Athen 2 – Die Erkundung der Akropolis

Die Akropolis liegt im Herzen von Athen. Sie thront beeindruckend über der Stadt und prägt das Stadtbild wie kein anderes Gebäude in Athen. Natürlich kam ich nicht umhin mir diese großartige archäologische Stätte näher anzusehen….

Der Besuch der Akropolis

Der Eintritt ist mit 20 € (nur Eintritt, möchte man eine Führung machen kostet das noch extra) nicht ganz günstig. Wenn man sich noch andere Sachen in Athen ansehen möchte, lohnt sich evtl. das Kombiticket für 30 € (Im Winter ½ Eintrittspreise). Dieses Ticket ist 5 Tage gültig und beinhaltet den Eintritt zu insgesamt 7 archäologischen Stätten in Athen. Da ich im Februar in Athen war und pünktlich zur Öffnung an diesem Tag vor den Pforten stand, war es recht ruhig und es gab keine große Schlange. Das kann im Sommer aber auch schon mal ganz anders aussehen. Das Kombiticket hat den Vorteil, dass man nicht nochmal extra anstehen muss und direkt rein kann (sofern man das Ticket bereits vorher woanders gekauft hat).

Reisebericht Athen Die Akropolis vom Lykabettus Hügel aus

Reisebericht Athen Die Sicht von der Akropolis auf den Süd-Osten der Stadt mit Olympieion und dem Dionysostheater

Ein wenig Geschichte

Wenn man von der Akropolis spricht, denkt man direkt immer an die archäologische Stätte in Athen. Aber eine Akropolis ist eigentlich nur die Bezeichnung für eine antike Stadtfestung in Griechenland (altgriechisch für „die Oberstadt“) – wovon es div. im Land gibt. Die Akropolis in Athen ist aber die bekannteste von allen. Sie ist der Stadtgöttin Athene gewidmet, nach der auch die Stadt benannt wurde. Eine Sage erzählt, dass die Göttin Athen und der Meeresgott Poseidon um die Gunst der damals noch namenlosen Stadt wetteiferten. Beide Götter sollten den Einwohnern der Stadt ein Geschenk machen. Wer das schönste Geschenk machte, nachdem sollte die Stadt benannt werden. Poseidon schenkte der Stadt ein Brunnen/ eine Quelle aus der Salzwasser kam. Athene schenkte den Einwohnern ein Olivenbaum – wodurch die Einwohner mit Oliven, Öl und Holz versorgt wurden. So gewann Athene.

Reisebericht Athen Katzen gibt es viele in der Akropolis

Besiedelt war der flache 156m hohe Felsen bereits in der Steinzeit. In ihrer Geschichte war sie mal ein Königssitz und ein Göttersitz (Tempelberg). Sie diente als Glaubensstätte für die Götter, aber auch als Darstellung des Reichtums.Die einzigartigen Gebäude wie wir sie heute kennen wurden zwischen 464 v. Chr. und 406 v. Chr. erbaut, nachdem die Perser diesen Stadtteil zerstört hatten und sie die Akropolis völlig neu gestaltet hatten.

Bis weit ins 17. Jhd waren die antiken Bauten weitestgehend intakt. Das änderte sich, als sie 1687 während einer Belagerung durch die Venezianer beschossen wurden. Dabei wurden viele der Tempel schwer beschädigt. Die Briten setzten noch eins obendrauf, als sie 1801 einige Skulpturen und Reliefs der Tempel entfernten und nach London brachten. Als Griechenland endlich unabhängig war, wurde der Tempelberg zu einer archäologischen Stätte erklärt und neuere Bauten entfernt. In den 1930er Jahren folgten Restaurierungsarbeiten statt, die aber z.T. durch fehlendes Fachwissen fehlerhaft durchgeführt wurden. Daher wurden weitere aufwändige Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren begonnen, die bisher noch nicht beendet wurden.

Reisebericht Athen Die Akropolis mit dem Lykabettus-Hügel im Hintergrund

Ein Rundgang durch die Akropolis

Das Gelände ist wirklich riesig und man sollte ich ausreichend Zeit einplanen, um alles in Ruhe besichtigen zu können. An dem Tag, an dem ich die Stätte besichtigte, war das Wetter nicht so hervorragend wie an den anderen Tagen. Daher haben die Fotos etwas gelitten, aber es war gleichzeitig auch richtig schön leer! Natürlich sollte man möglichst zu Beginn der Öffnungszeiten dort aufschlagen, bevor die Busse mit Touristen angerollt kommen. Außerdem sollte man sich unbedingt etwas Wasser mitbringen – abgesehen von einem kleinen Kiosk gibt es hier keine Möglichkeiten etwas zu kaufen (Alkohol, essen und rauchen ist hier nicht erlaubt). Auf dem Gelände gibt es nicht viel Schatten, also auch den Sonnenschutz nicht vergessen.

