Elsaß 1 – Ein Tag in Strassburg

Uns hat es für ein verlängertes Wochenende in das idyllische Elsaß verschlagen. Ich war zwar schon mal während der Schulzeit in Strassburg gewesen, aber wirklich viel ist nicht hängen geblieben. Abgesehen davon, musste ich mir mal das Elsaß näher ansehen. Wir haben es mit malerischen Dörfern, wunderschönen Landschaften, historische Burgen und leckeren Wein und Essen kennen gelernt. 4 Tage sind wir mit dem Auto durch die Region gefahren und haben uns das schönste rausgesucht.

Reisebericht Elsass StrassburgHübsche Ortschaften mit tollen Fachwerkhäusern

Etwas Geschichte?

Diese Region Frankreichs hat in der Vergangenheit schon häufig die Zugehörigkeit gewechselt. Während der römischen Zeit, gehörte es zum römischen Herrschaftsgebiet. Danach fiel es an das Herzogtum Alemannien und ab dem 7. Jhd dann zum Elsässischen Herzogtum. In dieser Zeit kamen immer mehr germanische Siedler in dieses Gebiet. Es entstand dann auch der Name „Elsaß“, der sich wohl vom frühalthochdeutsch ali-sāzzo (Bewohner des anderen Rheinufers) oder ali-land-sāzzo (Bewohner im fremden Land) ableiten lässt. Ab dem 17. Jhd, gehört das Elsaß dann zum Königreich Frankreich. 

Als Frankreich dann 1870-1871 mit Preußen im Krieg war, wurden Teile Ost Frankreichs – u.a. das Elsaß – an das Deutsche Kaiserreich abgegeben, die sich dann „Reichsland Elsaß-Lothringen“ nannten. Es wurde ähnlich wie eine Kolonie verwaltet und erst 1911 wurde diese Region den anderen deutschen Bundesländern gleichgestellt. Bis Herbst 1872 bestand damals für Einwohner der betroffenen Regionen die Möglichkeit Elsaß-Lothringen zu verlassen – wenn sie lieber französische Staatsbürger bleiben wollten. Ca 50.000 Menschen nahmen diese Möglichkeit wahr. Im Versailles Vertrag wurde nach dem ersten Weltkrieg festgelegt, dass die abgetretenen Gebiete wieder an Frankreich zurück fallen. Die französische Sprache wurde als Amts- und Schulsprache eingeführt. Viele der damals ausgewanderten Menschen kehrten in das Elsaß zurück. 

Reisebericht Elsass Route des VinsGroßartige Landschaften im Elsaß

Strassburg – die größte Stadt im Elsaß

Unsere Reise begann in Strassburg. Mit dem Auto haben wir etwa 2 Std dorthin gebraucht – ich bin immer wieder überrascht, wie nah diese Region doch eigentlich ist. Strassburg ist die größte Stadt des Elsaß‘ und die deutsch-französische Vergangenheit prägt sie bis heute. Für diejenigen, die nicht der französischen Sprache mächtig sind, gibt es direkt gute Nachrichten: zu vielen Texten gibt es eine deutsche Übersetzung und auch viele Einheimische sprechen deutsch. Nebenbei ist sie noch die „Hauptstadt Europas“, da div. europäischer Einrichtungen ihren Sitz im schönen Strassburg haben (Europaparlament, der Europarat oder der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte).

Reisebericht Elsass StrassburgDas Europaparlament in Straßburg

Das Zentrum der Stadt wird als „Grande Ile“ bezeichnet. Diese zählt aufgrund der vielfältigen Architektur seit 1988 zum Weltkulturerbe. Zahlreiche Fachwerkbauten reihen sich aneinander und verleihen der Stadt einen mittelalterlichen Charme. Der Fluss Ile ist mit zahlreichen Blumen geschmückt und lädt zu langen Spaziergängen bis in das beliebte Viertel „Petit France“ ein. Was kann man sich in Strassburg alles ansehen?

