend zu erkunden. Mehr dazu gibt es auch hier auf meinem Mývatn-Reisebericht zu lesen. 

Reisebericht Island MývatnGrandiose Landschaften um den See Mývatn

Reisebericht Island MývatnWas darf bei keinem Mývatn besuch fehlen? Ein Marsch durch Dimmuborgir 

Reisebericht Island MývatnNámafjall – spektakulär und übel riechend

Die Hauptstadt Reykjavik

Natürlich konnte ich nicht nach und durch Island fahren ohne Reykjavik einen besuch abzustatten. Einen Tag habe ich das Auto stehen lassen – was nach den vielen Tagen fahren, eine angenehme Abwechslung war – um die Highlights der isländischen Hauptstadt zu erkunden. Kurz: die Hauptstadt hat sich den Charme eines Dorfes erhalten können (manchmal zumindest ;-). Wer dazu noch shoppen, Kultur und Geschichte erleben und ein paar hübsche und spannende Gebäude sehen möchte, ist hier genau richtig. 

Reisebericht Island ReykjavikEine tolle Sicht über Reykjavik

Reisebericht Island ReykjavikDie Schiffsskulptur Sonnenschiff – genannt Sólfar

Reisebericht Island ReykjavikDer Hafen mit dem Opernhaus im Hintergrund

Hier hatte ich außerdem noch die Gelegenheit einen Punkt von meiner Must-See-Liste zu streichen: Papageitaucher/Puffins in freier Wildbahn sehen. Normalerweise kann man sie an div. Plätzen auf Island beobachten – sie nisten an Klippen und Felswänden. Ich hatte gehofft unterwegs welche zu sehen, allerdings war bei mir das Wetter an diesen Plätzen so schlecht, das daraus nichts geworden ist. Also habe ich spontan eine Tour in Reykjavik gebucht und noch ein Paar Puffins bewundern können. Wer mehr über meinen Ausflug in Reykjavik lesen möchte, wirft einen Blick in meinen Reykjavik-Reisebericht

Reisebericht Island ReykjavikPuffins in Island: eines meiner Must-See’s

Der Golden Circle

Nicht ohne Grund gehört der Golden Circle zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Route hat eine länge von rund 300km – wobei es da natürlich keine vorgeschriebene Route gibt – und kann bequem an einem Tag gemacht werden. Entlang der Route gibt es div. Sehenswürdigkeiten, u.a. die 3 bekanntesten: Þingvellir-Nationalpark, das Geysir-Geothermalgebiet und der Wasserfall Gullfoss. Auch wenn es hier schon voller war, wie an anderen Spots, waren sie wirklich sehr beeindruckend und sollten bei keiner Island Reise fehlen. 

Reisebericht Island Golden CircleDer beeindruckende Geysir Strokkur im Geysir-Geothermalgebiet 

Der Þingvellir-Nationalpark ist ein für Island sehr geschichtsträchtiger Ort. Hier steht eine Kirche, die zu den ersten Kirchen auf Island gehört – die erste an dieser Stelle wurde im 11. Jhd errichtet, als das Christentum in Island eingeführt wurde. Außerdem sollte man es nicht verpassen, durch die Allmanagjá Schlucht zu wandern, die von steilen Basaltwänden umgeben ist. Bis ins Jahr 1262 fand hier auch Volksversammlung statt. Das Geysir-Geothermalgebiet ist ein weiteres Highlight. Hier kann man die großartigen und beeindruckenden Geysire bewundern. Der Geysir Strokkur ist aktuell wohl die größte Attraktion hier – obwohl er nicht größte Geysir Islands ist. Er bricht aber sehr zuverlässig in einem Abstand von etwa 8-10 Minuten aus. Die Wasserfontäne hat i.d.R. eine Höhe von 10-20m. Das nächste Highlight ist ganz klar der goldenen Wasserfall Gullfoss. Er gilt als einer der spektakulärsten und beliebtesten Wasserfälle Islands, da das Wasser über zwei sehr breite Terrassen in eine Schlucht fließt. 

