Ein Wochenende in Belgien 1: am Meer & in Brügge

Als Geschenk an mich selbst, habe ich mir ein Wochenende in Belgien gegönnt. Ein perfekter Sonnenuntergang am Meer mit ein bisschen Abenteuerfeeling und die zwei großartigen Städte Brügge und Gent – und das alles bei dem besten Wetter. Vielen Dank!

Ich habe mich mal wieder nach etwas Meer gesehnt – und vielleicht auch nach einem kleinen Roadtripp. Einfach einen Rucksack ins Auto werfen und irgendwo hin fahren und sehen was passiert. So kam es, das ich an einem Freitag anfang Mai früher Feierabend machte, mich ins Auto setzte und gen Westen fuhr. Belgien war mein Ziel – hier ist man in rund 5 Std. am Meer und ich hatte da noch Brügge und Gent auf dem Plan – zwei Städte die ich längst mal besuchen wollte. 

Auf nach Blankenberge – ruhiger Badeort in der Nebensaison

Ok. In 5 Std. war ich an dem Freitag nicht am Meer – denn ein fieser Stau bei Brüssel versuchte meinen Plan zu vereiteln. Aber es gelang ihm nicht. Am frühen Abend rollte mein Auto auf den Parkplatz direkt an der Promenade am Meer (Zeedijk) – zum Glück ist parken hier ab 18 Uhr frei und dank Nebensaison ist auch noch nicht viel los. 

Reisebericht Belgien Blankenberge Das Strandbild von Blankenberge

Reisebericht Belgien Blankenberge Undendlich viel Strand – perfekt für einen langen Spaziergang

Reisebericht Belgien Blankenberge

Blankenberge ist ein kleiner Küstenort direkt am Meer. So wirklich viel zu sehen gibt es hier nicht, aber dafür einen richtig langen Strand. Ausgiebig gehe ich am Strand spazieren und genieße den Sonnenuntergang. Es ist angenehm warm und nicht zu windig (genau richtig für Meer). Ich lausche dem Meeresrauschen und den Möwen. Es ist wirklich perfekt.

Reisebericht Belgien BlankenbergeAm auffälligsten ist hier der Belgien Pier

Reisebericht Belgien Blankenberge Spuren im Sand

Reisebericht Belgien Blankenberge Das Meer – immer perfekt

Reisebericht Belgien Blankenberge

Reisebericht Belgien Blankenberge Schiffe auf dem Meer – ob die wohl den Sonnenuntergang auch genießen?

Reisebericht Belgien Blankenberge Der schönste Moment des Tages

Nachdem die Sonne untergangen ist, wird es dunkel. Da ich zu geizig war, mir eine der schon etwas teureren Unterkünfte dort zu buchen, habe ich beschlossen mein Nachtlager in meinem Auto aufzuschlagen. Da hätten wir auch das Abenteuerfeeling mit abgedeckt. Mit meinem Schlafsack rolle ich mich auf der Rückbank zusammen und ich hätte es nicht gedacht – die Nacht war wirklich hervorragend. 

Reisebericht Belgien Blankenberge

Reisebericht Belgien Blankenberge Gute Nacht, Sonne

Am nächsten Morgen wache ich zeitig auf. Ich krieche aus dem Auto – strecke die müden Knochen und während ich ein kleines Frühstück futtere, gehe ich wieder am Strand spazieren. Auf den perfekten Sonnenuntergang folgt ein perfekter Sonnenaufgang. Ich inhaliere die letzte Meeresluft für dieses Mal, verabschiede mich vom Meer und dann geht es zurück zum Auto und zurück ins Landesinnere… 

Reisebericht Belgien Blankenberge Alleine am Strand – was gibt es schöneres?

Auf nach Brügge – Das Venedig des Nordens

Mein nächstes Ziel war also Brügge. Ich weiß was ihr jetzt denkt: „Aber nicht Brügge sehen und sterben, ja?“ – ich weiß nicht wie oft ich mir diesen Spruch anhören musste ;-) Gestorben bin ich nicht und so viel kann ich jetzt verraten: Brügge ist eine wunderschöne Stadt! Kein Grund sich zu langweilen.

