Lissabon 3: Quer durch Lisbon

Da wäre er auch schon: Tag 3! Mit der Bahn ging es Quer durch die Stadt zum Cemiterio dos Prazeres. Danach ging es an den Rand der Stadt wo wir das Torre de Belem und Padrao dos Descobrimentos besichtigt haben..

Diese haben wir gemütlich mit einer Rundfahrt mit der Elektrobahn 28 gestartet. Das ist eine ganz normale Straßenbahn, die aber quer durch die ganze Stadt fährt und man daher so viel zu sehen bekommt, das es eigentlich eine kleine Touri-Bus-Rundfahrt ersetzt (Haltestellen: Martim Moniz & Cemiterio dos Prazeres, normale Preise).

Reisebericht Lissabon

Diese haben wir gemütlich mit einer Rundfahrt mit der Elektrobahn 28 gestartet. Das ist eine ganz normale Straßenbahn, die aber quer durch die ganze Stadt fährt und man daher so viel zu sehen bekommt, das es eigentlich eine kleine Touri-Bus-Rundfahrt ersetzt (Haltestellen: Martim Moniz & Cemiterio dos Prazeres, normale Preise).

Total süße Tour in einer alten Straßenbahn, die beim fahren klappert und scheppert. Die Fenster lassen sich ganz altmodisch hoch-schieben und teilweise hat man in den kleinen Straßen von Lissabon nur wenige Zentimeter zwischen Bahn und der Hauswand, oder dem parkenden Auto. Ein kleines Hightlight!

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Die erste Fahrt endete für uns am Cemiterio dos Prazeres – der städische Friedhof, der 1833 infolge einer Cholera-Epidemie gebaut wurde und damals dringend benötigt wurde. Ein wirklich wunderschöner Friedhof, mit sehr wenigen Einzel-Gräbern. Man findet überwiegend ganze Familiengruften, in denen man manchmal sogar mehr sieht als man eigentlich möchte.

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Mit einer wunderschönen Aussicht. Man könnte wahrlich schlechter beerdigt werden ;-)

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Dann ging es mit der E28 wieder zurück. Irgendeine Kirche.

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Plötzlich blieb die Bahn stehen. Man hörte laute Stimmen. Dann wurde gehupt. Anwohner sahen amüsiert zu. Die Bahn stand. Wir haben nicht so richtig gesehen, was los war. Aber ein Auto stand wohl in der engen Straße im Weg und es ging nicht mehr weiter. Wir warteten und warteten. Aber es tat sich nichts. Die Autos hupten und hupten. Schließlich fanden sich einige tapfere Herren, die gemeinsam das Auto davon hoben, damit die Bahn weiter fahren konnte :lol: Dafür bekamen sie einen bewundernden Applaus.

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Endhaltestelle Martim Moniz und wir warfen uns wieder in das getümmel.
Die Kirche Mosteiro de Sao Vicente de Fora. Ein Kloster von 1147.

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Gönnte uns eine kurze Pause und eine angenehme Abkühlung :mrgreen:

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Die Igreja de Santa Engrácia ist eine große Barockkirche des 17. Jahrhunderts, die wohl erst im 20. Jahrhundert fertig gestellt werden konnte. Jetzt dient sie als Panteão Nacionalist/Nationales Pantheon und wurde daher nie als Gotteshaus genutzt.

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Diese kann man auch gegen Eintritt besichtigen. Das haben wir uns allerdings gespart und nur einen kurzen Blick rein geworfen.

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Ein beeindruckendes Bauwerk.

