Allgäu – Wir bauen uns unser eigenes Iglu!

Um meine Schnee-Leidenschaft zu befriedigen ging es dieses Jahr mal wieder ins Allgäu, wo wir uns unser eigenes Iglu gebaut haben! Wie schläft es sich so in einem richtigen Iglu? Und kann es über uns einstürzen? Tja…

Auf ins Allgäu

Bereits im letzten Jahr habe ich meine ersten Erfahrungen mit einem Iglu gemacht – damals auf der Iglu Lodge Nebelhorn. Das war schon ganz nice, aber um ehrlich zu sein, war mir das schon fast etwas zu „luxuriös“. Zufälligerweise bin ich über einen Bericht über die Wildnisschule Allgäu gestoßen. Die bieten im Januar mehrere Möglichkeiten an, ein Iglu selbst zu bauen und auch darin zu schlafen. Davon war ich direkt begeistert und zack war die Tour gebucht. Die Wildnisschule bietet zwei Möglichkeiten an: an jeden Wochenenden eine Tour mit einer Übernachtung und einmal unter der Woche eine Tour mit zwei Übernachtungen. Wenn schon, denn schon, oder? Für uns wurde es letzteres – wenn wir so ein Iglu schon bauen, dann soll es sich doch auch lohnen!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuJuhu! Schnee im Allgäu

Der Treffpunkt war der Riedbergpass Mittelalpe zwischen Obermaiselstein und Balderschwang um 10 Uhr. Da wir keine vorherige Übernachtung gebucht haben, hieß es für uns um 3 Uhr Nachts aufstehen und schnell mal ins Allgäu düsen. Als wir ankamen war der Winter im vollen Gange und es schneite und schneite. Das hieß für uns Schneeketten auspacken, denn der Riedbergpass kann bei manchen Wetterverhältnissen nur mit diesen befahren werden. Zunächst haben wir noch hin und her überlegt, ob das denn wirklich sein muss. Aber es war gut, dass wir uns dafür entschieden haben, denn unterwegs haben wir ein Auto gesehen, welches sich dagegen entschieden hatte und es auf der Straße nachholen musste.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuSchneekettenpflicht auf dem Riedbergpass 

Dann war es 10 Uhr und die Gruppe kam zusammen. Es gab eine kurze Einweisung und die Leihausrüstung wurde verteilt. Wer keinen guten Schlafsack für Winterverhältnisse hat, kann sich diesen und die dazugehörige Isomatte ausleihen. Ansonsten gehört zum Programm u.a. Schneeschuhe plus Stöcke und natürlich die Ausrüstung zum Iglu blauen, also eine Schaufel und eine Säge. Kurz darauf war der Rucksack voll gepackt und es ging zu unserem Platz. Da es in der Nacht recht stürmisch werden sollte, mussten wir uns ein etwas geschützteres Plätzchen suchen und unser Guide führte uns zu einem ganz hübschen Platz. Leider war dieser nicht ganz so weit in der „Wildnis“ wie man es sich wünschen würde, aber weit genug weg um das richtige Feeling aufkommen zu lassen. Die Wanderung mit Sack, Pack, Schlitten und Equipment war kein ganzer Kilometer, aber sie führte uns in ein kleines Tal mit Blick auf die Berge und massenweise unberührtem Schnee. Juhu!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuVollgepackt mit Krempel

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWir verlassen die Straße und tauchen ein in die „Wildnis“

Wir bauen uns unser Iglu

Wir starten direkt mit erschwerten Bedingungen, denn natürlich ist es bei einer solchen Aktion im Schnee wichtig, dass deine Sachen möglichst trocken bleiben. Bei unserer Ankunft herrschte ein kleiner Schneesturm (oder sagen wir Stürmchen). Das Wetter war generell recht grau. Aber das sollte uns nicht abhalten. Nachdem wir unser Ziel erreicht haben, wurden die Rucksäcke erstmal abgelegt und mit Planen überdeckt – so blieb erstmal alles halbwegs trocken. Dann ging es an den Iglu Bau!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnser persönliches kleines Schneestürmchen