Ich fahre zunächst zu meinem Hostel um den Check-In zu erledigen. Geworden ist es das Schnuffel Hostel – welches ich grundsätzlich empfehlen kann. Schlüssel gibt es aber erst später, weil ich noch viel zu früh dran war. Dort hatte ich ein Bett in einem Mehrbett Zimmer gebucht. Belgien ist ja generell recht teuer und Brügge sowieso – ich wollte für dieses Wochenende nicht so viel Geld ausgeben und da ich eh nur ein Bett zum schlafen gebraucht habe, wurde das Hostel meine Wahl. Für die Nacht habe ich etwa 30 € gezahlt (was ich ja fast auch etwas teuer finde für ein Bett in einem Mehrbettzimmer), aber immerhin war das Frühstück mit dabei. 

Reisebericht Belgien Brügge simpel, sauber und das Bett war ganz bequem

Dann bin ich aber endlich losgezogen um die Stadt zu erkunden. Brügge ist für sein mittelalterliches Stadtbild bekannt – dadurch dass es nie im Krieg oder durch größere Brände zerstört wurde, ist die historische Stadt sehr gut erhalten geblieben. Im Mittelalter hatte sie eine günstige Position, da sie mit dem Meer verbunden ist und sie so direkt am Fernhandel teilnehmen konnte. In Brügge fand um 1200 auch die erste Handelsmesse statt. Hier wurde mit Wolle aus England, Gewürze aus Italien, Pelze aus Russland, Wein aus Frankreich und Felle aus Spanien gehandelt. Brügge wurde zum Zentrum für Textilherstellung – aber auch Veredelung konnten sie gut, so ist Brügge heute noch für die „Brügger Spitze“ bekannt, die man auch in div. Schaufenstern bewundern kann.

Reisebericht Belgien Brügge An vielen Stellen in der Stadt kann man die Brügger Spitze sehen

Aber Brügge hat noch mehr zu bieten. Die Stadt ist nicht nur geprägt von dem historischen Hintergrund, sie hat noch jede menge an Kultur und Kunst, Atmosphäre, Grachten und Köstlichkeiten wie Schokolade zu bieten.

In Brügge kann man nicht nur sehr gute Muscheln essen gehen, wenn man aufmerksam ist, findet man sie auch auf dem Boden: die Pilgermuscheln. Diese Muscheln markieren die Route des Jakobsweg – der tatsächlich auch durch Brügge führt.

Reisebericht Belgien Brügge Folgt man der Spitze, kommt man ans Ziel – ein ander mal vielleicht ;-)

Das Zentrum von Brügge

Der klassische Anlaufpunkt in Brügge ist natürlich der Marktplatz mit zahlreichen kleinen Cafes und Restaurants und dem Belfried. Der 83m hohe Glockenturm wurde im 13. Jhd erbaut und ist das Aushängeschild der Stadt. Er wurde als Wachturm während Kriegszeiten um Brände frühzeitig zu erkennen genutzt, aber er diente auch als Symbol der reichen Bürger – denn auch heute noch, darf kein Gebäude den Belfried überragen. Das bekannte Glockenspiel wird von 47 Bronzeglocken aus dem 17. Jhd gespielt. Wer die Aussichtsplattform besichtigen möchte, darf 12 € zahlen und die 366 Stufen erklimmen. Die Aussicht soll sehr schön sein und für viele ist es ein must-do in Brügge. Ich hab darauf verzichtet, da mir zu viel los war und ich meine Zeit sinnvoller nutzen wollte als mit anstehen.

Reisebericht Belgien Brügge Schon von weitem ist der Belfried zu sehen

Reisebericht Belgien Brügge

Reisebericht Belgien Brügge Wer Lust auf eine Fahrt mit der Kutsche hat ist hier richtig – überall in Brügge ist das Hufgeklapper präsent

Reisebericht Belgien Brügge Hier sehen wir das Standbild von Jan Breydel und Pieter De Coninck – zwei Volkshelden, die sich 1302 gegen die französische Vorherrschaft auflehnten.