Reisebericht Athen Die Karyatiden am Erechtheion 

Reisebericht Athen Die Akropolis vom Olympieion aus

Folgendes kann man auf dem Gelände besichtigen:

Die Akropolis
1. Der Nike-Tempel
2. Agrippa-Monument & Beulé-Tores
3. Das Propyläen
4. Der Parthenon
5. Das Erechtheion
6. Arrephorion
7. Heiligtum der Artemis Brauronia oder Brauroneion & Chalkotheke
8. Tempel der Roma und des Augustus

Südhang der Akropolis
9. Odeon des Herodes Atticus
10. Stoa des Eumenes & Heiligtum des Asklepios
11. Dionysostheater

Nordhang der Akropolis
12. Monument des Chorführers Thrasyllos
13. Heiligtum der Aglauros
14. Höhle des Pan, des Zeus und des Apollo

Die Akropolis

1. Der Nike-Tempel

Wenn man vom Eingang zur Akropolis hinauf läuft, sieht man zunächst auf der rechten Seite den Nike Tempel. Er steht auf einer kleinen Bastion und ersetzte einen anderen Tempel an dieser Stelle der von den Persern zerstört wurde. Der kleine, zierliche Tempel besteht vollständig aus Marmor und ist der Siegesgöttin Nike gewidmet. Der Tempel musste bereits drei mal restauriert werden, das letzte mal 2000.

Reisebericht Athen Im Hintergrund sieht man das Philopapposmonument

Reisebericht Athen

2. Agrippa-Monument & Beulé-Tores

Gegenüber von dem Nike Tempel befindet sich das Agrippa-Monument. Dabei handelt es sich um einen Denkmalsockel, auf dem ursprünglich auch mal eine Statue stand. Diese wurde aber später von den Römern durch eine Statue des Feldherrn Agrippa ersetzt. Heute ist nur noch der Sockel übrig. Er besteht aus Marmor vom Berg Ymitto – den man sehr gut aus dem Flugzeug bei der Anreise nach Athen sehen kann.

Reisebericht Athen

Zu erwähnen ist noch das Beulé-Tor. Es wird inzwischen eher als Ausgang benutzt. Beim hereinkommen wird man in einem weiten Bogen rechts um das Beulé Tor herum geführt. Es befindet sich auf einem höheren Sockel mit einer kleinen Treppe davor. Benannt wurde es nach dem französischen Archäologen Ernest Beulé.

Reisebericht Athen Das Beulé-Tor unten in der Mitte

3. Das Propyläen 

Als nächstes schreiten wir durch das Propyläen (altgriechisch „Vorhof/Vorhalle“) – eine art Haupteingang/Tor mit hohen Säulen aus Marmor. Hier durch betritt man den heiligen Bezirk – dementsprechend ist es hier immer recht voll mit Touristen die auf den Treppen Fotos machen. Bei mir war es zum Glück noch sehr ruhig weil ich so zeitig dran war. Die Bauarbeiten an der Vorhalle wurden nie vollendet nachdem die Arbeiten bei Beginn des Peloponnesischen Krieges eingestellt wurden. Das Propyläen war btw. Vorbild für Nachbauten wie das Brandenburger Tor oder die Propyläen in München.

Reisebericht Athen Aber Achtung! Bei regen ist es hier ganz schön rutschig!

Reisebericht Athen Der Säulengang der Propyläen 

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4. Der Parthenon

Ich befinde mich nun im heiligen Bezirk und habe das Gelände praktisch für mich alleine! Nicht zu übersehen baut sich vor mir der Parthenon (altgriechisch „Jungfrauengemach“) auf – das Herzstück der Akropolis. Der Tempel ist auch der Athena gewidmet als Dank für die Rettung durch Athena nach dem letzten Perserkrieg. Das 2.500 Jahre alte Gebäude wurde im Laufe der Jahre immer mal wieder Zweckentfremdet, so war es auch mal die Schatzkammer des Attischen Seebundes, wurde als Munitionslager verwendet, im 6. Jhd wurde es zu einer christlichen Marienkriche umgewandelt und unter den Osmanen wurde es zu einer Moschee.

