Budapest 3 – viel Lärm um nichts…Was tun wenn der Reisepass verloren geht

Was tun wenn der Reisepass verloren geht? Diese Erfahrung durften wir an unserem letzten Budapest-Tag machen…Es war aber noch eine Schifffahrt bis Rómaifürdõ drin :mrgreen:

Nach dem schönen Kliff-Hänger aus dem letzten Beitrag haken wir das Thema doch direkt ab: es war ein kleines Drama, denn ohne Perso keine offizielle Ausreise. Ersatzdokumente gibt’s beim Konsulat, diese haben uns zunächst aber für das Wochenende keine großen Hoffnungen gemacht – was doof gewesen wäre, da unser Flug ja am Sonntag zurückging. Mit ner halben Ewigkeit warten und vielen, vielen Telefonaten und einer Kopie des Personalausweiseses und einem spontanen Besuch beim Fotografen kamen wir dann aber doch noch zu einem Ergebnis: einer vorübergehenden, einmaligen Ausreise in Form eines Reiseausweises.

Im Mammut Einkaufszentrum bei der Station Moricz Zs Körter kann man Passbilder machen lassen (falls auch mal jemand möchte  :roll: )

Reisebericht Budapest

Yay. Das deutsche Konsulat. Btw. an dieser Stelle sei angemerkt, das in der nähe unseres Hotels FAST alle Konsulate waren  :roll: Außer natürlich das deutsche. Das Befand sich auf der Budaseite in der Altstadt  :autsch:

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Nachdem das endlich geschafft war, gönnten wir uns eine kleine Pause (denn gegessen hatten wir natürlich auch noch nicht) in einem Restaurant. Für mich gab es Hühnchen mit einer Paprika Soße und Sauerrahm – eine typische Ungarische Spezialität. War lecker.

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Wir wollten nochmal Fähre fahren, also spazierten wir von der Matthiaskirche wieder gen Donau.

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Wir wollten eigentlich nur ein wenig die Donau hoch oder runter schippern. Wir setzten uns in die nächstbeste Fähre und fuhren und fuhren.

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Irgendwann hatten wie die (Innen)Stadt hinter uns gelassen und wollten wieder zurück, trauten uns aber auch nicht mehr so recht auszusteigen, da wir sonst womöglich im Nirgendwo festgesteckt hätten.

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Also fuhren wir tapfer bis zur Endstation weiter. Diese befand sich in Rómaifürdõ – das gehört zwar noch zu Budapest, liegt aber recht außerhalb.

Die Station liegt auf der anderen Seite des Bootes – das übrigends ein Hotel ist. Da die Fähre 45min Pause machte, schauten wir uns die Gegend ein wenig an.

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Es war nichts Besonderes – aber sehr gemütlich. Es sah ein wenig nach nem Urlaubs/Erholungsörtchen für die Einheimischen aus, den es wirkte nicht so auf den Tourismus (für Ausländer) ausgelegt – was auch mal ganz witzig war.

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Es ging wieder heimwärts.

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Rechtzeitig zur untergehenden Sonne kamen wir wieder in der Innenstadt an.

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Ich hatte Schaum vorm Mund und habe mir den Finger wund fotografiert…  :sweat:

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Das Parlament wieder….

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Hier wieder die Citadelle mit Brücken…

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und hey.. DAS Parlament. Hatten wir ja noch nicht so oft…

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Der Burgpalast…

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Eine Kirche…

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Dann konnten wir wieder aussteigen. Auch wenn die Tour länger war wie geplant war sie schön.

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Es ging dann noch auf einen letzten Besuch in den Supermarkt – es mussten noch ein paar Kleinigkeiten besorgt werden, wie z.B. Tojaketerdingsda Wein, der DER Wein aus Budapest sein sollte, sowie ein paar Tafeln Boci Schokolade für die Daheim gebliebenen.