Reisebericht Elsass StrassburgBlumen auf den Brücken der Ile

Ein Rundgang durch die Altstadt

Unser Rundgang durch Strassburg begann im Münsterviertel. Die Altstadt im Zentrum gehört zu dem wichtigsten Einkaufsviertel in Straßburg. Der Kleberplatz ist nicht besonders sepktakulär (zumal er bei unserem Besuch abgesperrt war), aber ein bisschen Geschichte bringt er mit sich: benannt wurde er nach Jean-Baptiste Kléber, einem erfolgreichen General der französischen Revolutionsarmee, welcher später auch an der Expedition Napoleons in Ägypten teilnahm. Unterhalb der Statue befindet sich die Gruft, in dem sich das Grab Klébers befindet.

Reisebericht Elsass Strassburg

Der nächste Stop ist wieder ein Platz, der jemandem gewidmet wurde: Diesmal der Gutenberg Platz. Hier befindet sich das wichtige kommerzielle Zentrum der Altstadt. Der Platz ist gesäumt von Cafes und Restaurants und von ein paar prächtigen Fachwerkhäusern, aber auch Gebäude aus dem Renaissance Stil, wie z.B. die Chambre de Commerce (Handelskammer) und das Hotel de Commerce aus dem 16. Jhd. Inmitten des Platzes befindet sich neben einem Karussell, eine Statue des Namensgebers, welcher von 1434 bis 1444 in Strassburg gelebt hat.

Reisebericht Elsass StrassburgGutenberg in Strassburg

Zwei hübsche Straßen sind die Rue des Hallebardes und Rue des Juifs. Die Rue des Hallebardes zieht sich vom Gutenbergplatz bis zum Viertel Petite France. Dabei kann man die hübschen Fachwerkhäusern bewundern, die die Straße zu bieten hat. Die Rue des Juifs – die Judenstraße – war die ehm. Händlergasse der Juden und auch heute gibt es hier zahlreiche hübsche Geschäfte. Hier und da kann man noch eine prächtige Fassade erblicken, die zeigt, wie vermögend manche jüdischen Kaufleute damals gewesen sein müssen.

Reisebericht Elsass StrassburgHübsche Straßen laden zum spazieren gehen und shoppen ein

Reisebericht Elsass StrassburgWerfen wir einen Blick auf die Münsterkirche 

Das Wahrzeichen der Stadt: Der Straßburger Münster

Als nächstes kamen wir zum Wahrzeichen der Stadt: dem Straßburger Münster. Vor der Kathedrale befindet sich der Münsterplatz, der sowohl von Touristen, als auch Einheimischen gern besucht wird. Hübsche Fachwerkhäuser säumen den Platz, Straßenmusikanten spielen ihre Musik und die Cafes sind gefüllt. Aber zurück zur Kathedrale: sie gehört zu den bedeutendsten der europäischen Architekturgeschichte. Sie wurde zwischen 1176 bis 1439 aus Vogesensandstein errichtet. Zwischen 1647 bis 1874 war der Münster das höchste Bauwerk der Menschheit und das höchste im Mittelalter vollendete Gebäude. Der Nordturm hat eine Höhe von 142m. Der ursprünglich geplante Südturm wurde nie gebaut – was der Kathedrale heute eine asymmetrische und charakteristische Form verleiht.

Reisebericht Elsass StrassburgDer Münster ist weithin sichtbar – sogar aus dem nicht weit entfernten Deutschland noch

Reisebericht Elsass StrassburgDer Münsterplatz mit seinen hübschen Fachwerkhäusern

Reisebericht Elsass StrassburgOhne Südturm sieht der Münster fast etwas unfertig aus…

Reisebericht Elsass StrassburgNichtsdestotrotz ist die Kathedrale ein wunderschönes Gebäude…

Reisebericht Elsass Strassburg… und kann sich nicht über mangelnde Details beklagen

Reisebericht Elsass StrassburgHübsche Figuren am Hauptportal der Westfassade

Eine Besichtigung ist während des Gottesdienstes natürlich nicht möglich. Aber davor/danach kann man einen Blick in die beeindruckende Kathedrale werfen. Besonders sehenswert ist die Astronomische Uhr, der Engelspfeiler, die Schwalbennestorgel und die Glasfenster der Kirche.

