Marokko 6 – Kashbah Aït Ben Haddou & Hoher Atlas in Aroumd

Unsere Reise führte uns wieder zurück ins Landesinneren, vorbei an dem beeindruckenden Kashbah Aït Ben Haddou und auf einer Übernachtung auf dem Hohen Atlas in dem abgelegenen Bergdörfchen Aroumd…

Straße der Kasbahs

Von der Wüste bei Merzouga ging es für uns an diesem Tag wieder zurück Richtung Ouarzazate. Ein langer Tag auf der Straße lag vor uns. Wir bewegen uns auf der Straße der (1.000) Kasbahs. Diese Route ist von zwei Gebirgszügen dem Anti-Atlas im Westen und dem Hohen Atlas im Norden gerahmt und führt zwischen Ouarzazate und Errachidia entlang. Den Namen hat sie von den vielen jahrhundertealten Lehmburgen entlang der Route, die mit den Grünen Oasen und den malerischen Bergen im Hintergrund verschmilzen. Auf dieser Strecke kommt man an einigen Highlights von Marokkos Süden entlang, z.B. die Todra-Schlucht, das Dades-Tal, Erg Chebbi und einiges mehr.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouEine der berühmtesten Kasbahs im Süden Marokkos: Aït-Ben-Haddou

Mein erster Sandsturm…

Wir erreichten unser Ziel an dem Abend erst recht spät. Eigentlich wollten wir noch etwas die Stadt und auch das Kasbah Aït-Ben-Haddou erkunden, aber ein fieser Sandsturm (naja, uns kam es wie ein Sturm vor, wahrscheinlich war es für die Einheimischen eher ein Stürmchen) fegte über die Gegend. Man konnte nicht vor die Tür gehen, ohne innerhalb von Sekunden überall Sand zu haben. Zwischen den Zähnen, in den Augen (da freuen sich die Kontaktlinsen), in den Klamotten!

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouAït-Ben-Haddou und der Sandsturm

Nach einem kurzen Check-In in unserem Hotel, haben wir uns aber trotzdem nochmal aufgerafft. So ein Stürmchen haben wir noch nicht erlebt. Die gute Spiegelreflex blieb zurück – das war mir dann doch etwas zu heikel, – dafür kam dann auch meine kleine Outdoorkamera noch zum Einsatz. Die Straßen waren Menschenleer. Niemand wollte dieses „Event“ miterleben. Seltsam. Es dauerte nicht lange und wir erreichten einen hübschen Aussichtspunkt und hatten eine tolle Sicht auf Aït-Ben-Haddou. Hier konnten wir das Stürmchen auch nochmal in seiner ganzen Pracht bewundern. Nachdem wir ausgiebig Sand getankt hatten, ging es trotzdem fix wieder zurück zu unserem Hotel. Zwischendurch machten wir noch einen Stop in einem Kiosk, wo komplett der Strom ausgefallen war. Auch in unserem Hotel fiel über den Abend verteilt immer wieder der Strom aus. Das hatte fast etwas von einem kleinen Abenteuer. Hehe….

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouIn Echt hat es sich viel heftiger angefühlt als es auf dem Foto den Anschein macht… ganz bestimmt!

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Kasbah Aït Ben Haddou

Etwas besorgt gingen wir an dem Abend zu Bett – für einige von uns war Aït-Ben-Haddou ein Fotohighlight auf das wir uns bereits gefreut hatten. Mit dem Sturm würden wir nicht viel zu sehen kriegen. Die Sorgen waren aber glücklicherweise unbegründet. Am nächsten Morgen hatten wir prächtiges Wetter und kaum ein Lüftchen wehte noch. Da wir die Kasbah zum Sonnenaufgang fotografieren wollten, ging es wieder zeitig aus dem Bett und los. 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouGuten Morgen Aït-Ben-Haddou

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Aït-Ben-Haddou ist ein befestigtes Berberdorf etwa 30km von Ouarzazate entfernt. Es liegt an den südlichen Ausläufern des Hohen Atlas auf 1300 m Höhe. Der alte Ortskern ist komplett seit 1987 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt worden. Er besteht aus vielen kleinen, eng aneinander gebauten Wohnburgen (Tighremt) – so entsteht ein verschachteltes Gebilde. Die Lehmmauern, die häufig Ecktürmen und Zinnen haben, verleihen dem ganzen Ort ein wehrhaftes Aussehen. Den Namen hat der Ort von der Berber Sippe (Aït) der Ben Haddou. Diese kontrollierten im 11. Jhd die Route zwischen Timbuktu und Marrakesch. Das Kasbah ist allerdings jünger – man schätz sein Alter auf zwischen dem 12. bis ins 16 Jhd. Damals sollen hier bis zu 1000 Menschen gelebt haben (auch wenn es keine eindeutigen Angaben dazu gibt). Im Laufe der Jahrhunderte hat sich hier glücklicherweise nicht viel verändert. Auch Strom gibt es erst seit ein paar Jahren.