Reisebericht Belgien Brügge Am Marktplatz kann man auch den Provinzialpalast im neugotischen Stil sehen

Mein Weg führt mich weiter zum Burgplatz, wo die Heilig-Blut-Basilika steht. Die Doppelkirche ist das älteste Gebäude an diesem Platz und besteht aus der Basiliuskapelle (Unterkirche) und einer Oberkirche. Bekannt ist die Basilika für die Ampulle mit dem Blut Christi, die hier aufbewahrt wird. Der Graf und Ritter Dietrich von Elsass soll sie für seine tapferen Taten während des zweiten Kreuzzuges erhalten haben. Ursprünglich stand hier eine Festung aus dem 9. Jhd als Schutz vor den Wikingern, die aber 1790 von französischen Truppen zerstört und erst im 19. Jhd wieder aufgebaut wurde. Die Kapelle ist kostenfrei – wer die Schatzkammer besichtigen möchte, zahlt 2,5 €

Reisebericht Belgien Brügge Der Eingang ist klein, aber mit zahlreichen Figuren geschmückt

Reisebericht Belgien Brügge In der Kapelle gibt es zahlreiche hübsche und bunte Fenster 

Reisebericht Belgien Brügge Am Burgplatz befindet sich außerdem das Rathaus, welches von 1376-1420 erbaut wurde.

Einer der meist fotografiertesten Plätze in Brügge ist der Rozenhoedkaai und das nicht ohne Grund (wenn auch es inzwischen hier vielleicht etwas überlaufen ist). Hier kann man tolle Häuserfassaden, direkt an der Gracht bewundern. Es gibt einige Restaurants, die dazu einladen platz zu nehmen und das Treiben der Stadt und der kleinen Boote in den Grachten zu beobachten. Auch zu späterer Stunde, wenn die Lichter angehen und sich die Gebäude im Wasser spiegeln, ist der Kai eine tolle Stelle für ein paar richtig schicke Fotos.

Reisebericht Belgien Brügge

Reisebericht Belgien Brügge

Wer eine Grachtenfahrt machen möchte, findet hier eine Anlegestelle (es gibt 5 Anlegestellen, die über die Innenstadt verteilt sind). Für 8 € wird man etwa für eine halbe Stunde auf den Wasserwegen durch Brügge gefahren und man kann die Stadt aus einer anderen Perspektive erkunden. Unser Fahrer erklärt einiges wissenswertes zu Brügge in französisch, englisch und niederländisch. Sehr schön, entschleunigend und gehört einfach zu Brügge dazu.

Reisebericht Belgien Brügge Bitte einsteigen!

Reisebericht Belgien Brügge Zu Wasser entdecken wir noch einige weitere hübsche Stellen der Stadt

Eine hübsche Kirche im Zentrum ist die Liebfrauenkirche – sie fällt mit ihrem 115m hohen Backsteinturm bereits von weitem auf. Sie wurde im 13. Jhd errichtet und beherbergt neben anderen Kunstschätzen die berühmte Vollplastik Madonna mit Kind von Michelangelo von 1503. Seit Februar 2016 finden an der Kirche umfangreiche Restaurationsarbeiten statt und die Kirche kann nur teilweise besichtigt werden. Normalerweise kostet der Eintritt 6 € für das Museum – ist aber derzeit wegen der Arbeiten reduziert.

Reisebericht Belgien Brügge Bereits von weitem zu sehen – die Liebfrauenkirche

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Reisebericht Belgien Brügge Macht auch vom De Dijver eine gute Figur – ein schöner Platz um sich auf eine Bank zu setzen und Boote in den Grachten zu beobachten oder über den Flohmarkt zu streifen

Reisebericht Belgien Brügge Beeindrucken ist hier auch der geklöppelter Stadtplan von Brügge 

Eine weitere Kirche in Brügge ist die Jerusalemkirche, die von einer italienischen Kaufmannsfamilie im 15 Jhd nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land in Auftrag gegeben wurde. Sie wurde von der Grabeskirche in Jerusalem inspiriert und ist ein von persönlichen Erinnerungen des Bauherren geprägt. Sie ist eine der wenigen Kirchen in Brügge, die sich in Privatbesitz befindet und kann für 7 € besichtigt werden.

Reisebericht Belgien Brügge Die Jerusalemkirche mit ein paar putzigen Häuschen im Vordergrund

Reisebericht Belgien Brügge Die Minneboplein Skulptur – ein 15m hoher Turm mit sorgfältig gestapelten Modulen

Am Rand des Zentrums befindet sich auch der Hof Bladelin – ein 1440 errichtete Bau für Pieter Bladelin, der Schatzmeister des Ordens vom Goldenen Vlies. Ursprünglich war dies eine Filiale der Florentiner Medici-Bank. Der Innenhof ist wohl sehenswert, mit ein in Stein gehauenen Portraits von Lorenzo de‘ Medici und seiner Frau. Besichtigen kann man das Gebäude nur mit einem Termin.