Zum Namen Parthenon gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass er sich vermutlich ursprünglich auf nur einen Raum bezog, in dem vier junge Mädchen jedes Jahr einen Peplos für Athena gewebt haben. Eine andere  zufolge war der Parthenos ein unabhängiger Kult oder auch dass er darauf anspiele auf Jungfrauen Opfer an, die für die Sicherheit der Stadt sorgten.

Reisebericht Athen Das Parthenon liegt im Zentrum der Tempelanlage

Reisebericht Athen

Reisebericht Athen Der Parthenon gehört zu den berühmtesten Gebäuden der Welt und des antiken Griechenlands!

Reisebericht Athen Das Gebäude wurde in 15 Jahren vollständig aus Marmor des Penteligebirges geschaffen

5. Das Erechtheion 

Links vom Parthenon ist – ebenfalls nicht zu übersehen – das Erechtheion. Es ist der zweitgrößte Tempel der Akropolis und er ist zwar nach einem mythischen König benannt worden, aber ebenfalls der Athene geweiht. Ursprünglich stand an dieser Stelle der der Palast des mythischen Königs Erichthonios. Während der Osmanischen Zeit wurde der Tempel als Harem für türkische Fürsten genutzt.  Besonders bekannt ist das Erechtheion für seine Vorhalle, dessen Dach von 6 Frauenfiguren – den Karyatiden – getragen wird. Eine der Figuren wurde 1811 nach Großbritannien gebracht und befindet sich noch heute im British Museum. Die restlichen 5 wurden zum Schutz gegen Witterungseinflüsse Ende des 20. Jhd durch Nachbildungen erstetzt. Die Originale kann man sich im Akropolis-Museum ansehen.

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Der Bereich besteht eigentlich aus drei Bauten: dem Erechtheion selbst, der den Großteil des Platzes einnimmt; dem Tempel der Athena Polias an der Nordseite und das Pandroseion – ein offener Bereich, in dem sich der Olivenbaum – das Geschenk von Athene – befunden haben soll (auch heute stehen hier noch Olivenbäume – natürlich nicht mehr die aus der damaligen Zeigen);

Reisebericht Athen Aufgrund des unebenen Bodens musste der Tempel aufwändig auf zwei Ebenen errichtet werden

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6. Arrephorion

Im nördlichen Teil der Akropolis befand sich das Haus der Arrephorion. Hier lebten 4 junge Frauen aus der gehobenen athenischen Gesellschaft als Tempeldienerinnen für je 9 Monate. Heute ist von dem Haus selbst nicht mehr viel zu sehen – es sind nur noch Mauerreste übrig.

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7. Heiligtum der Artemis Brauronia & Chalkotheke

Hier befand sich einst ein tempelloses Heiligtum, welches der Artemis Brauronia – Göttin der Fruchtbarkeit, der Mutterschaft und Herrin der wilden Tiere – gewidmet ist. Es bestand aus einer Säulenhalle mit Altar und zwei Statuen. Heute sind nur noch Grundmauern übrig. Hier wurden auch viele Werkzeuge für dei Renovierung des Propyläen gelagert, dass dieses Bauwerk geradezu untergangen ist.

Direkt daneben befindets ich das Chalkotheke. Auch hier sind nur noch die Grundmauern zu erkennen. Chalkothek diente als Hüterin der metallenen Weihgeschenke der Athene.

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8. Tempel der Roma und des Augustus

Östlich es Parthenons befand sich der Tempel zu ehren des römischen Kaisers Augustus. Es war ein von ionischen Säulen getragener Rundtempel. Heute sind nur noch einige Säulensegmente übrig…

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Südhang der Akropolis

9. Odeon des Herodes Atticus

Auf dem Weg rein hat der ein oder andere es vielleicht schon gesehen. Im Südhang geht die Erkundung der Akropolis weiter: hier befindet sich das Odeion – ein halbkreisfürmiger Theater für Aufführungen und Wettkämpfe – des Herodes Atticus. Es wurde 161 n. Chr. in Gedenken an seine Frau Regilla errichtet und bot Platz für 5.000 Zuschauer. Ursprünglich gab es eine Überdachung aus Zedernholz – was für ein Odeion eher ungewöhnlich ist. Der gute Zustand des Odeion macht es möglich, dass auch heute noch Theaterstücke und Konzerte hier aufgeführt werden können.