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

In den 1960er Jahren wurde ein neuer Ortsteil gebaut, in dem heute der Großteil der Menschen dieser Stadt leben. Hier findet man auch Hotels, Restaurants und Geschäfte. Der Alte Ortsteil scheint auch heute noch zu sein wie damals. Er ist wie eine Art Freilichtmuseum, in dem nur noch wenige Menschen leben.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDies ist kein offizieller Eingang – eher eine Fall für Touristen ;)

Wir überqueren zunächst das bei uns komplett ausgetrocknete Flussbett des Flusses Asif Ounila und steuern einen der großen Eingänge vor unserer Nase an. Aus dem Internet wissen wir, dass der Eintritt kostenfrei ist. Obwohl die Gegend fast komplett Menschenleer ist, dauert es nicht lange bis ein geschäftstüchtiger Bewohner von uns Eintrittsgeld verlangt. 20 Dirham möchte er. Wir sind ein wenig verwirrt, bestehen aber auf unseren kostenfreien Eintritt. Weil der Mann wieder rum auf sein Eintrittsgeld besteht, drehen wir erstmal um und gehen wieder.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouAußer ein paar dekorativ angerichteten Schüssel und Becher gibt es hier aber nicht viel im „Privatbereich“ zu sehen

Wir gehen etwas und folgen dem Flussbett. Bei der Fussgängerbrücke suchen wir einen weiteren Eingang in die Kasbah und siehe da. Von hier aus finden wir einen „kostenfreien“ Weg bis hoch auf den kleinen Hügel, von wo man eine grandiose Aussicht hat. Ich empfehle im Allgemeinen den Eingang über die Fußgängerbrücke zu nehmen, denn es scheint üblich zu sein, dass die Bewohner versuchen Eintrittsgelder zu kassieren. Über diese Eingänge betritt man die Kasbah wohl über ihre privaten Wohnraum und das möchten sie sich natürlich bezahlen lassen. Prinzipiell ist das nachvollziehbar, aber da es da nicht mal etwas besonders zu sehen gibt, kann man sich dieses Geld sparen.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouIch glaube, wir sind später noch ein Stück im „Privatbereich“ unterwegs gewesen – diese Leute waren aber scheinbar nicht ganz so früh unterwegs

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouEin Sonnenaufgang über Aït-Ben-Haddou

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDie Aussicht ist wirklich grandios!

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen haben, geht es durch die Kasbah wieder zurück. Ein Weg aus Stein zeigt ganz gut an, wo es lang geht. Da wir so zeitig da sind, ist niemand anderes außer uns hier. Wir haben die Kasbah praktisch für uns alleine. Langsam öffnen auch ein paar Souvenir Läden – bevor das Geschäft aber so richtig in die Gänge kommt, sind wir schon wieder weg. Ansonsten gibt es in dem Kasbah selbst nicht viel zu sehen – die grandiose Aussicht von und auf das Kasbah ist allerdings einen Stop wert! Filmfans können sich über eine hübsche Kulisse freuen, denn Aït-Ben-Haddou war schon in einigen Hollywood Produktionen zu sehen, wie z.B. Gladiator, die Mumie (1999), Prince of Persia und natürlich auch in Game of Thrones!

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouEs geht wieder abwärts – diesmal aber auf dem offiziellen Weg

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Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouTschüß Aït-Ben-Haddou! War schön bei dir

Arganöl – das flüssige Gold aus Marokko

Auf unserem Weg von Aït-Ben-Haddou zu unserem nächsten Ziel haben wir einen kurzen Stop in einem Argan-Öl Shop gemacht (siehe Markierung auf meiner Map – nahe des Tizi n’Tichka Passes). Das nehme ich mal zum Anlass, darüber ein paar Sätze zu verlieren. Das Öl wird auch das flüssige Gold aus Marokko genannt und kann vielseitig eingesetzt werden: sowohl zum Kochen, als auch für Haar- und Körperpflege. Es wird aufwändig in Handpressung gewonnen und aufgrund seines begrenzten Anbaugebietes wird es zu einem begehrten und teuren Artikel. Die Arganfrüchte werden bei traditioneller Herstellung von Berberfrauen gesammelt, getrocknet und sortiert. Das Öl gewinnen sie dann durch das lange Pressen und Mahlen mit einer Steinmühle.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouWer will, kann hier auch bei der Verarbeitung zusehen

