Alaska 06 – eine nasse Angelegenheit – Kayak fahren in Homer

Unsere Tour hat uns mehrere Mögliche Aktivitäten für heute zur Auswahl vorgestellt. Ich habe mich fürs Kayak fahren im Kachemak Bay entschieden…

Diese Aktivitäten waren in der Tour nicht mit inbegriffen. Wenn man keine Tour wählen wollte, gab es auch kostenloste alternativen, wie Hiking-Touren o.ä.

Heute konnten wir wählen zwischen Bären beobachten mit Flug (das war schon ziemlich cool, wenn ich mir die Fotos von anderen angeguckt habe, aber das war leider auch sehr teuer, 500$ +), Heilbutte fischen und Kayak fahren (130$).

So ging es also an den Hafen in Homer.

Reisebericht Alaska Anchorage Homer Seward Denail

Das Wetter war heute nicht so bombe, daher war die kurze Schiffsfahrt etwas wackelig, was sehr lustig war :grin:

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Es ging zu der kleinen Insel Yukon im Kachemak Bay.

Reisebericht Alaska Anchorage Homer Seward Denail

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Hier gab es diese lustigen Wasserdichten Beutelchen für den Kram den man mit nehmen wollte, die im Kayak verstaut werden konnten. Dazu gab es noch Schwimmwesten und so lustige Teile – ich weiß nicht wie die heißen – wie so Röcke, die man über die Sitzöffnung spannen konnte, damit dort kein Wasser rein platschen konnte.

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Nach einer kurzen Einweisung saßen wir auch schon im Kayak und es ging los. Es gab einzelne und zweier-Kayaks. Hier gibts natürlich nicht mehr so viele Fotos, weil es recht spritzig war und die Kamera sicher verstaut wurde – wir waren auch gut mit Paddeln beschäftigt. Ich saß in einem zweier Kayak. Es dauerte einen Moment bis man den Dreh raus hatte (zuerst haben wir uns gefühlt nur im Kreis gedreht :lol: ) und noch einen Moment bis man sich aufeinander abgestimmt hatte.

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Dann lief es aber sehr gut. Das Wasser war etwas unruhig – was sehr lustig war. Es war aber auch ziemlich anstrengend – zur Abwechslung wurden die Arme etwas trainiert ;-)

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Gegen Mittag haben wir ein kleines Päuschen an einem Strand eingelegt. Wir haben unsere Lunch-Pakete verdrückt und der Guide hatte sogar warmes Wasser dabei und es gab zum aufwärmen einen warmen Cider (so Zeug, das man in Wasser auflösen könnte).

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Wie gesagt war das Wetter nicht so schön, aber das hat dem Spaß keinen abbruch getan und die Landschaften war trotzdem genial.

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Und es gab div. an den Felswänden zu entdecken.

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Unter Adlern umfuhren wir weiter die Insel. Gesehen haben wir an Land und Wasser außerdem Quallen, Muscheln, irgendwelche lustigen Schwämme, Schnecken und anderer lebender Schleim.

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das lustige beige-gelb-rote Ding ist eines von diesen lebenden Schleim-Teilen :lol: Die gab es dort recht Zahlreich und in den interessantesten Farbkombinationen. Diese bewohnten Felsen zu erklimmen war recht abenteuerlich, denn sie waren sehr rutschig und scharfkantig.

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Gegend ende hat sich das Wetter dann weiter verschlechtert und wir wurden von dem Schiff wieder eingesammelt. Wir waren dann auch schon gut durchgefroren, aber das Kayak fahren hat so einen Spaß gemacht! Sehr coole Sache! :ja:

Am Hafen wurden wir wieder eingesammelt und es ging zurück ins Hostel.

Dort haben wir auch mal den kleinen Strand abgecheckt der zum Hostel gehört.

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Das Hostel war ja eine kleine Farm. Wir hatten dort Hühner, aber auch Pferde und anderes Getier :welli:

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Der Strand war ganz süß :smile:

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Ein paar von uns waren fischen gewesen und so kamen wir abends dann auch in den Genuss von richtig frischem Heilbutt, der von unserem Guide auf einem Grill draußen fachmännisch zubereitet wurde :mrgreen:

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Ich bin nicht so der Fisch-Fan, aber der war richtig lecker!

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Dann wurde der Abend wieder am Lagerfeuer gemütlich verbracht.

Allgemeines in Alaska/Amerika
Busse in Anchorage/Alaska – in Achorage hat das Bus fahren – egal wie viel man gefharen ist (?) immer 2$ gekostet. Man sollte es passen haben, denn es gibt kein Rückgeld. Lustig war das es an alle Busse (und auch Taxis) vorne eine Halterung für Fahrräder gab. Man konnte sich unterwegs also auch mit dem Fahrrad einsammeln lassen :lol:
Wasser – man kennt das ja aus ein paar Ländern – in Restaurants gabs immer Wasser kostenlos beim Essen dazu. Das ist klasse! Würde ich mir in Deutschland auch wünschen ^^ Außerdem gab es zahlreiche Stellen an öffentlichen Orten/Hostels/Informations-Centern, wo man kostenlos seine Wasserflasche an so Trinkbrunnen auffüllen konnte. Man braucht sich also nicht wirklich Wasser zu kaufen – einfach immer eine Flasche dabei haben.
Weniger schön war, das Wasser, das nicht zum trinken geeignet war, immer übelst nach Chlor gerochen hat.  Nach einer Dusche hat man gerochen, als käme man gerade aus dem Schwimmbad :lol:
Tip/Trinkgeld – ich weiß nicht ob das überall in Amerika so ist, aber hier hat man für alles Trinkgeld gegeben. In manchen Restaurants wurde das auf den Endpreis schon drauf geschlagen, in manchen konnte man selbst entscheiden wie viel. Aber es gab nicht nur in Restaurants Trinkeld, sondern echt für *alles*. Die Guides in den Touren haben nochmal extra welches gekriegt, und auch wenn z.B. das Frühstück im Hostel mitinbegriffen war, hat man dort auch welches gegeben. Am Ende ging mir das schon etwas auf den Keks, das man überall nochmal Geld lassen musste. Naja, das müssen ist natürlich relativ – aber so macht man das da halt :sweat:
Toiletten – andere Länder, andere Sitten :lol: In Amerika hat man immer Wasser in der Schüssel. Es gab keine Klobürsten (warum auch immer :roll: ), dafür aber immer so ein Pümpel :lol: Etwas verstörend fand ich, das mein bei öffentlichen Toiletten irgendwie immer so einen Spalt hatte, wo man durch gucken konnte. Wieso tut man sowas? xD
Freundlichkeit – wie schon erwähnt sind die dort alle so mega freundlich. Wildfremde Menschen haben einen total nett und freundlich auf der Straße gegrüßt oder man wurde von diesen voll gequatscht, als ob man sich schon ewig kennt :lol: Irritierend, wenn man aus dem grummeligen Deutschland kommt xD
Wetter – das Wetter in Alaska ist sehr wechselhaft. An manchen Tagen haben wir alle 4 Jahreszeiten erlebt :lol: So ist das in Alaska – man sollte auf alles vorbereitet sein xD
Essensportionen – naja, das kennt man ja auch so aus Amerika. Die Portionen warem immer ziemlich überdimensional. Wenn man essen war, wusste man immer: es gibt am nächsten Tag Frühstück! Man konnte sich die Reste zum Glück immer einpacken lassen.

Dieser Beitrag gehört zu meinem Alaska-Reisebericht. Gehe zu…
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