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Unweit vom Hof Bladelin, befindet sich der Jan Van Eyck Square. Der alte Hafen ist umgeben von mehreren tollen Gebäuden, wie das Poortersloge – ein schickes Gebäude mit auffälligem Turm aus dem Ende 14/Anfang 15 Jhd., das als Tagungsort der Poorters (Bürger mit Stadtrechten) diente – oder die Gebäude der alten Handwerkszunft, wie das Altes Zollhaus. Auf dem Square steht eine Statue des Brügger Malers Jan. Ein hübscher und sehr ruhiger Fleck in Brügge!

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Sehr hübsch ist außerdem die St.-Salvator-Kathedrale. Die Basilika hat eine jahrhundertelange Baugeschichte – auf dem Fundament des Vorgängerbaus wurde um 1280 der Bau begonnen. Im Laufe des 13. und 14 Jhd kamen immer wieder Bereiche nachträglich dazu. Der Bau wurde im 17.Jhd wieder aufgenommen und 1739 dann schließlich auch beendet. Im 19. Jhd wurde die Türme dann nochmal erneuert. Sie ist bekannt für ihre Orgel, Gräber aus dem Mittelalter, Brüsseler Tapisserien und eine ordentliche Sammlung flämischer Malerei.

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Ein sehr ruhiger Ort sind auch die Godshuizen (Gotteshäuschen). Sozialwohnungen für Arme, alte Menschen und Witwen, die im 14 Jhd von reichen Bürgern/Gilden erbaut wurden: kleine, weiße Häuschen, die um einem grünen Innenhof herum gruppiert sind. Über die Stadt verteilt, findet man 46 solcher kleinen Höfe – 43 von ihnen werden auch noch von Alten bewohnt. Ich habe mir den Hof in der Nieuwe Gentweg 8-22 angesehen.

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Auch sehenswert ist der Beginenhof mit seinem Klostergarten, welcher 1245 gegründet wurde. Der ehemals von Beginen geführte Hof wird heute von Schwestern des Benediktinerinnenordens und alleinstehenden Frauen aus Brügge bewohnt. Der Garten und die kleine Kirche kann kostenfrei besichtigt weden – Fotos sind nur zu privaten Zwecken erlaubt. Eintritt in den Beginenhof selbst kostet.

Reisebericht Belgien Brügge Über die Brücke gehts zum Beginenhof, davor chillen eine menge Schwäne am Wasser

Reisebericht Belgien Brügge Direkt neben dem Hof befindet sich das Sashuis – ein ehem. Schleusenhaus aus dem 16 Jhd.

Windmühlen und Minnewater

Ein schöner und grüner Fleck in Brügge ist der Minnewaterpark. Hier befand sich früher die Anlagestelle für die Schiffe. Der Name leitet sich von „Minnen“ ab – ein mittelalterlicher Volksglaube, in dem Wassergeiste gern unter Brücken hausten. Geister habe ich zwar keine gesehen, aber ich hatte einen schönen Spaziergang im grünen. Wer die Füße hoch legen möchte und etwas trinken oder essen möchte, kann einen Abstecher in das Kasteel Minnewater Restaurant (mit Selbstbedienung) machen. Hier kann man mit einem belgischen Bierchen (oder etwas anderem) die schöne Aussicht direkt am Wasser genießen und eine kleine Pause einlegen.

Reisebericht Belgien Brügge eine interessante Brücke im Park

Reisebericht Belgien Brügge Der 18m hohe Pulverturm wurde 1401 errichtet und gehört noch zur spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Wie der Name schon erahnen lässt wurden hier Schießpulvervorräte gelagert.

Reisebericht Belgien Brügge Läuft man am Fluss entlang kann man den Spaziergang durch den Minnewaterpark schön verlängern. Man kommt dann auch am Aussichtsturm der ehem. Stadtmauer am Schießstand vorbei. 

Reisebericht Belgien Brügge Brügge kann richtig schön grün!

Im Westen der Stadt – nahe dem Kruispoort – befinden sich zwei Windmühlen. Sie gehörten mal zur Befestigungsanlage der Stadt und stehen auf der ehem. Wallanlage welcher von Wassergräben umgeben ist. Ursprünglich standen hier mal 20 Mühlen und die Sint-Janshuismühle von 1770 kann als einzige noch besichtigt werden und ist voll funktionsfähig.

