Japan 7 – der Tokyo Tower und Tempel

Mein Japan Urlaub neigt sich dem Ende zu… bevor es aber wieder heim ging sollte noch etwas Kultur besichtigt werden: der Toyko-Tower, die letzten Tempel und natürlich musste es auch mal nach Harajuku gehen…

Um zum Tokyo Tower zu gelangen, mussten wir echt oft umsteigen. Daran sieht man mal wieder, wie groß diese Stadt ist.

Reisebericht Japan Tokyo

Oooh, da ist er ja schon :D Der… Eiffelturm? Nein.. Natürlich der Tokyo-Tower. Mit seinen 332m eines der höchsten sich-selbst-tragenden Türme aus Stahl der Welt und ein Wahrzeichnen von Tokyo. Nebenbei ein Fernsehturm *g*

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Die mittlere Plattform liegt bei etwa 150m und die Fahrt dahin war schon recht teuer. Für die höhere Plattform musste man noch mal extra zahlen. Das haben wir uns aus kostengründen gespart. Die Aussicht war schon von da aus recht schick :)

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Chrisha war da *g*

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Und weil wir noch nicht genug Tempel gesehen haben, gings auch weiter zum nächsten, der stand halt direkt neben dem Tokyo-Tower :) der „Zojoji“-Tempel

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Die Figuren sind Andenken an abgetriebene Kinder..

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Und weiter gehts zum „Sengakuji“-Tempel. Der Tempel wurde 47 Ronin (herrenlose Samurai) gewidmet, die den Tod ihres Herren rächten und anschließend den Ehrentod Seppuku (ritualisierte Art des Suizids) begingen und seitdem irgendwie als Beispiel für die bedingungslose Treue der Samurai gilt.

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Die Gräber der Ronin…

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Dann hatten wir genug für den Tag, aber da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren mit Dosen-Cocktails in einen Park und chillten vor uns hin. Es ist auch recht Unterhaltsam was Japaner so alles in einem Park unternehmen – z.B. Theater-Aufführungen proben. Meine Freundin erklärte, dass es für Schulprojekte häufig nicht genug Platz für alle AGs gibt. Also weichen diese häufig auf Parks aus :-D

Zum Abschluss hab ich auf dem Heimweg noch eine klassische „Rush Hour“ miterlebt *g*. Wirklich faszinierend wie viele Leute noch in einen Zug passen, wenn man denkt, da geht nix mehr *g*

In Machida haben wir uns dann noch ein gemütliches Restaurant gesucht und etwas gegessen. Da Chrisha heute keine Lust auf Experimente hatte, gabs klassisch irgendwie Back Camembert und Pommes. Immerhin habe ich diese klassisch mit Essstäbchen gegessen.

Und da war er auch schon: der letzter Tag in Japan!

Für Heute war mal „Harajuku“ angesagt. Hier rennen die ganzen Cosplayer und „Freaks“ rum ;) also ein Ansich recht interessantes Viertel mit lustigen Leuten zum gucken und interessanten Läden mit interessantereren Sachen. Das meiste ist recht teuer (gerade so im Klamotten bereich) – aber das sollte man mal gesehen haben, wenn man schon da ist :)

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Nachmittags gings wieder heim. Kurz ausruhen. Fix duschen, etwas essen, Zeug packen und dann gings auch schon wieder weiter. Ja, diesmal auch schon mit Gepäck, da die Nacht durchgemacht wurde. Jetzt ging es nämlich für die Abendveranstaltung nach „Chiba“ und da dies in der Nähe vom Flughafen liegt, hätte es sich nicht wirklich gelohnt noch mal heim zu fahren.