Reisebericht Elsass StrassburgDas Innere der Kirche in ihrer ganzen Pracht

Reisebericht Elsass StrassburgDie Schwalbennestorgel im gotischen Stil

Reisebericht Elsass StrassburgDie Astronomische Uhr zusammen mit dem Engelspfeiler

Reisebericht Elsass StrassburgTäglich um 12.30 Uhr setzt sich die Uhr in Bewegung und zeigt die Apostel, die an Christus vorüberziehen

Reisebericht Elsass StrassburgDie hübsche Fensterrose an der Westfassade von Innen

Reisebericht Elsass Strassburg

Der Turm der Kathedrale lässt sich auch besteigen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. 332 Stufen müssen bis zur Aussichtsplattform in 66m Höhe erklimmt werden, aber dann wird man mit einer grandiosen Aussicht auf die Dächer von Straßburg belohnt. Bei gutem Wetter kann man bis in die Vogesen und den Schwarzwald blicken. Der Eintritt kostet etwa 8 €.

Reisebericht Elsass StrassburgEine tolle Aussicht auf Strassburg und Umgebung

Reisebericht Elsass StrassburgSightseeing vom Straßburger Münster aus

Reisebericht Elsass StrassburgInschriften an der Wand – die älteste ist von 1552!

Reisebericht Elsass StrassburgÜber den Dächern von Strassburg

Gegenüber von der Kathedrale befindet sich das Palais de Rohan am Place du Château. In dem Palais lebten früher die Fürstbischöfe von Straßburg. Es wurde von 1732 bis 1742 errichtet. Seine klassische Gestaltung und seine beeindruckende Innenausstattung machen das Palais zu einer der schönsten französischen Bauwerke des 18. Jhd. Heute befinden sich hier drei Museen: das Archäologisches, das Kunstgewerbemuseum und das Museum für Bildende Kunst.

Reisebericht Elsass StrassburgDer Place du Château

Reisebericht Elsass Strassburg

Reisebericht Elsass StrassburgDas Palais de Rohan von der Münster Turmbesteigung aus

Reisebericht Elsass StrassburgDer Innen Hof des Palais

Über den Place du Marché-aux-Cochons-de-Lait geht es weiter Richtung Fluss. In der kleinen Gasse reihen sich Souvenirgeschäfte und Restaurants aneinander. Die Fachwerkhäuser sind mit zahlreichen Blumen und Grün geschmückt. Auch wenn es hier fast etwas zu voll ist, hat die Ecke trotzdem ihren Charme.

Reisebericht Elsass StrassburgIn Straßburg kann man sich zumindest nicht über das fehlende Grün beklagen

Reisebericht Elsass StrassburgDer Place du Marché-aux-Cochons-de-Lait ist zwar schon ein kleiner Touristen-Punkt, aber schön in Szene gesetzt

Unterwegs im Viertel le Petit France

Dann waren wir an der Ill. Insgesamt war der Fluss in Straßburg eigentlich überall hübsch geschmückt, aber im südlichen Teil der Grande Ile hat es mir besonders gut gefallen. Zahlreiche kleine Brücken, die üppig mit Blumen geschmückt sind, Schwäne auf dem Fluss und im Hintergrund putzige Fachwerkhäuschen. An der Terasse Rohan – die noch zum Palais gehört – schlendern wir die Ill entlang Richtung le Petit France. Dieses Stadtviertel gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Straßburgs. Das ehm. Gerberviertel zeigt sich heute farbenfroh mit kleinen Gässchen, urigen Restaurants und – natürlich – Fachwerkhäusern. Es liegt auf einer kleinen Insel auf der Ill, die von 4 Kanälen durchzogen wird.

Reisebericht Elsass Strassburg

Reisebericht Elsass StrassburgEntlang ist der Ill ist ein schöner Platz zum chillen und spazieren gehen

Reisebericht Elsass StrassburgSchwäne vor alten Fachwerkhäusern – hat schon was, oder?

Der Name des Viertels stammt noch aus dem 16. Jhd und bezog sich auf das Krankenhaus, das hier stand. Hier wurden Geschlechtskrankheiten behandelt, die sich die Söldner der französischen Könige von den italienischen Kriegen mitgebracht haben. Damals hieß das Viertel noch „Zum Französel“ (Straßburg gehörte damals noch nicht zu Frankreich).