Reisebericht Iglu Bau AllgäuZum Glück hat es nicht durchgängig geschneit, aber unser Zeug war safe

Gerade für Anfänger ist so ein Iglu eine tagesfüllende Aufgabe. Zum Glück auch recht anstrengend, – so bleibt man in Bewegung und einem wird nicht kalt. Zunächst hieß es für alle Schnee platt trampeln. Das schafft eine gute Basis für unsere Schneeblöcke, die wir noch brauchen würden und wir haben gleichzeitig unseren kleinen „Dorfplatz“ errichtet. Durch das Platttreten wird der frisch gefallene Schnee mit bereits vorhandenen Schnee verbunden.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWir treten unseren „Dorfplatz“ platt

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnberührtert Schnee im Allgäu

Für uns sollte es ein 3er Iglu werden und anhand einer Schnur, die unser Guide bereits vorbereitet hat, können wir die richtige Größe abmessen. Zu klein sollte es natürlich nicht werden, aber auch nicht zu groß, denn dann wird es natürlich noch mehr arbeit. So ein Iglu hat etwa 70-100 Steine – das wird so schon genug arbeit! Uns wird erklärt, wie die Blöcke auszusehen haben und wie wir sie abmessen und dann kann der Spaß beginnen! Ein solcher Klotz wiegt rund 10 Kilo! Ich hatte erwartet, dass der Iglu Bau nicht leicht wird, aber: es ist wirklich ein Knochenjob! Damit die Blöcke nicht kaputt gehen, müssen sie mit einem speziellen Griff geerntet werden. Zunächst basteln wir einen Kreis. Das ist die Basis für unser Iglu. Danach wird auf diesem Kreis im Schneckenhaus-Prinzip aufgebaut.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWir beginnen mit dem Ernten unserer Klötze

Reisebericht Iglu Bau AllgäuMan sieht schon, was es mal werden will

Langsam aber sicher nimmt unser Iglu Form an und wir sind immer wieder erstaunt und fasziniert, wie gut die Blöcke aneinander kleben, wenn sie erst einmal „Kontakt“ aufgenommen haben – auf wenn die Schwerkraft eigentlich was anderes dazu sagen würde. Um so höher das Iglu wird, umso schwieriger wird es. Schließlich ist unsere Wand so hoch, das wir nicht mehr drüber steigen können – also schaufeln wir uns einen Eingang. 

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWenn ich groß bin, werde ich mal ein Iglu!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuZwischendrin ist das Wetter auch mal wieder etwas ungemütlicher, ….

Reisebericht Iglu Bau Allgäu… aber das Iglu nimmt weiter Form an

Dann ist es schließlich auch soweit: der letzte Stein findet seinen Weg an unser Iglu und es hält!! Wir sind fertig! Hat auch nur etwa 6 Std. gedauert, aber wir sind sehr stolz auf unser Werk! Jetzt werden noch die letzten Löcher gestopft, der Boden wird noch etwas begradigt und der Eingang noch ein wenig ausgebaut. Unsere Rucksäcke ziehen mit ein und kleiner hätte es wirklich nicht sein dürfen. Wir sitzen drin, wie die Sardinen in der Dose. Da es bereits zu dämmern begann, waren die Fotos von unserem Werk zu dunkel, dies wurde aber am nächsten Tag nachgeholt. Was ich aber tatsächlich komplett verpeilt habe, war ein Foto von Innen! Gnah! 

