Budapest 1 – Hallo Budapest!

Ein Städtetripp nach Budapest stand an…

Zunächst ein paar Fakten:
Hauptstadt und größte Stadt Ungarns
Sprache: Ungarisch
Einwohner: Ca 1,7 Millionen
Fluss: Donau
Währung: 1 Forint = 100 Fillér (1 EUR = ca 317,45 HUF)
Strom: Adapter ist nicht nötig
Leitungswasser: Ja, ist aber ggf. nicht immer zum Trinken geeignet
Trinkgeld: Ja, aber teilweise ist das schon im Rechnungsbetrag drin (siehe Vermerk in der Karte)
Zeitumstellung: Nein
Beste Reisezeit: Frühjahr & Herbst

Wie ist Budapest entstanden?
Budapest entstand wohl im Jahre 89 mit der Gründung eines römischen Lagers. Darauf wurde dann weiter aufgebaut und es entstand die Siedlung Aquincum. Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten zunächst slawische Bevölkerung die Stadt, die ab 896 von Ungarn verdrängt wurden.

Pest wurde zu einem Zentrum wichtiger Verkehrswege und es bestand ein reger Fährverkehr zu dem gegenüberliegenden Buda. Die Städte wurden immer wieder besetzt und Pest fiel schließlich in Osmanische Hände. Im Jahre 1526 wurde es von den damaligen Königen zurück erobert.Trotz hoher Steuern und widrigen Verhältnissen und Hochwasser war die Stadt eine der am schnellsten wachsenden Städten des 18-19 Jahrhunderts. 1780 wurde Deutsch als Amtsprache eingeführt, denn die deutschen Siedler – die immer wieder ins Land gerufen wurden – hatten einen großen Teil der Stadt besiedelt.

1873 wurden die Städte Buda, Obuda und Pest zusammen gelegt und es entstand Budapest. Die erste Verordnung erfolgte sogar bereits 1849 – wurde aber dann doch wieder widerrufen.

Wie gewohnt starteten wir vom Frankfurter Flughafen aus Richtung Budapest. Wir warten auf das Flugzeug…

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Eine trübe Suppe…

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Budapest von Oben. Gleich sind wir da x)

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Nach nur 1 ½ Std Flug waren wir auch schon in Budapest angekommen. Die Anfahrt vom Flughafen in die Innenstadt ist sehr unkompliziert (Bus 200E für 450 HUF, fuhr bei uns alle 10 min bis zur Metro Station Kobanya-Kispet – von da aus kommt man eigentlich überall hin) (von hier aus haben wir uns eine 3-Tages Karte für die Öffentlichen gekauft. Ich weiß den Preis gerade nicht mehr, aber es war in Ordnung. Und besorgt euch keine Budapest-Karte – die lohnt sich nicht wirklich..)

Für den Check-In im Hotel waren wir etwas zu früh dran. Genächtigt haben wir im Mirage Fashion Hotel auf der Pest-Seite (Hrrhrr). Da unser Hotel, direkt gegenüber vom Heldenplatz war, hatten wir aber direkt ein bisschen Zeitvertreib. Also den Heldenplatz abchecken – jede große Stadt braucht einen großen Kreisel mit einem beeindruckenden Monument oder Bauwerk in der Mitte xD Der Platz steht btw. Für 1000 Jahre Ungarn. Juhu!

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Weiter ging es in den direkt anliegenden Park – früher mal Königliches Jagdgebiet, heute die „grüne Lunge“ der Stadt. Normalerweise gibt es dort einen künstlich angelegten Teich, der bei uns allerdings „leer“ war. Wieso auch immer.

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*griiins*

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Dort findet man auch die Burg Vajdahunyad. Diese Burg ist eine Nachbildung der „echten“ Burg Vajdahunyad – sie wird auch das „Disneyland des ungarischen Fin de Siècle“ genannt – hier wurden mehrere Gebäude in verschiedenen Stilen zusammengefasst. Ein sehr schöner Anblick.

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„Sei mal episch“

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Auf dem Gelände findet man auch die Széchenyi-Therme – die total toll sein soll, aber mich als Thermen-nicht-möger nicht interessiert hat.

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In einem süßen kleinen Cafe/Restaurant in dem Park haben wir uns dann eine Kleinigkeit zur Stärkung gegönnt: Camembert mit Bacon und Rukola-Salat. Interessante Kombi und war echt lecker (auch wenn ich eigentlich nicht so der Bacon-Fan bin) – auch wenn wir ewig darauf warten mussten.>

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Danach ging es wieder ins Hotel, wo wir dann einchecken konnten.

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Unser Zimmer – genauso wie man es sich wünscht.

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Nach einer kurzen Sortier-Pause ging es dann auch direkt weiter in die Stadt. Unsere Tour startete bei der Staatsoper, ein großes beeindruckendes Gebäude, auf der Andrassy Ut – die nicht ohne Grund die Prachtstraße genannt wird.