Eine Bekannte von meinen Leuten war aus Korea auf der Durchreise und hatte einen Tag Aufenthalt und bei der Gelegenheit musste man sich mal treffen. In „Chiba“ haben wir uns gleich mal ne Karaoke-Bar gesucht, wo wir einmal bezahlt haben und dann bis 5 Uhr morgens „singen“ und trinken konnten. Das war eine ordentliche Gaudi. Hat Spaß gemacht und bei der Gelegenheit hab ich auch noch nen paar nette Japaner kennen gelernt :)

Irgendwie verging die Zeit dann auch viel zu schnell und es war schon wieder morgen. Also ab in den Zug Richtung Flughafen. Angekommen, Gepäck abgegeben und dann noch etwas mit den Leuten gequatscht. Die Koreanerin sollte irgendwie eine halbe Stunde vor mir fliegen, also war geplant, dass ich mich mit ihr auf die Socken mache. Irgendwie gabs dann bei bei ihr aber Probleme und das Ganze hat sich hingezogen und daher kam es so, das ich wohl etwas zu spät rein bin und *hust röchel* es dann eeetwas knapp wurde. Ich musste mich dann an der Passkontrolle vordrängeln (vielen Dank an die nette Schweizerin, die mich vorgelassen hat *g*), sonst hätte ich es wohl nicht rechtzeitig geschafft. Naja, eine Runde Morgen-Jogging und ich kam äh.. pünktlich an meinem Gate an. Zumindest musste ich nicht lange warten *röchel hust*

Dann saß ich aber tiefenentspannt in meinem Flugzeug und die Welt war wieder in Ordnung *aufatmet* Dank der durchgefeierten Nacht konnte ich zumindest etwas schlafen. Und die Aussicht war natürlich wieder toll :)

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In Deutschland angekommen, wurde ich auch gleich eingesammelt und war wieder daheim :D Home, Sweet Home! <3

Fazit:

Ja, das wars :D Was mir so aufgefallen ist:
– in Restaurants gibts Wasser (oder auch mal Grüner Tee) für Umme und man kann so viel kriegen wie man will. Das ist doch mal ne tolle Sache :)
– Cocktails in Dosen *g* die sind natürlich nicht mit einem richtigen Cocktail zu vergleichen, aber toll waren die schon ;)
– überall standen Getränkeautomaten rum, das war echt praktisch, so musste man nich unnötig schleppen *g*
– es gab auch verhältnismäßig viele Toiletten – und praktisch alle waren sauber und benutzbar! Naja… die Japanischen – Löcher auf dem Boden – sauber, aber trotzdem… irgendwie gruselig.. naja.. und auf den Westlichen hab ich immer Spülung-Suchen gespielt. Die waren nämlich immer woanders und teilweise echt gut versteckt *gg*
– und ja.. dort gibt es Service im Gegensatz zu hier ;)
– Lawson/FamilyMart oder wie die ganzen 24 Std. Supermärkte noch hießen <3
– und die haben da so geiles Zeug zum Futtern. So Süßkram… argh, so geil :D zum Glück war ich nicht länger da, das wäre Fatal geworden *g*
– es ist sooo schwül im Sommer *ächz*
– es gibt kaum Mülleimer! Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Ich frage mich echt, wie die es schaffen, es da so sauber zu halten, wenn man praktisch keine Möglichkeit hat, was wegzuschmeißen! *hmpf*
– japanische Mode ist sehr seltsam *g* (div. Trend Erscheinungen die einfach nur Gewöhnungsbedürftig sind, auf die ich aber besser nicht näher eingehe *g*)

Ja.. *g* ansonsten ist Japan ein wunderschönes Land, wenn auch die Japaner nicht immer ganz so höflich und nett sind wie das Klische besagt. Ich danke den ganzen netten Leuten, die ich kennen gelernt hab, für die Gesellschaft und für den Einblick in die japanische Kultur. War sehr interessant und ich fand’s schön auch ein paar Untouristische Seiten von Japan gesehen zu haben ;)

Nochmal Japan bin ich auf jeden Fall nicht abgeneigt, aber definitiv nicht nochmal im Sommer *g*

Tschüß Japan *wink* war schön :o)

Dieser Beitrag gehört zu meinem Japan-Reisebericht. Gehe zu…
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