Reisebericht Iglu Bau AllgäuNur dieses unglaublich aussagekräftige Foto von unserem „Dach“ von Innen gibt es

Dann haben wir uns erstmal trockene Sachen angezogen, denn bei so einem Iglu Bau kann es auch schon etwas nasser werden. Wir erinnerun uns: Wir wollen trocken bleiben. Nach der anstrengenden Iglu Arbeit finden wir uns in unserem einfachen Gruppenzelt ein, um ein gemeinsames Abendessen zu genießen. Unser Essen wird mit Outdoor-Equipment und Schnee als Wasser vor Ort frisch zubereitet und es ist sehr lecker! Nach einem leckeren warmen Eintopf und einer Tasse heißem Tee bin ich auch richtig gut aufgewärmt. Nur meine Füße sind etwas durchgefroren. Also ziehe ich die Schneeschuhe an und mache noch eine kleine Wanderung den Hügel hoch und wieder runter um mich etwas aufzuwärmen. Das letzte i-Tüpfelchen ist die Wärmeflasche und ich bin ready für die Nacht. Es ist zwar noch etwas früh, aber sobald es dunkel ist, gibt es nicht mehr viel zu tun. Und dank unserer kurzen Nacht waren wir auch sehr müde. Wir kuscheln uns in unserem Schlafsack ein und tatsächlich sollte dies eine sehr angenehme, muckelig warme Nacht in unserem Iglu werden.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuKochen mit Schnee in der Wildnis

Am nächsten Morgen

Wir schlafen tatsächlich fast bis 8 Uhr durch! Draußen ist es langsam hell geworden. In der Nacht hat es nochmal ordentlich geschneit und wir müssen erstmal den Eingang wieder frei schaufeln um raus zu kommen. Die Sonne steigt langsam hinter den Bergen auf. Der Himmel ist sehr klar – heute wird das Wetter besser! Im Gruppenzelt gibt es wieder ein warmes, leckeres Frühstück. Jeder werkelt dazwischen, davor und danach noch irgendwo rum. 

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnser Kunstwerk mit einer frischen Schneedecke

Reisebericht Iglu Bau AllgäuTolle Aussichten

Ach ja, unser Geschäft erledigen wir etwas abseits von unserem Igludorf, ganz klassisch in einem Loch im Boden – mit einem Sichtschutz. Hier wurde an alles gedacht. Weil hier sehr viel wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird und das ganze auch nur so mit den Grundbesitzer der Alpflächen funktioniert, achten wir darauf, keinen Müll zurück zulassen. Dieser würde zurück bleiben, wenn der Schnee schmilzt. 

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnsere Schaufeln kuscheln sich an unser Iglu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuSchneeschuhe – unser unverzichtbarer Helfer im Schnee

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnser Igludorf am Morgen

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Schneeschuhwanderung zum Riedberger Horn

Für den Tag haben wir eine längere Winterwanderung mit den Schneeschuhen geplant. Dafür packten wir uns einen kleinen Tagesrucksack mit etwas Essen und heißem Tee zusammen und kurz darauf ging es auch schon los. Wir haben unser kleines Igludorf hinter uns gelassen und stapfen zurück Richtung Straße. 

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWunderschöne Schneelandschaften im Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuEin toller Blick auf die Alpen

Das Wetter ist mega! Die Sonne scheint und uns wird schnell warm beim Laufen. Wir überqueren die Riedbergstraße bei unseren Autos. Auf der anderen Seite tauchen wir wieder in die grandiose Schneelandschaft ein. Wir durchqueren kurz das Skiegebiet Grasgehren und steigen dann z.t. recht steil zum Riedberger Horn auf. Dabei bewältigen wir eine Höhe von 460 hm. Nicht ganz unanstrengend, aber die Aussicht auf dem Gipfel entschädigt für alles.

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuAn diesem Tag war es auch noch ganz schön windig, aber die Bäume spenden hier und da etwas Schutz

Reisebericht Iglu Bau AllgäuÜber traumhafte Landschaften kann man sich hier nicht beklagen

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuDer Aufstieg zum Riedberger Horn

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuVom Riedberger Horn kann man sogar bis zum Bodensee sehen

Oben angekommen genießen wir erstmal die Luft, die Aussicht, das Wetter – einfach alles. Dank des noch etwas stürmischen Windes suchen wir uns ein paar Meter weiter unten eine etwas geschütztere Stelle und machen hier eine kleine Snack-Pause. 