Reisebericht Island Golden CircleDer goldene Wasserfall Gullfoss

Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere lohnenswerte Ziele, wie z.B. der Kratersee Kerið. Mehr über meine einzelnen Stops berichte ich in meinem Golden-Circle-Reisebericht. Wer nicht mit einem Auto in Island unterwegs ist, kann den Golden Circle natürlich auch über eine gebuchte Tour besichtigen. Die Auswahlmöglichkeiten sind vielfältig.

Reisebericht Island Golden CircleDer einmalig schöne Kratersee Kerið

Die Halbinsel Reykjanes

Häufig fahren Besucher nur vom Flughafen aus durch die Halbinsel hindurch um nach Reykjavik oder weiter zu kommen. Dabei hat auch die Halbinsel im Südwesten einiges hübsches zu bieten – man könnte auch sagen, hier findet man alles auf einem Fleck, was Island zu bieten hat. sehenswert ist die Schlammquelle Krýsuvík. Hier brodeln Schlammtöpfe vor sich hin und es stinkt nach Schwefel. So einen Platz sollte man in Island unbedingt besucht haben und hier hat man eine schöne Möglichkeit, falls man in der Umgebung um Reykjavik bleiben sollte. Alternativ gibt es hier auch noch die Schlammquelle Gunnuhver, die mit ihren 300° die aktivste der heißen Schlammquellen in Island ist. 

Reisebericht Island ReykjanesDie Quelle Krýsuvík – wer es nicht bis nach Mývatn geschafft hat… oder auch einfach nur so :-)

Reisebericht Island ReykjanesWunderbare Spiegelungen in dem See Kleifarvatn

Weiter geht es mit dem See Kleifarvatn, der eine unglaublich entspannende Ruhe mit sich bringt. Natürlich auch die berühmte blaue Lagune. Ich selbst bin dort zwar nicht baden gegangen, weil das so gar nicht meine Welt ist. Wer das aber nicht verpassen möchte, sollte möglichst mehrere Tage oder gar Wochen im Voraus buchen, da die Tickets begrenzt sind. Trotzdem wollte ich mir die Lagune mal ansehen, denn das milchig-blaue Wasser vor dem schwarzen Lavafeld sieht schon richtig klasse aus. Glück für mich, dass es einen Bereich der Lagune gibt, denn man auch ohne Spa-Besuch besichtigen kann. Gern werden auch Touren – zusammen mit Besichtigungen im Golden Circle angeboten. Angebot findet ihr z.B. hier*.

Reisebericht Island ReykjanesEinmalig und wunderschön: die blaue Lagune

Einen schönen Spaziergang kann man an der Steilküste Valahnúkamöl machen. Am südwestlichste Punkt der Halbinsel steht Reykjanesviti, der älteste Leuchtturm Islands. Außerdem ist die Klippe hier sehr beeindruckend – insbesondere die Steinsäule, die aus dem Meer ragt. Starke Stürme und Wellen haben den Stein geformt. Definitiv einen Besuch wert! Mehr über meine einzelnen Stops könnt ihr im in meinem Halbinsel Reykjanes-Reisebericht nachlesen. 

Reisebericht Island ReykjanesLandschaften der Halbinsel Reykjanes

Der Gletschersee Jökulsárlón

Einer meiner Top-Highlights auf meiner Reise war der Gletschersee Jökulsárlón – obwohl das Wetter an dem Tag katastrophal war. Im Süden Islands befindet sich die „Eiswelt“ der Insel. Hier befindet sich der Gletscher Vatnajökull, dessen gewaltige Gletscherzungen fast bis zur Ringstraße reichen. Wer eine Gletschertour machen möchte, startet aus dieser Region – aber bitte nicht ohne Guide! Ganz ungefährlich ist die Sache nämlich nicht. Während der Gletscher selbst vor rund 2.500 Jahren entstanden ist, ist der See Jökulsárlón dagegen noch sehr jung. Früher reichte der Gletscher bis ans Meer. Da der Gletscher nach und nach schmilzt, entstand so der See. Hier kann man beobachten wie zahlreichen Eisberge und -brocken im See schwimmen. Sie brechen nach und nach von dem Gletscher ab. Im See schmelzen sie und treiben gemütlich ins Meer. Wer sich das genauer ansehen möchte, hat die Möglichkeit eine Boots-Tour zu buchen. Ich war mit Glacier Lagoon mit einem Speed-Boot auf dem See unterwegs gewesen und konnte so die großartigen Eisbrocken und das Treiben auf dem See näher betrachten.