Reisebericht Elsass StrassburgWeitere Blumen mit dem Turm der Thomaskirche im Hintergrund

Reisebericht Elsass StrassburgHübsche Brücken, die sich in den Kanälen spiegeln

Reisebericht Elsass StrassburgWer möchte, kann auch eine Rundfahrt mit dem Boot unternehmen

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Reisebericht Elsass StrassburgLinks das Gerberhaus (Maison des Tanneurs) aus dem Jahr 1572

Wir waren jetzt schon einen Moment unterwegs und wollten unseren Füßen eine kleine Pause gönnen. Was gehört zu Frankreich dazu? Natürlich leckere Köstlichkeiten! So entschieden wir uns für eine kurze Crepe-Pause! In der Crêperie Le Moulin du Diable wurden wir mehr als fündig. Die kleine Lokalität hat eine große Crepe-Karte, bietet aber auch noch andere Sachen an – dazu ist sie schick eingerichtet. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. 

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Am Ende der kleinen Insel kommen wir zu der Brücke die Ponts Couverts (Gedeckten Brücken). Die Brücke war ursprünglich überdacht. Das Dach verschwand zwar schon im 18. Jhd, aber sie hat sich ihren Namen trotzdem bewahrt. Hier befinden sich auch die 4 Türme aus dem 14. Jhd, die als Reste der ehm. Stadtmauer übrig geblieben sind.

Reisebericht Elsass StrassburgEiner der 4 Türme am Pont Couvert

Reisebericht Elsass Strassburg3 der 4 Türme sind gut sichtbar, der 4te hat sich ein wenig versteckt

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Weiter geht es zur Barrage Vauban. Diese Brücke wurde gegen Ende des 17. Jhd als Wall zur Verteidigung Straßburgs errichtet. Für Besucher ist aber die großartige Panoramaterrasse interessant, von der man einen tollen Blick auf das Viertel und die 4 Türme hat.

Reisebericht Elsass StrassburgDie Barrage Vauban sieht zunächst nicht besonders spektakulär aus, aber die Aussicht von oben ist nicht schlecht

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Ein Abstecher in das „deutsche Viertel“

Bevor unser Rundgang durch Straßburg beendet war, haben wir noch mal einen kurzen Abstecher in die Neustadt gemacht. Das Viertel wird auch „deutsches Viertel“ genannt, da die Bebauung während 1871 bis 1914 durch die deutschen Behörden statt fand. Hier wollten wir uns noch den Palais du Rhin ansehen. Er ist der ehm. Kaiserpalast der während 1884 bis 1889 errichtet wurde. Es ist eines der auffälligsten Bauwerke der Stadt. Es erntete nicht nur wegen seiner hohen Kosten heftige Kritik. Errichtet wurde es für den Kaiser des Deutschen Reichs. Das Palais befindet sich an dem Place de la Republique, ehm. Kaiserplatz. Dieser Ende des 19. Jhd. angelegte Platz verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Damals wollte man auch architektonisch zeigen, dass man zum neuen Reichslandes Elsaß-Lothringen gehörte, indem ein neues Viertel bebaut wurde, welches Verwaltungseinrichtungen, Wohnungen für Beamte und die Universität beherbergen sollte.

Reisebericht Elsass StrassburgDer Palais du Rhin inmitten der Stadt

Reisebericht Elsass StrassburgAn dem Gebäude gibt es einige Details zu entdecken

Reisebericht Elsass StrassburgInmitte des Platzes stand einmal eine Reiterstatue von Wilhelms I., welche aber nach dem Ersten Weltkrieg durch ein Monument aux Morts (Denkmal für die Toten) ersetzt wurde

Reisebericht Elsass StrassburgWann ist es denn Herbst geworden?

Gegenüber befindet sich das Théâtre national de Strasbourg. Ursprünglich wurde es als Sitz des Landesausschusses für Elsaß-Lothringen errichtet und ist heute das einzige französische Nationaltheater außerhalb von Paris. Wer interessiert ist, sich eine Vorstellung anzusehen, aber kein französisch versteht, muss nicht verzichten: es werden auch Stücke in deutsch aufgeführt und die französischen Stücke haben i.d.R. deutsche Untertitel. Direkt daneben befindet sich die Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg, die mit 3 Millionen Medieneinheiten die zweitgrößte Sammlung Frankreichs ist.