Reisebericht Belgien Brügge

Die Stadttoore von Brügge

Brügge besitzt 4 Stadt-Poorts/Tore, die in allen Himmelrichtungen um das Zentrum herum verteilt sind: Das Ezelpoort im Norden, der Kruispoort im Osten, das Gentpoort im Süden und das Smedenpoort im Westen.

Reisebericht Belgien Brügge Das „Eselstor“ wurde 1297 errichtet und beherbergt heute das Orchester Anima Eterna Brugge

Reisebericht Belgien Brügge Das „Kreuztor“ ist das älteste der Tore, das aber bereits zwei mal ersetzt werden musste: 1366 und 1400.

Reisebericht Belgien Brügge Das „Genter Tor“ diente früher nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Warenein- und ausgang. Die Figur über dem Durchgang zeigt den Heiligen Adrian, der die Stadt vor der Pest schützen soll. In dem Tor befindet sich heute ein Museum mit einer schicken Dachterasse

Reisebericht Belgien Brügge Das „Schmiedetor“ wird mit einem Bronzeschädel geziert, der an François Vander Straeten erinnern soll. Er wollte im 17. Jhd feindliche französische Truppen hier in die Stadt lotsen.

Zu guter Letzt kann ich nur empfehlen – wenn man über Nacht in Brügge ist – auch unbedingt Abends durch die Straßen zu wandern. Wenn der Himmel dunkel ist und sich die beleuchteten Gebäude in den Grachten spiegeln ist Brügge nochmal ein richtig schöner Anblick. 

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Belgische Spezialitäten

Selbstverständlich habe ich es mir gut gehen lassen und natürlich gehört dazu auch das Essen! Neben div. leckeren Stückchen aus den zahlreichen Patisserien, muss man natürlich auch eine belgische Waffeln essen. Die besten soll es bei Chez Albert  geben. Das habe ich mir angesehen und ja, sie war sehr lecker. Es gibt diese mit zahlreichen Toppings, aber ich habe mich für eine ganz klassische entschieden, damit ich diese ultimativ genießen konnte. Außen knusprig, innen weich und warm. Einfach lecker!

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Was natürlich auch sein musste, waren belgische Pommes! Sehr leckere gibt es bei Chez Vincent (ja, dieses „Chez ….“ scheint ein beliebter Name in Brügge zu sein) – aber die Auswahl ist endlos. Für mich gab es die Pommes mit einer Erdnuss-Soße und leckeren Käsekroketten (nicht auf dem Bild, dafür hätte ich noch eine dritte Hand benötigt). Rabatt gibt es auch aufs „fürs mitnehmen“ und dann kann man sie gemütlich vor der Kathedrale essen. Nichts für Vegetarier: den Unterschied macht das Rinderfett, in dem die Pommes frittiert werden.

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Ganz wichtig ist natürlich auch die belgische Schokolade! Ein toller Laden soll hier der the Chocolate Line sein – bei mir gab es nur welche aus dem Supermarkt (als Mitbringsel), denn ich wusste, die würden ein paar Stunden bei der Hitze im Auto schmoren und da war es mir für die guten zu schade. Im Supermarkt ist die Marke Cote D’Or eine ganz gute Wahl (und wenn man da schon ist, kann man nach dem Spekulatius Brotaufstrich von Lotus ausschau halten – der ist nämlich auch richtig lecker!)

Wer etwas Bier probieren möchte – immerhin ist Belgien auch für seine zahlreichen Bierstorten bekannt – kann eine Tour durch die Brauerei De Halve Maan machen – die einzige aktive Brauerei in der Innenstadt, die seit 1856 ein traditionelles Familienunternehmen ist. Hier wird das Stadt Bier „Brugse Zot“ gebraut. Alternativ geht man in einen Supermarkt und besorgt sich da etwas Gutes, z.B. die Marken Leffe, Jupiler oder etwas außergewöhnlicheres wie das Kirsch Bier Belle-Vue. Prost.

Reisebericht Belgien Brügge

Damit der Beitrag nicht zu lang wird, folgt in kürze Gent in einem eigenen :-)

Siehe auch:
Teil 2 meines Belgien Reiseberichts: Ein Tag in Gent
Übersichtskarte mit allen genannten Punkten

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