Reisebericht Iglu Bau AllgäuDer Gipfel des Riedberger Horn

Reisebericht Iglu Bau AllgäuHier oben scheint es öfters mal etwas windig zu sein ;-)

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau AllgäuHier geht es wieder bergab…

Reisebericht Iglu Bau Allgäu.. aber vorher eine kleine Pause mit Snacks und warmem Tee

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Vom Riedberger Horn ging es dann langsam wieder zurück Richtung Iglus. Der Weg führte uns vorbei an der kleinen Berghütte Mittelalpe, wo wir eine weitere Paus einlegten. Hier kann man sich leckeres und einfaches Essen bestellen, oder – so wie ich – einfach etwas zu trinken genießen. Ab dem Gipfel ging es eigentlich nur noch bergab – das war eine entspannte Abwechslung. Bergauf – gerade mit den Schneeschuhen – war doch ganz schön anstrengend. Ziehen wir die Schneeschuhe mal aus, fühlen wir uns dafür federleicht. Insgesamt eine sehr schöne Tour von fast 9 km mit grandiosen Aussichten und schicker Natur!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuDie kleine Hütte Mittelalpe zwischen dem endlosen Schnee

Reisebericht Iglu Bau AllgäuHier hängen ein paar hübsche Glocken …

Von der Hütte aus sind es nur noch knapp 2 km zurück zu unserem Lager. Wir setzen und langsam in Bewegung, denn es beginnt bereits zu dämmern und auch der Himmel beginnt wieder zuzuziehen. Die Nacht wird wohl wieder etwas wilder.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWir sehen sogar noch so etwas wie einen mini Sonnenuntergang

Reisebericht Iglu Bau AllgäuDie letzten Meter bis zu unserem Iglu sind auch bald geschafft

Eine abenteuerliche Nacht

Wir erreichen unser Igludorf kurz darauf und es scheint, als hätte sich nichts verändert. Aber es scheint nur so. Auf den zweiten Blick entdecken wir Löcher, die da vorher noch nicht waren. Unsere Iglus beginnen tatsächlich zu schmelzen! Die Temperaturen sind gestiegen und dazu kam noch die viele Sonne. Wir sind schon etwas aufgeregt, aber das war erst der Anfang! Zunächst stopfen wir alle Löcher mit Schnee und die Gefahr scheint abgewehrt zu sein. 

Reisebericht Iglu Bau Allgäu

Dann verrät uns aber der Wetterbericht, dass es demnächst anfangen soll zu regnen. Zu warme Temperaturen, Schnee und Regen – wir wissen alle, worauf das hinaus laufen wird. Wir versuchen aber zu retten, was zu retten ist und legen erstmal ein paar Planen über unsere Iglus. Die Planen werden mir haufenweise Schnee an das Iglu „angeklebt“ und im ersten Augenblick sah auch alles sehr gut aus. Inzwischen ist es auch dunkel geworden und wir kuscheln uns in unser Essenszelt für ein warmes Abendessen. 

Noch während wir beim gemeinsamen Abendessen sitzen, fängt es an zu regnen. Und wie! Es will gar nicht mehr aufhören. Es steht schlecht um unsere Iglus, aber wir wollten die Hoffnung noch nicht aufgeben. Einen nächtlichen Aufwärm-Spaziergang wollte ich dann auch nicht mehr machen – das letzte was ich jetzt gebrauchen könnte, wäre nasse Kleidung. Also geht es nach dem Essen in unser Iglu zurück. Wenig begeistert müssen wir feststellen, dass die Rückwand bereits anfängt, dramatisch nach Innen einzufallen. Doch auch hier haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben und kuscheln uns erstmal in unsere Schlafsäcke. Ich kann natürlich überhaupt nicht schlafen. Zunächst einmal haben wir in der Nacht zuvor so viel geschlafen und dann war da noch dieses drohende Unheil, was evtl. demnächst auf uns einstürzen könnte.