Reisebericht Elsass StrassburgHübsche Gebäude rund um den Place de la Republique

Auf dem Rückweg kommen wir noch am Place Broglie und an der Fontaine de Janus vorbei. Der Janusbrunnen soll die Geburt der Zivilisation darstellen. Das Aquädukt erinnert an die romanischen Ursprünge von Straßburg. Janus, der römischen Gott mit zwei Gesichtern soll deutsch-französische Identität von Straßburg repräsentieren. Der Brunnen befindetg sich am Ende des Broglie Platzes, der –  oder besser gesagt, der Obelisk – 1951 geschaffen wurde. Dieser soll an den General Leclerc erinnern, der Strassburg in 1944 befreite.

Reisebericht Elsass StrassburgDer Obelisk am Place Broglie

Reisebericht Elsass StrassburgDie Fontaine de Janus

Gutes Essen und Strassburg bei Nacht

Langsam wurde es Zeit was zu essen. Wir haben uns für die Brauerei Au Brasseur entschieden. Typisch französisch kann man hier draußen (aber auch drinnen) Platz nehmen und aus der großen Karte auswählen. Neben gutem Essen gibt es auch leckeres Bier, welches hier selbst gebraut wird. Außerdem werden hier zahlreiche elsässische Spezialitäten angeboten. Für mich gab es ein Spätzle-Gratin, welches mit Münster überbacken wurde. Der kräftige Weichkäse stammt aus dem elsässischen Münstertal in den Vogesen und ist eine Spezialität aus der Region. Wirklich sehr lecker!

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Unser Rundgang war damit beendet – der Abend aber noch nicht. Am Quai des Pêcheurs wurden mehrere Boote zu Bars umfunktioniert. Am Quai entlang gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten. Hier haben wir gemütlich den Abend ausklingen lassen und das ein oder andere Bierchen probiert. Zwar ist das Elsaß für seinen guten Wein bekannt, aber das Bier ist auch nicht schlecht. Bereits 1268 haben sich die elsässischen Brauer zu einer Zunft zusammengetan, dessen Leidenschaft bis heute nicht abgenommen hat. Mehr als die Hälfte aller Biere, die in Frankreich getrunken werden, stammen aus dem Elsaß! Na, dann mal Prost!

Reisebericht Elsass StrassburgBoote am Quai des Pêcheurs und die Saint Paul Kirche im Hintergrund

Reisebericht Elsass StrassburgWenn es dunkel wird, wird es um so gemütlicher!

Reisebericht Elsass Strassburg Der Quai des Pêcheurs und seine Boote

Was gibt es schöneres nach einem erfolgreichen Tag voller Sightseeing in einer schönen Stadt bei stimmungsvoller Beleuchtung nach Hause zu laufen? In diesem Augenblick nicht viel. Gemütlich ging es für uns also wieder zurück in unser Hotel. Strassburg hat uns schon mal sehr gut gefallen!

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Reisebericht Elsass StrassburgStimmungsvolle Beleuchtung in Strassburg

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Übernachtet in Strassburg

Genächtigt haben wir im City Résidence Strasbourg Centre. Dieses Hotel liegt etwas außerhalb vom Zentrum – nahe des Bahnhofs -, aber man ist relativ schnell in die Stadt hinein gelaufen. Besonders fancy war das Zimmer nicht, dafür sauber und günstig. Wir hatten alles, was wir gebraucht haben. Frühstück, sowie ein Parkplatz (parken ist in Strassburg wirklich nicht günstig!) kann zusätzlich dazu gebucht werden.

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PS für alle Autofahrer: Es gibt Feinstaubplaketten für Strassburg, die aber nur zu bestimmten Zeiten im Jahr benötigt werden. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Siehe auch:
Teil 2 meines Elsaß Reiseberichts: Entlang der Route des Vins
Übersichtskarte mit allen genannten Punkten und Route

Hinweis: Alle genannten Unterkünften/Touren/Restaurants/etc. habe ich selbst gebucht und bezahlt. Dies sind lediglich Empfehlungen bzw. Erfahrungsberichte meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. Ich bin ein privater Blog und verdiene damit keinerlei Geld. Ich habe einfach nur Spaß am bloggen und reisen und teile dies mit der Welt :-)