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Dann gab es ein kurzes Cafe-Päuschen und wir kamen endlich mal dazu, die Lissabonner-Spezialität Pastéis de Belem zu probieren. Sehr leckere Pudding-Törtchen, die man unbedingt probiert haben sollte. Zugegeben, die schmecken einfach wie Pudding-Teile – aber sehr sehr lecker! und gehört irgendwie zu Lissabon dazu ;-)

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Anschließend wagten wir uns aus der Innenstadt heraus um den Torre de Belem einen Besuch abzustatten. Die Straßenbahnfahrt war lang, heiß und stickig. Aber man kam irgendwann an. Es ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons: ein Festungsturm an der Tejomündung, den man natürlich auch besichtigen kann (6 € Eintritt, 10-17.30 Uhr). 

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Zunächst hat mein einen putzigen Innhof…

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*dämlich grinst*

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…und dann geht es über eine lustige Treppe, die so eng ist, dass sie wegen dem auf- und absteigenden Verkehr eine Zeitschaltung hat (man darf dann entweder hoch oder runter gehen) ganz hoch. Dort hat man eine tolle Aussicht!

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Nicht weit davon entfernt gibt es das Padrao dos Descobrimentos oder auch das Entdeckerdenkmal (das man auch besichtigen kann, aber das haben wir uns gespart, da wir die Aussicht ja schon kannten ;-) ).

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Schieben, Leute! Schieben!!

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Ein Blick auf das Kloster Jeronimos – das wunderschon sein soll und ist. Leider sehr Touristenüberlaufen, daher haben wir uns das gespart.

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Dann ging es wieder zurück Richtung Hotel. Wir machten aber einen kleinen Stop in dem Park Eduardo VII. Obwohl der Park sehr schön ist, muss man ihn nicht gesehen haben – da er aber in Fußlaufweite von unserem Hotel war, wollten wir uns nicht lumpen lassen.

Ein riesiges Gelände.

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Puh! Sightseeing für Tag3 erledigt. Abends wollten wir Portugisisch essen gehen (zumindest einmal). Wir hatten uns ein Restaurant rausgesucht, was gut sein sollte. Leider ging dort ohne Reservierung nichts, daher zogen wir weiter. Und schließlich fanden wir ein gemütliches putziges Restaurant mit Plätze draußen. Portugisisch ist ja nicht unbedingt so meins. Ich habe es aber versucht und geworden ist es gegrillter Lachs mit Kartoffeln und Salat. Ich weiß nicht, wie Portugisisch das war – aber hey. Immerhin Fisch. Und es war sehr lecker!

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Gegönnt haben wir uns dann noch die Dessert-Platte für zwei. Panna Cotta mit Erdbeer-Soße, Windbeutel mit Eisfüllung und Tiramisu. Was will man mehr? :sabber:

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Danach ging es noch durch die Nachtleben-Straßen von Lissabon. Mit vielen Kneipen und Restaurants (z.B. zu finden in der Ecke Rua da Rosa). Ich muss zugeben, ich war nicht wirklich beeindruckt, aber wir haben auch nicht alles groß erkundigt. Ich fand die Girlanden süß, habe nur leider nicht herausgefunden, warum sie da hängen.

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Wir stiegen in die Cocktail-Bar Pavilhao Chines ab. Wir hatten gelesen, dass es da leckere Cocktails in Hülle und Fülle gab und wir suchten ja immer noch nach leckeren Cocktails. Die Einrichtung war sehr speziell mit einer skurrilen Ansammlung von Nippes wie Stahlhelmen, Blechspielzeug und so – aber das machte es gemütlich. Die Karte war leider komplett Portugisisch und machte uns so die Entscheidung schwierig. Ich fragte nach etwas süßem mit Sahne und bekam etwas mäßig süßes ohne Sahne. Lecker war er zwar, aber an der Kommunikation scheiterte es etwas. Dann wurden wir auch ignoriert und somit konnten wir nichts mehr bestellen und zogen unbefriedigt wieder von dannen. Keine Cocktails in Lissabon. Mimi.

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Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen zu unserer Metro und zurück ins Hotel endete auch Tag 3 für uns.

Dieser Beitrag gehört zu meinem Lissabon-Reisebericht. Gehe zu…
04 – 03 – 02 01

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