Reisebericht Island JökulsárlónEisbrocken auf dem Gletschersee Jökulsárlón

Reisebericht Island JökulsárlónWie wunderschön kann die Natur sein!? 

Natürlich darf anschließend auch der Stop am Diamond Beach nicht fehlen! Er befindet sich auf der anderen Seite – direkt am Meer – und spätestens wenn man dort ist, weiß man, woher der Name stammt. Der Strand ist pechschwarz und überall liegen mal kleine, mal größere kristallklare Eisbröckchen, die wie Diamanten aussehen. Manche der Eisbrocken schaffen es nicht ins Meer, sondern werden hier angespült. Das zeigt mir wieder einmal wie wunderschön und einmalig die Natur Islands ist und dabei so vielfältig! Mehr dazu gibt es natürlich in meinem Jökulsárlón-Reisebericht.

Reisebericht Island JökulsárlónWunderschöne „Diamanten“ am Diamond Beach

Reisebericht Island Jökulsárlón

Der Schwarzer Strand von Vík

In der Region des Süden Islands gibt es einige der gefährlichsten Vulkane der Welt, beeindruckende Steilküsten, wunderschöne Wasserfälle und endlose schwarze Stände. Die kleine Ortschaft Vík ist mit etwa 326 Einwohnern mehr als überschaubar. Damit der Touristenstrom nicht überhand nimmt, darf kein vorhandener Wohnraum mehr als Gästeunterkünfte genutzt werden. Wer Glück hat, sieht in dieser Gegend vielleicht auch Papageitaucher, die hier gerne brühten. 

Reisebericht Island VíkDie grandiose Höhle am Reynisfjara Beach

Hier gibt es drei sehr sehenswerte Spots: von Víks schwarzen Kieselstrand hat man einen schönen Blick auf die Felsnadeln Reynisdrangar. Vom Dorf aus führt ein etwa 3km langer Wanderweg zu einem hübschen Aussichtspunkt auf dem Reynisfjall. Den Stop am Reynisfjara Beach sollte man auf keinen Fall verpassen. Eigentlich liegt der Strand nur etwa 3km Luftlinie von Vík entfernt. Er kann aber von dem Dorf aus nicht erreicht werden, da eine unüberwindbare Felsnase des Bergs Reynisfjall zwischen dem Strand und dem Dorf liegt. Der Strand ist grandios und einen Besuch wert. Auch hier kann man die Felsnadeln sehen und auch näher dort hin laufen. Zahlreiche meterhohe Basaltsäulen umragen eine Höhle, die auch ein beliebter Foto-Spot ist.

Reisebericht Island VíkDie Felsnadeln Reynisdrangar

Der dritte Spot ist der Kirkjufjara Beach – auch wenn man hier nicht direkt an einem Strand ist, sondern mehr auf einer Steilklippe ist. Von hier hat man eine grandiose Sicht auf die Umgebung. Sehr schön muss auch die Wanderung zum Kap Dyrhólaey sein, die ich aufgrund des schlechten Wetters, das ich hatte, übersprungen habe. Aber Vorsicht: die Klippen können etwas brüchig sein. Mehr zu der Region um Vík gibt es in meinem separaten Vík-Reisebericht

Reisebericht Island VíkBlick von der Steilküste am Kirkjufjara Beach

Der Norden und Akureyri

Der einsame Norden hat mir auch richtig gut gefallen. Ich bin die Straße entlang Richtung Norden auf der Halbinsel Trollaskagi gefahren. Die Landschaft beginnt sich hier zu verändern. Schnee liegt auf den Berggipfeln. Man merkt, dass man sich immer weiter von der Zivilisation entfernt. Die Straße werden schlechter. Aber es ist auch insgesamt weniger los. Neben der Straße geht es steil bergab – sie führt direkt an der Klippe entlang. An der Spitze kann man einen großartigen Blick auf die tolle Landschaft erhaschen. 