Das Öl wird aus den Kernen des Arganbaums gewonnen, welcher nur noch im Südwesten Marokkos wächst. Aufgrund der Begehrtheit ist für das Öl ein Schwarzmarkt entstanden, auf dem es gestreckt und überteuert verkauft wird. Wenn man sich Arganöl kaufen möchte, sollte man sich überlegen wo man es tut – ein Souk in Marrakesch ist evtl. nicht die beste Idee. Traditionell wird es im Raum Essaouira gewonnen und verkauft. In dem Shop in dem wir Halt machen, bekommen wir traditionelles Öl, denn die Frauen kaufen die Kerne in Essaouira ein und verarbeiten es hier. In einem Vorraum kann man bei der Verarbeitung zusehen und dann dies auch kaufen. Natürlich ist der Laden touristisch, aber mit dem Kauf unterstützt man die Frauen und ihre Familien. Ich habe mir mal ein Fläschen eingepackt und bin sehr zufrieden. 

Über Berber

Immer wieder liest und hört man in Marokko von den Berbern. Tatsächlich ist Marokko nicht immer schon arabisch/muslimisch gewesen. Die Berber sind die indigene Ethnien der nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Mauretanien. Sie haben ihre eigene Sprache, Tradition und Kultur, die aber während der Eroberung Nordafrikas durch die Araber nach und nach verdrängt wurde. Damals flüchteten die Berber in die Berge.

Obwohl heute rund 80% der marokkanischen Bevölkerung Berber sind, sind davon etwa 60% arabisiert. Der Norden Marokkos ist eher arabisch geprägt, während der Süden eher durch die Berber geprägt ist. Die Berber nennen sich selbst „Imazighen“ – das bedeutet freie Menschen. Die meisten von ihnen leben als Bauern, einige aber auch noch als Nomaden. Obwohl ein Großteil der Bevölkerung Marokkos Berber sind, wurde Tamazight (einer der vielen Berberdialekte) erst 2011 als eine Amtssprache eingeführt. Auf manchen Schildern sieht man drei verschiedene Schriften: die arabische, die lateinische und die der Berber. Nach der Kolonialzeit wurden die Berber von der Regierung benachteiligt behandelt. Obwohl sich die Lage inzwischen deutlich verbessert hat, haben die Berber immer noch mit Diskriminierung durch ihre arabischen Landsleute zu kämpfen.

Auf in den Hohen Atlas – Imlil

Es ging wieder auf dem Tizi n’Tichka Pass zurück Richtung Marrakesch. Bevor wir allerdings dort angekommen, biegen wir Richtung Hohen Atlas in die Berge ab. Unser Ziel ist das kleine Bergdorf Imlil, welches im Zentrum des Hohen Atlas auf etwa 1750m Höhe liegt. Hier lassen wir unseren fahrbaren Untersatz stehen und beginnen mit einer Wanderung in die Berge. Unsere nächste Nacht werden wir in Aroumd – einem weiteren kleinen Berberdorf – verbringen. Da wir dort nicht hinfahren können, wird das letzte Stück gewandert. Unser Gepäck haben wir auf einen Tagesrucksack reduziert, welches von einem Esel für uns getragen wird.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouSagenhafte Landschaften im Ait Mizane-Tal 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDas geschäftige Bergdorf Imlil 

Imlil ist der Ausgangspunkt für Bergtouren in das Gebirge, z.B. dem Toubkal, der mit 4167m der höchste Gipfel Marokkos und ganz Nordafrikas ist. Dementsprechend lebt die Stadt u.a. auch von dem Tourismus und überall sind Souvenirläden oder Shops für Trekkingausrüstung. 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouÜberall in Imlil stehen Esel herum, die auf Gepäck warten

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouTeppiche scheinen hier auch ein Ding zu sein

Wanderung zum Bergdörfchen Aroumd

Es gibt zwei Möglichkeiten an unser Ziel zu gelangen: Für den Aufstieg nehmen wir den kürzeren Weg, der mit 2,94km sehr überschaubar ist. Eigentlich geht es nur gerade aus durch Imlil durch, dann einen schmalen Pass auf die Straße P2005 hoch und schon sind wir da. Der Aufstieg beginnt zunächst steil, aber ist sonst nicht besonders anstrengend (Ca 323hm). Beim Abstieg haben wir uns für die andere Route entschieden, die mit 4,82km etwas länger ist. Hier verlassen wir das Dorf über einen Wanderpfad auf der rechten Seite und nehmen noch – weil die Aussicht so schön ist – einen Schlenker nach rechts mit (bis zum Hotel Dar Aymane, man kann den Weg aber auch ohne Schlenker über das Hotel Le Village du Toubkal nehmen). 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouWas für eine grandiose Aussicht!

