Allgäu 1: Wandern in Oberstdorf

Endlich war ich mal wieder on Tour. Das ganze DIY-Zeug ist ja schön und gut, aber irgendwann ist es mal gut mit der Handarbeit :mrgreen:

Ich wollte mit einer Freundin wandern gehen. In die Berge. Mit Schnee. Lange haben wir mit der Entscheidung wo es nun hin gehen soll gewartet, da wir nicht wussten ob uns das mit dem Schnee vergönnt sein würde. Letzte Woche haben wir uns dann eine Unterkunft gebucht und die Wahl fiel auf ein verlängertes Wochenende im Allgäu, genau gesagt Oberstdorf. Die Vorhersagen sahen für das Wetter ganz gut aus.

Oberstdorf
Oberstdorf ist eine Stadt/Gemeinde im süden Deutschlands – in Bayern, direkt in den Allgäuer Alpen. Er ist als Kurort und für den Wintersport bekannt. Sportbegeisterte zieht es hier her, dann man nicht nur 200 km Wanderwege in verschiedenen Höhenlagen hat, sondern auch 20 Skilifte, 128km Apfahrtstrecken und 76km Loipen. Mit 2,4 Mio Übernachtungen im Jahr gehört die Gemeinde zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. Mehr als die Hälfte des Gebiets steht unter Landschafts- und Naturschutz.Die erste schriftliche Erwähung der Stadt stammt noch aus dem Jahre 1141 aus einer Kirchenschrift. Danach wurde der Ort immer wieder von irgendwelchen Adeligen hin und her verkauft. 1495 wurde das Marktrecht verliehen und es wurde ein Bad an einer Schwefelquelle eingerichtet – der beginn des heutigen Kurbetriebs. Die Stadt wurde während des Dreißigjährigen Kriegs immer wieder geplündert. Die Pest herrschte hier auch mal und tötete 1635 etwa 700 Menschen. 1865 vernichtete ein großes Feuer zwei Drittel aller Gebäude. Die Stadt rappelte sich aber immer wieder auf und bereits 1885 könnten schon über 2300 Besucher des Kurbetriebs gezählt werden.1926 fand das erste Skispringen auf der Schattenbergschanze statt.Seit 1937 gilt die Gemeinde als heilklimatischer Kurort und seit 1964 als leistungsfähriger Kneippkurort.

Mit dem Auto ging es also gen Süden. Dank des Navis hatten wir schonmal eine tourbulente Anfahrt mit mehr oder weniger sinniger Sightseeing-Tour :lol: aber wir kamen an.

Genächtigt haben wir im Hotel Gerberhof – am Stadtrand. Wir hatten das Doppelzimmer Enzian :lol:

Reisebericht Oberstdorf Winterwandern

Unsere Aussicht war nicht schlecht.

Reisebericht Oberstdorf Winterwandern

Überall gab es diese großartigen Eiszapfen :lol:

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Der Balkon ging ganz klassisch einmal um das Haus herum

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Unser Doppelzimmer war schön und groß. Ausreichend :ja:

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Wir haben bereits Unordnung geschaffen :mrgreen:

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Dann ging es direkt los. Die Gegend war absolut idyllisch und ein Traum von einer Winterlandschaft. Außerdem war das Wetter großartig. Was soll man da noch mehr zu sagen?!

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Es ging durch Oberstdorf Richtung Nebelhorn-Bahn.

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Der Nebelhorn ist ein 2224m hoher Berggipfel. Er kann mit einer Seilbahn – der Nebelhornbahn, die 1930 erbaut wurde – erreicht werden. Es gibt hier Möglichkeiten zum klettern, Ski fahren und wandern. Der Berg wird nicht nur im Winter benutzt – auch im Sommer gibt es hier viel zu sehen und zu tun.

Wir gönnten uns eine Fahrt mit der Gondel bis an den Gipfel.

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Die Fahrt war mit 32 € nicht ganz günstig, aber die Aussicht war der Knaller. Drei mal Umsteigen und wir waren ganz oben.

Reisebericht Oberstdorf Winterwandern

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Die Gipfelstation in 2224m höhe – also ganz oben ^^

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Ganz klein: Oberstdorf

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Hier oben ist alles ganz lustig eingefroren/verschneit :kicher:

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Das klassische Touri-Foto darf auch nicht fehlen :mrgreen:

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In der Gipfel-Station haben wir uns dann erstmal eine heiße Schokolade und ein Stückchen Kuchen gegönnt :kicher:

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Von der Station Höfatsblick (1932m) haben wir dann noch den Höhenpanoramaweg (1,5km) gemacht. Der war nicht besonders anstrengend und richtig schön.

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Sehr ihr wie der Schnee glitzert? Sooo wunderschön! :herz:

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Guckt mal, die Sonne scheint :lol: Meine zusammengestellte Winter-Klamotten-Ausrüstung hat sich dieses WE echt bewährt. Nur meine Schnee-Stiefel nicht :lol: Hab mir direkt bei dem kurzen Marsch mal schön die Füße hinten wund gelaufen :roll:

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Hier oben ist alles eingefroren und eingeschneit

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Der Nebelhorn-Gipfelhang

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Mit einer der letzten Gondeln ging es wieder zurück nach Oberstdorf. Auf dem Weg zu unserem Hotel zurück haben wir wieder die malerische Winterlandschaft genossen.

Reisebericht Oberstdorf Winterwandern

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Die Sonne ging auch langsam unter. Wunderschön.

Reisebericht Oberstdorf Winterwandern

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Wir sind sogar an der Pestkapelle  –  die für die Opfer der Pest erbaut wurde – vorbei gekommen :kicher:

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Abends sind wir dann noch in der Stadt essen gegangen. Für mich gab es ein Schnitzel „Allgäuer Art“ mit Käse überbacken und Kartoffeln. Nom!

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Den restlichen Abend haben wir dann auf unserem Balkon mit einer Flasche Wein ausklingen lassen. So gemütlich. So ruhig. So idyllisch!

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Dann war der erste Tag auch schon rum. Btw. hatten wir uns alle Beide einen leichten Sonnenbrand geholt :lol:

Geschaffte Leistung: 13,4km und 19.791 Schritte
(und ja, wir können das ganz genau sagen, da meine Freundin so eine lustige Uhr hat, die das alles mitzählt :kicher: )

Dieser Beitrag gehört zu meinem Oberstdorf-Reisebericht. Gehe zu…
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