Reisebericht Island AkureyriDie großartige Landschaft der Halbinsel Trollaskagi 

Ein Stop in der die kleine Handelsstadt Siglufjörður ist auch lohnenswert. Sie ist die nördlichste Stadt der Halbinsel. Zu den besten Zeiten des Heringbooms lebten hier mal 3.000 Menschen. Heute sind es nur noch etwa 1.200. Da sich nur wenige Touristen hier her verirren, gibt es auch keine großen Angebote. Trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) hat die Stadt einfach Charme. 

Reisebericht Island AkureyriMitten im verlassenen Norden: die Ortschaft Siglufjörður

Natürlich darf hier auch kein Stop in der viertgrößte Stadt Islands Akureyri fehlen. Sie wird auch gern die Hauptstadt des Nordens genannt. Die Stadt sieht sich selbst gern bunt, freundlich, jung und weltoffen. Wer sich für Museen interessiert, wird hier sicher was interessantes finden: Spielzeug-, Industrie-, Flugzeug-, Gedenk- und Motorradmuseum. Ein Stadtmuseum darf natürlich auch nicht fehlen und eine Kunsthalle gibt es auch. Ansonsten gibt es über das Jahr verteilt 40 Festivals. Mehr zu meiner Reise in den Norden gibt’s natürlich im Reisebericht-Akureyri.

Reisebericht Island AkureyriAkureyri – oder auch die „Hauptstadt“ des Nordens

Der Hvalfjord

An einem meiner ersten Tage in Island bin ich entlang des Hvalfjord gefahren. Vielleicht mochte ich den Platz deswegen so gern. Er liegt keine 40km nördlich von Reykjavik entfernt. Wer nur nach Norden möchte, kann den Fjord auch einfach mit einem Tunnel unter ihm hindurch fahren, indem er weiter der Ringstraße folgt. Aber dann verpasst man was! Ich hatte mich für den kleinen Umweg entschieden und wurde nicht enttäuscht. 

Reisebericht Island Hvalfjord Ein kleiner, malerischer Fluss am Straßenrand

Während ich den Fjord entlang fahre, habe ich die Straßen und die Landschaft praktisch für mich alleine. Der Name bedeutet Wal-Fjord und bezieht sich auf eine Legende: Einst lebte ein böser Wal, der hier sein Unwesen trieb. So kam es, dass ein zauberkundiger Priester ihn in den nahe gelegenen Hvalvatn-See lockte, wo er keinen Schaden mehr anrichten konnte. Die Landschaft ist großartig: Wasserfälle, Flüsse, Ruinen, Berge und natürlich der Fjord. Wunderschön! Mehr über den Fjord und andere Ziele in seiner Umgebung gibts hier

Reisebericht Island Hvalfjord Eine großartige Landschaft mit dem Wasserfall Fossarétt

Das waren meine Highlights – obwohl es noch so viel mehr grandiose Ziele auf Island gibt. Ich konnte mir aber auch nicht alles ansehen und für mich steht fest: Ich werde definitiv zurück kommen! Und vielleicht kann ich dann auch eine mehrtägige Wanderung einplanen! 

Wer sich fragt, was eine Island Reise so kosten kann, wirft noch einen Blick in diesen Reisebericht. Hier habe ich über meine Ausgaben geschrieben und meine Empfehlung für ein günstiges reisen in island da gelassen. 

Wart ihr schon mal in Island? Was waren eure Highlights? 

 

Hinweis: Alle genannten Unterkünften/Touren/Restaurants/etc. habe ich selbst gebucht und bezahlt. Dies sind lediglich Empfehlungen bzw. Erfahrungsberichte meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. Ich bin ein privater Blog und verdiene damit keinerlei Geld. Ich habe einfach nur Spaß am bloggen und reisen und teile dies mit der Welt :-)