So sicherst du deine Fotos auf reisen – ohne Laptop und Internet

Das kleine Helferlein 

Aus Platzgründen habe ich meistens keinen Laptop dabei und selten eine Internetverbindung, die das Sichern von großen Fotodaten erlaubt. Bisher habe ich zwar auf keiner Reise den Verlust von Fotomaterial beklagen müssen, aber eines der wertvollsten Sachen Unterwegs sind für mich die Bilder. Deswegen habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich diese eben auch ohne Laptop und Internet sichern kann. Es wäre schon schlimm genug, wenn die Kamera verloren geht oder geklaut wird – noch schlimmer, neben dem materiellen Verlust, wäre aber der Verlust der Fotos – der nicht mehr ersetzt werden kann.

Ich habe recherchiert und mir dann ein MobileLite Wireless* zugelegt (verlinkt ist hier Kingston G3 – ich habe noch das vorgänger Modell G2). Das Gerät wird normal über ein USB Kabel aufgeladen und kann auch als Power-Bank genutzt werden. Daher braucht er – wenn er aufgeladen ist –  keine extra Stromquelle mehr. Außerdem kann er auch ein WLAN erzeugen, falls man das Gerät ans Internet anschließt – falls man das möchte.

 Reisefotos sichern

Wie werden die Fotos gesichert?

Das Gerät hat einen Kartenleser – hier kann man seine SD Karte reinschieben. Dann hat man mehrere Möglichkeiten seine Fotos zu sichern:

  1. Die Daten auf dem Handy sichern – das mache ich allerdings nicht, denn dafür wäre die Datenmenge zu groß.
  2. Die Daten auf eine externe Festplatte sichern – funktioniert super, i.d.R. habe ich aber keine externe Festplatte dabei (zieht auch mehr Akku-Leistung, da die Festplatte (sofern sie keine eigene Stromversorgung hat) über die Power Bank versorgt werden würde)
  3. Die Daten auf einem USB-Stick sichern – das ist mein Favorit. Einen USB Stick hab ich eh immer dabei und der nimmt kaum Platz weg. Er muss natürlich groß genug sein.

Man benötigt für die Nutzung des Gerätes ein Smartphone, oder ein anderes Wi-Fi kompatibles Gerät und die App vom Hersteller (MobileLite). Das Gerät erzeugt dann eine WLAN. Man muss sich hier einwählen – gesichert ist dies mit einem Passwort, das man vorher festlegen kann. Dann kann man die gewünschten Daten von der SD Karte markieren und diese auf den USB-Stick kopieren. Man kann sich die Fotos auch auf dem Smartphone ansehen (meins unterstützt nur das JPG und kein RAW), d.h. man kann einzelne Fotos aufs Handy übertragen, falls man einzelne verschicken möchte. Ebenso kann man natürlich auch die Fotos vom Smartphone auf diesem Weg auf den USB Stick sichern.

Reisefotos sichern

Wenn man alle gewünschten Daten in einem Schwung markiert und kopiert, muss das Display des Smartphone nicht die ganze Zeit an sein – das schont den Akku. Und tadaa! Die Bilder befinden sich auf dem USB Stick. 100 Fotos mit 1,16GB haben ca 10 Minuten gebraucht. 

Noch ein Tipp zum Schluss: wer die Fotos sowohl auf der SD Karte, als auch auf dem USB Stick haben möchte (doppelte Sicherung, falls der USB Stick flöten geht – das wäre echt albern wenn die Fotos dadurch verloren gehen würden –  ich gehe hier gern auf Nummer sicher): Wenn die Bilder, die man am Vortag gesichert hat in demselben Ordner sind, wie die neuen Bilder, die man jetzt sichern möchte, wirds echt ätzend. Überschreiben der bereits gesicherten Fotos auf dem USB-Stick funktioniert nicht gut (muss man alles einzeln bestätigen) und dann müsste man die neuen Bilder alle einzeln auswählen. Das ist bei ein paar 100 Fotos dann schon ne menge arbeit. Am besten, direkt nachdem die Fotos gesichert wurden über die Kamera einen neuen Ordner erstellen (geht bei mir ganz einfach über die Option „Ordner“ im Menü der Kamera) – so kann man dann immer einfach den neuen Ordner sichern.

Reisefotos sichern

Für mich insgesamt die bisher beste Möglichkeit meine Bilder unterwegs zu sichern. Mit einer Größe von 12,9 x 7,9 x 1,9 cm und einem Gewicht von 168 g bemerkt man dieses kleine Helferlein auch kaum im Gepäck. Habt ihr bisher schon Erfahrungen mit einem solchen Gerät gemacht? Wie sichert ihr eure Fotos?

PS: Das Gerät gibt es auch mit integriertem Speicher, z.B. hier mit 64 GB*. Ich finde die Version mit dem USB Stick aber am Besten, denn diesen kann man separat verstauen oder immer bei sich tragen.

Benutzen tue ich das Ganze mit meinem Android Samsung A5*.

 

Hinweis: Generell gilt – falls nicht anders von mir markiert: Links sind von mir freiwillig eingefügte Links von Produkten die ich besitze/benutze (ggf. ist das Nachfolge Produkt verlinkt, falls meine Version nicht mehr erhältlich ist) oder Unterkünften/Touren/Restaurants etc. die ich besucht habe. Dies ist lediglich eine Empfehlung meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. 

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