Dann wieder Hotel und nach einer kurzen Chill-Pause noch mal in die Stadt. Wir gönnten uns den ein oder anderen Cocktail …

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und machten noch ein paar Fotos von der genialen, beleuchteten Aussicht.

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Die Stromrechnung von Budapest möchte ich auch nicht sehen.

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Aber sehr schön ;-)

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Unsere Station. Ich musste sie fotografieren, weil sie so süß war mit den Holzverkleidungen (kommt auf dem Bild nicht so rüber) – wie ein Wohnzimmer ^^

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Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Heimat. Das lief alles glatt und es passierte nichts spannendes mehr.

Tschüß Budapest! Es war ein Fest.

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Fazit Budapest:
Budapest ist ein Traum. So eine wunderschöne Stadt, mit so vielen hübschen Gebäuden. Sehr viele von diesen Gebäuden sind schon sehr alt, aber trotzdem sehr gut erhalten und gepflegt.

Außerdem ist die Stadt sehr sauber (man hat eigentlich immer irgendwo Müllmänner am sauber machen gesehen) und man fühlt sich sicher (Polizei, oder Leute von den öffentlichen Verkehrsmitteln waren eigentlich auch immer irgendwie präsent). Davon können sich ein paar andere Städte eine dicke Scheibe abschneiden.

Die Stadt hat einen ganz eigenen Flair. Genial! Man kann stundenlang durch so viele hübsche Gässchen schlendern.  Die Leute sind alle sehr nett, freundlich und hilfsbereit gewesen. Das hat richtig Spaß gemacht. Diese Stadt verbindet Wissenschaft, künstlerisches und polistisches Leben – man findet hier alles. Und gleichzeitig kann man sich das leckerste Zeug in Konditoreien, Kaffeehäusern und Restaurants bestellen.

Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind sehr gut – man kommt gut überall hin, es ist günstig und die Bahnen fahren so oft. So macht Sightseeing Spaß – btw. hatten wir auch traumhaftes Wetter!

Fazit Hotel: Mirage Fashion Hotel
Das Hotel haben wir über Groupon gebucht. Für uns war es daher ein absolutes Schnäppchen. Es liegt etwas außerhalb der Innenstadt, hat aber eine super Verkehrsanbindung und von daher ist man in ein paar Minuten im Treiben des Geschehens. Direkt gegenüber ist der Heldenplatz und ein großer Park – was echt ganz chillig ist.

Die Zimmer waren hübsch und in Ordnung. Alles was man braucht. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren sehr nett und hilfsbreit und auch das Frühstück war ausreichend und lecker.
Ich kann eine Übernachtung in diesem Hotel grundsätzlich empfehlen!

Wie teuer ist Budapest?
Ich hatte ja schon mehrfach gelesen, dass Budapest nicht mehr so günstig ist und die Preise ordentlich angezogen haben und es genauso teuer wäre wie in Deutschland. Natürlich kann ich nicht beurteilen wie günstig Budapest mal war, aber ich habe es als nicht besonders teuer empfunden. Viele Sightseeing-Attracktionen waren kostenlos (wo man woanders definitiv Eintritt hätte zahlen müssen) und die meisten „Öffentlichen“ Sachen (öffentliche Verkehrsmittel, Tickets etc) waren recht günstig. Supermärkte, Restaurants, Getränke habe ich ebenfalls als günstiger als bei uns empfunden. Eins, zwei Sachen waren vielleicht vergleichbar mit unseren Preisen in Deutschland – aber das waren eher die Ausnahmen und es waren dann auch eher „günstige Deutschland“-Preise.

Reiseführer: ADAC Plus Budapest
Ich bin ja ein kleiner Fan von den ADAC Plus Reiseführern (Buch mit großer, detaillierter Karte) und wir wurden in Budapest auch wieder von diesen begleitet. Ich kann ihn empfehlen – die Karte war hilfreich und die Informationen passend. Top.

Dieser Beitrag gehört zu meinem Budapest-Reisebericht. Gehe zu…
– 03 – 02 01