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10. Stoa des Eumenes & Heiligtum des Asklepios

Kurz vor dem Theater können wir einen guten Blick auf die Stoa des Eumenes werfen. Dieses 163m lange Gebäude verläuft neben dem Weg vom Odeon zum Theater und war ein Geschenk des Königs Pergamon Eumenes II um 160 v. Chr.  Ursprünglich soll es sogar 190m lang gewesen sein, aber es wurde verkürzt als das Odeon errichtet wurde und soll miteinander verbunden gewesen sein.

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Gegenüber befindet sich das Heiligtum des Asklepios. Hier fanden damals Riten mit Wasser – welches aus Quellen aus dem Berg stammte – statt, die Glück und Gesundheit bringen sollten. Das Heiligtum, dass Apollon geweiht war, fand in der Zeit 800 v. Chr. seine hoch zeit. Es wurde dann so populär, dass es mitte des 6 Jhd. v. Chr. nötig war, den Tempel auf eine etwa 1 km entfernte größere Fläche zu verlegen. Das heilige Wasser der Quelle wurde aber natürlich dorthin umgeleitet.

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11. Dionysostheater

Folgt man dem Weg weiter kommt man zum Dionysostheater – das damals wichtigste Theater des antiken Griechenlands. Benannt wurde es nach Dionysos – dem Gott des Weins und der Ekstase – perfekt geeignet für einen Ort des Vergnügens und Tanzes. Jährlich wurden hier die Festspiele der Dionysien gefeiert mit griechischen Dramen und Tragödien. Es bot für 17.000 Zuschauer platz.

Reisebericht Athen Hier ist meistens nicht viel los: das Theater wird von den meisten Touristen ignoriert

Nordhang der Akropolis

Mal alleine sein in der Akropolis? Unmöglich? Nein! Ein Spaziergang entlang des Ost/Nordhang macht es möglich – hier verirren sich nur selten irgendwelche Touristen hin. Zugegebenerweise ist es hier auch nicht ganz so spektakulär wie im Hauptbereich, aber trotzdem gibt es die ein oder andere hübsche Ecke zu entdecken. 

12. Monument des Chorführers Thrasyllos

Hinter dem Dionysostheater, im Felsen eingelassen, befindet sich das Monument des Chorführers Thrasyllos. Es ist eine angebrachte Marmorfassade die einst aus zwei Türöffnungen bestand, vor einer natürlichen Höhle. Das Innere der Höhle wurde vergrößert damit mehr Platz für das Denkmal zur Verfügung steht. Es wurde 319 von dem athenischen Feldherren Thrasyllos errichtet. Bei mir war sie leider nicht zugänglich.

Reisebericht Athen Der Weg führt zum Nordhang der Akropolis

13. Heiligtum der Aglauros

Nicht zu übersehen auf dem Weg ist das Heiligtum der Aglauros – der Tochter des mythischen Königs Kekrops I. von Attika – eine riesige Höhle. Einmal im Jahr feierten die Athener ein Fest zu Ehren der Aglauros, das Fest Aglauria. Näheres zu diesem Feiertag ist heute nicht mehr bekannt. Man vermutet, dass hier volljährig gewordene Jünglinge einen Schwur auf die Verteidigung ihrer Heimat ablegten.

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14. Höhle des Pan, des Zeus und des Apollo

Folgt man dem Weg kommt man zu den drei Höhlen: Höhle des Pan, des Zeus Olympios und des Apollo Hypoakraios. Eine schmale Treppe soll zu den Höhlen hinauf führen, damit man sich diese auch von Nahem ansehen kann – diese war bei mir allerdings geschlossen.

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Das Akropolismuseum

Zu erwähnen ist hier noch das Akropolismuseum, dass keinen Kilometer von der Akropolis entfernt liegt. Es ist aber nicht im Eintrittspreis oder dem Kombiticket enthalten. Mit 5 € Eintritt ist man mit dabei. Ich habe das ausgelassen, da ich bereit so viele Stätten gesehen hatte. Bei diesem Museum handelt es sich um ein modernes Museum, welches archäologische Fundstücke der Akropolis behergbergt. Im ersten Saal gibt es einen Glasboden, das einem eine direkte Sicht auf eine Ausgrabungsstätten ermöglicht.  