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Wir schlendern durch die Straßen und sehen ein beeindruckendes Gebäude nach dem nächsten – z.B. die Postsparkasse, die als ungarische Nationalbank dient und im ungarischen Nationalstil erbaut wurde. Gefolgt von dem Freiheitsplatz – gilt als einer der schönsten Plätze in Budapest – hier wurde 1849 die Revolution niedergeschlagen und Freiheitskämpfer hingerichtet. 1898 wurde der Platz zum Zentrum für Börsen und Banken umgestaltet.
Direkt um die Ecke gab es auch ein Andenken an die Kriegsopfer aus dem zweiten Weltkrieg.

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Ebenfalls sehr beeindruckend war die Basilika St. Stephan – die größte Kirche Budapests. An dem Gebäude wurde zwischen 1851 bis 1905 gebaut bis es endlich vollendet war. Die 9 Tonnen schwere Glocke war btw. ein Geschenk der Stadt Passau.

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In die Reihe der großen-tollen-Gebäude reiht sich auch das Parlament ein – eines der Wahrzeichen der Stadt. Einfach nur 268m beeindruckendes Gebäude.

Hier schonmal ein Blick auf das Parlament.

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Ein wunderschönes altes Gebäude in den Straßen Budapests…

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Eine lustige Brücke vor dem Parlament

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Das Parlament. Hui! So groß. So beeindruckend (ich wiederhole mich)

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Ein anderes beeindruckendes Gebäude – ich glaube ein Museum.

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Direkt an der Donau liegend, fühlten wir uns zu einem Spaziergang am Fluss eingeladen.

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Dort findet man auch 60 Paar aus Metall gegossene Schuhe, die an die „ungarischen nationalsolzialistischen Pfahlkreuzer“ erinnern sollen, die nach dem Abzug der Deutschen in 1944 weiterhin gewütet haben.

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Eine von der vielen Brücken die Buda mit Pest verbinden: die Kettenbrücke

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Das Four Seasons – direkt gegenüber der Kettenbrücke, das mit seiner goldenen Dekoration an der Aussenfassade ein wunderschönes Bild im Sonnenlicht abgibt.

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Wir schlendern weiter durch die Straßen und kommen wieder bei der Basilika St. Stephan raus. Diesmal von der anderen Seite:

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Die Kulturgrube Gödör am Deak ter – hier sammeln sich die jungen Leute zum chillen und im Park trinken.

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Wir schlenderten weiter durch die Stadt auf die Suche nach einer Konditorei – denn der Ruf eilt Budapests Konditoreien voraus – aber wie es so ist konnten wir *keine* Konditorei finden, obwohl wir uns die Füße platt gelaufen haben (später haben wir sie natürlich an jeder Ecke gesehen).

Daher zogen wir irgendwann ein wenig frustriert in ein interessantes Restaurant/Bar-Ding ein und bestellten uns dort etwas von der Dessert-Karte: Gundel-Style Pfannkuchen. Der Gundel-Style ist von den Gundel-Palatschinken abgewandelt – einer der bekanntesten Vertretern der Ungarischen Küche – die mit einer Nuss-Rum-Rosinen Füllung gefüllt sind und einer Schokoladen-Rum-Soße übergossen werden. Die Füllung hat mich ein wenig an Marzipan erinnert – nom nom (wenn auch in unserem Fall ein wenig viel Schokolade :D) dazu etwas heiße Schokolade.

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Gefolgt von einem kurzen Besuch in einem Supermarkt, sowie eine kurze Pause ins Hotel machten wir uns auf die Suche nach Abendessen. In unseren Köpfen hatte sich der Gedanke an eine Pizza manifestiert (sehr ungarisch – aber wie wir wissen, ist für mich in jedem Land einmal Pizza ein muss xD) und so suchten wir nach einer ansprechenden Pizzaria.

Und dann haben wir gefunden, wonach wir den ganzen Tag gesucht hatten: Bei der Metro-Station „Vörösmarty“ entdeckten wir einen Markt, der spontan an einen Weihnachtsmarkt erinnerte, nur als Frühlingsmarkt. Wir haben nicht heraus gefunden wieso der Markt da war oder wie oft/lang er dort ist, aber es war ein total tolles flair. Die einzelnen Stände, die viele hübsche Kleinigkeiten angeboten haben, aber auch lecker aussehende Fressbuden. Dazu eine atmosphärische Beleuchtung.

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Wir sind aber unserer Pizza-Idee treu geblieben. Zu unserem Glück gab es direkt neben dem Markt eine ausgezeichnete Pizzaria (mit richtig leckerer selbstgemachter Pizza) die im 1. OG auch einen tollen Tisch mit wunderbarer Aussicht auf das Markttreiben und der Beleuchtung. So macht das Essen Spaß.

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Gemütlich haben wir den Tag ausklingen lassen und tankten Kraft für den kommenden Tag (wir waren beide recht müde und geschafft von den Vor-Tagen (ich sage nur: Umzug) ^^)

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Waaahnsinnig schön!

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Der erste Tag war schonmal traumhaft schön!

Dieser Beitrag gehört zu meinem Budapest-Reisebericht. Gehe zu…
03 02 – 01 –