Gegen 22 Uhr entscheiden wir uns schließlich, dass dies kein gutes Ende nehmen wird und „evakuieren“ unser Iglu. Es regnet draußen immer noch und nach einander schaffen wir Schlafsack und Rucksäcke in das Essenszelt, das uns für diese Nacht als Notunterkunft dienen sollte. Tatsächlich sind wir keine 5 Minuten im Zelt, da bricht unser Iglu tatsächlich ein! Puh! Das war wirklich knapp! Wären wir zu der Zeit noch drin gewesen, wäre es nicht gefährlich gewesen. Ein intaktes Iglu würde im Normalfall nicht einstürzen und wir hätten keine 10kilo Schneeklötze auf den Kopf bekommen. Es wäre einfach nur richtig, richtig unangenehm geworden, denn wir wären unter eine Masse an nassen, angeschmolzenen Schnee begraben worden. Unangenehm, aber nicht langfristig gesehen nicht weiter dramatisch. Trotzdem bin ich durchaus dankbar, dass ich diese Erfahrung nicht machen musste.

Auch die anderen Iglus in unserem Dorf stehen noch mehr schlecht als Recht und nach und nach werden auch alle weiteren Leute evakuiert. So liegen wir alle – noch beengter als in unserem Iglu – aneinander gepresst im Essenszelt. Gerettet, trocken und warm. Trotzdem sollte dies eine lange, lange Nacht für mich werden.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnser „zerstörtes“ Igludorf

Irgendwann war aber auch diese Nacht überstanden. Das Wetter ist sehr grau und noch etwas regnerisch. Unser kleines Igludorf besteht nur noch aus Schnee-Ruinen. Der Regen hat ganze Arbeit geleistet. Wir nehmen diesen Abend aber alle mit Humor: wir wollten ein Abenteuer, wir haben eins gekriegt! Dann hieß es nur noch etwas aufräumen, kurz Frühstücken, Sachen zusammen packen und die kurze Wanderung zurück zum Auto bewältigen. Hier endete unser aufregendes Iglu Abenteuer und es ging zurück in die Heimat.

Reisebericht Iglu Bau AllgäuUnser zerstörtes Iglu am nächsten Morgen

Fazit: Mir hat diese Tour deutlich besser gefallen, als die im Iglu Hotel, aber das lässt sich natürlich auch recht schwer vergleichen. Wenn man diese hier bucht, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein Iglu zu bauen auch wirklich harte, körperliche Arbeit ist und man zumindest eine Person im Team haben sollte, die die schweren Klötze vom Boden aus heben kann. Ich muss ja gestehen, ich habe dabei eher kläglich versagt. Gute Outdoor Winterbekleidung sollte auch mit am Start sein, aber dann kann man sich auch wirklich auf dieses tolle Erlebnis einlassen! Ich war begeistert!

Reisebericht Iglu Bau AllgäuWir nehmen Abschied von unserem schönen Tal und wandern zurück in die Zivilisation

Hinweis: Alle genannten Unterkünften/Touren/Restaurants/etc. habe ich selbst gebucht und bezahlt. Dies sind lediglich Empfehlungen bzw. Erfahrungsberichte meinerseits und es erfolgte keine Zusammenarbeit mit einer Firma. Ich wurde für die Verlinkung/Werbung nicht bezahlt. Ich bin ein privater Blog und verdiene damit keinerlei Geld. Ich habe einfach nur Spaß am bloggen und reisen und teile dies mit der Welt :-)

Habt ihr noch Fragen? Schreibt mir gern - die Antwort kann aber evtl. ein bisschen dauern ;-) Seid mir nicht böse