Reisebericht Athen

Das war mein kleiner Akropolis Rundgang. Wer in Athen ist, sollte sich dieses wunderbare archäologische Stätte unbedingt ansehen – auch wenn sie natürlich heutzutage sehr touristisch geworden ist. Wer sich für weitere Sightseeing Ziele in Athen interessiert kann noch mal in meinen anderen Blog Berichten vorbei sehen. Hier habe ich die Stadt Athen selbst erkundet, hier war ich in Piräus – dem historischen Hafen von Athen. An einem Tag habe ich einen Tagesausflug zum Orakel von Delphi (Coming Soon) gemacht. 

Essen in Athen

Für die Griechen ist das Essengehen – besonders am Abend – eine besondere Sache. Man sitzt zusammen mit Freunden und der Familie und es ist eher unüblich, dass jeder sich ein eigenes Gericht bestellt. Meistens wird ganz viel von allem bestellt und dann bedient sich jeder wie er mag. Gemütliche und leckere Tavernen gibt es zu genüge. Aber Achtung für empfindliche: hier wird in Restaurants durchaus noch geraucht!

Griechenland hat einige leckere Spezialitäten. Obwohl ich gefühlt in Athen nur am essen war, hab ich es nicht geschafft so viel davon zu probieren. Das ist es bei mir aber geworden:

Als Begrüßung habe ich von meiner Gastgeberin leckeres Baklava (Gebäck aus Blätterteig gefüllt mit Walnüssen, Mandeln und/oder Pistazien) und Bougatsa (eine art Grießpudding in Blätterteig) bekommen. Dieser „kleine Snack“ hat mich direkt mal ins Koma befördert – so lecker wie er ist, er ist auch in Sirup ertränkt worden und richtig mächtig. Vermutlich hätte es gereicht, wenn ich mich das ganze Wochenende nur davon ernährt hätte!

Reisebericht Athen köstlich, aber komatös

Eine klassische Leckerei in Griechenland sind die Loukoumades – kleine, frittierte Bällchen die es ist mit dem unterschiedlichsten Toppings gibt. In Athen gibt es sogar einen Laden, der sich darauf spezialisiert hat. Süßes? Das bin ich dabei! Natürlich musste ich die kleinen Bällchen probieren – klassisch mit Honig und Zimt! Einfach köstlich!

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Sehr lecker und ausnahmsweise nicht so mächtig ist Koulouri. Diese leckeren Sesamringe werden überall in der Stadt von kleinen Straßenständen aus verkauft und sind ein toller und günstiger Snack für unterwegs.

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Wer sich für unterwegs mal was gesundes gönnen möchte, kann einen kleinen Stop im Laden Nova Gea machen. Hier gibt es massenweise leckere Säfte und Smooties mit saisonalen und regionalen Obst- und Gemüsesorten. Gut für die Umwelt: die Säfte werden im Glas verkauft!

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Wer noch hip Pizza essen gehen will, kann sich die School Pizza Bar ansehen. Die Pizza ist sehr lecker, es ist gemütlich und dem Thema entsprechend eingerichtet. 

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Wer einen Snack für Zwischendurch sucht (oder auch mehr), kann auch beim Meliartos vorbeischauen. Ein Imbiss mit Selbstbedienung, wo es neben Kaffe und Salaten auch allerlei leckere Pies und gefüllte Taschen gibt – und auch süßes. 

Eine leckere, typische (Vor)Speise ist Saganaki (griech. „kleines Pfännchen“) – eine mehlierte panierte oder frittierte Fetascheibe für mich hier noch mit leckerem Brot, Fritten und Spiegelei. Ich liebe ja Käse, also: sehr lecker! Gegessen hab ich dies einem gemütlichen Laden nahe meiner Unterkunft, wo es Abends auch tolle griechische Livemusik gibt. Leider hab ich es verpasst den Namen zu notieren und bei Google Maps ist er nicht eingetragen (in der Pl. Argentinis Dimokratias).

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Ich hab natürlich auch Snacks und Süßes geshoppt: Pasteli sind leckere Riegel mit Sesam und Honig (oben mitte, gibt es aber in unzähligen Variationen). Auch ganz lecker war Halvas – es gibt diese in verschiedenen Variationen. Als Grießpuddingartig, oder wie bei mir hier ein Riegel aus Sesampaste in verschiedenen Geschmacksrichtungen (die beiden Riegel zweite Reihe von unten).

Reisebericht Athen

Siehe auch:
Teil 1 meines Athen Reiseberichts: Unterwegs in Athen
Teil 3 meines Athen Reiseberichts: Ein Tag in Piräus
Übersichtskarte mit allen genannten Punkten