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouMan kann wohl auch mit dem Auto bis nach Armoud fahren, aber die Straßen sind sehr eng und z.T. Kurvenreich – und eigentlich ist die Aussicht eine Wanderung wert! 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouFast da! Aroumd liegt vor uns

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouUnsere Esel kommen langsam hinter uns her

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouBei Armoud überqueren wir den kleinen Fluss 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDie Sonne beginnt bereits langsam hinter den Bergen zu verschwinden

Das Bergdörfchen Aroumd 

Dann sind wir in Aroumd angekommen. Das Bergdörfchen hat etwa 1.900 Einwohner und liegt auf 1.900m Höhe. Es ist das höchste Dorf im Ait Mizane-Tal und es bietet sich für einen Zwischenstopp bei einer Wanderung zum Gipfel Toubkal an. Natürlich kann man aber auch direkt aus Imlil mit dem Aufstieg beginnen. Aroumd gilt als ruhiger und traditioneller Ort und ja – die Ruhe hier oben, zusammen mit der tollen Aussicht lässt einen tief durchatmen. Wir checken in unserer Unterkunft ein, die uns ein bisschen als „Homestay“ bei Einheimischen verkauft wurde. Die Unterkunft ist total gemütlich und putzig und deutlich einfacher als in einem Hotel in der Stadt, von den Einheimischen haben wir aber praktisch nichts gesehen. Was ich jetzt aber persönlich nicht weiter tragisch fand.

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouAuch hier gibt es wieder eine Teppiche zu sehen

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Nach dem einchecken und dem obligatorischen Minz-Tee ziehen wir nochmal los um die Stadt ein wenig zu erkunden. Hier oben in den Bergen ist es ganz schön frisch und wir ziehen unsere Jacken an. Kein Vergleich zu den warmen Städten im Tal. Wirklich viel Sehenswertes gibt es hier nicht, wobei das Dörfchen an sich schon echt putzig ist. Wir streifen ohne Plan durch die Gassen. Die Einheimischen, die wir auf dem Weg begegnen sind sehr nett und freundlich und mustern uns interessiert. Während ich das Gefühl hatte in den touristischeren Orten immer eher als wandelnder Geldbeutel angesehen zu werden, scheint man hier die richtige marokkanische Herzlichkeit und Freundlichkeit anzutreffen, von der immer alle sprechen. 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDie Moschee Armed mit einem interessanten Lichtspiel

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDie Gebäude im Dorf sind sehr einfach – aber gerade das macht seinen Charme aus

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Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouFolgt man dem Weg immer weiter bergauf hat man von oben auch eine schöne Aussicht auf das Tal

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Wie schon erwähnt, bietet sich diese Region für eine Wanderung zum Gipfel Toubkal an. Er ist nicht nur der höchste Gipfel des Atlasgebirge, sondern von ganz Nordafrika. Wir hatten leider nicht die Zeit eine Wanderung bis an die Spitze zu unternehmen. Von Armoud aus muss man je nach Fitnessgrad 5 Std oder länger einplanen, da man immerhin mehr als 2.000 Höhenmeter überwinden muss. Inzwischen braucht man zwingend einen Guide für die Route, aber eher aus Sicherheitsgründen – der Weg selbst soll nicht all zuschwer sein (je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen).  Da im Dezember 2018 zwei Skandinavierinnen hier ermordet wurden, wird auf der Route auch mehr kontrolliert und man muss sich für die Wanderung an- und abmelden.

Reisebericht Marokko Aït Ben Haddou

Unser Abend klang dann mit einem leckeren Essen und entspanntem beisammen sein aus und auch in der Nacht wurde es uns nicht zu kalt.

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Am nächsten Morgen haben wir uns verabschiedet und uns zeitig wieder auf gemacht. Nach Marrakesch. Auch wenn wir nur eine Nacht hier waren, war dies eine schöne Abwechslung zu den geschäftigen Städten und Plätzen in Marokko. 

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouDer Weg ist nicht immer einfach, aber wir und auch die Esel haben es heil wieder zurück geschafft

Reisebericht Marokko Aït Ben HaddouTschüß Armoud! Vielleicht komme ich wieder und besteige doch noch den Toubkal 

Siehe auch:
Teil 5 meines Marokko Reiseberichts: Eine Nacht in der Wüste (Merzouga)
Teil 7 meines Marokko Reiseberichts: Die pulsierende Stadt Marrakesch (Coming Soon)
Übersichtskarte mit allen genannten Punkten und Route

Hinweis: Alle genannten Unterkünften/Touren/Restaurants/etc. habe ich selbst gebucht und bezahlt. Dies sind lediglich Empfehlungen bzw. Erfahrungsberichte meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. Ich bin ein privater Blog und verdiene damit keinerlei Geld. Ich habe einfach nur Spaß am bloggen und reisen und teile dies mit der Welt :-)