Alaska 05 – es geht los – von Anchorage & Alyeska nach Homer

Die eigentliche Tour durch Alaska sollte beginnen: es ging von Anchorage nach Homer – auf dem Weg dorthin machten wir in Alyeska halt – um diesen zu besteigen…

Die 10-tägige Tour quer durch das Land sollte also beginnen. Dafür musste ich mich meiner Reisegruppe anschließen: Treffpunkt war 7.30 uhr im Inlet Tower (ein Hotel – das mir allerdings zu teuer war).

Ich checkte also aus meinem Hostel aus, und weil um die uhrzeit noch keine Busse fuhren, habe ich mich mit dem Taxi dort hinbringen lassen. Dafür, dass es eigentlich nicht weit war, war es ganz schön euer – aber was anderes hatte ich von Anchorage auch nicht erwartet  :mrgreen:   :sweat:

Dort angekommen wurden wir dann von unserem Guide eingesammelt und es gab erstmal eine Besprechung über Allgemeines, das Programm und Sicherheit etc. Dann hat man die ersten Kontakte geknüpft, das Gepäck wurde eingeladen und man saß im Bus und es ging Richtung Süden.

Die Aussicht war schon beim fahren einfach nur der Burner!

Reisebericht Alaska Anchorage Homer Seward Denail

In der Kombi haben wir die Tage on Road verbracht

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Den ersten Stopp machten wir in Aleyska – ein Berg, der bestiegen werden sollte.  „Alaska“ lässt sich btw. von „Alyeska“ ableiten, das von den Aleuten kommt, und soviel bedeutet wie „großes, weites Land“.

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Wir hatten die Möglichkeit für 25$ mit der Gondel hochzufahren oder hoch zu wandern. Für den Preis wollten wir natürlich lieber wandern und wir hatten auch – wie unschwer zu erkennen – ausgezeichnetes Wetter.

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Es war mega anstrengend – aber auch hier war die Aussicht mehr als genial.

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Es ging ziemlich direkt ziemlich steil bergauf und jeder hat zwischendurch mal geflucht (OK. Nicht nur zwischendurch).

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Wir stapften malerische Bergwege entlang und überquerten kleine Flüsse auf Holzbrücken.

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Man hätte es auch einfacher haben können – aber: nein, danke :grin:

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Schnee! im Sommer! :herz:

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Wir hatten hier sogar einen kurzen Part, der mit dem Seil erklommen werden sollte.

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Ich kann mich nur wiederholen: die Aussicht war die beste Belohung! :herz:

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Als wir dann endlich oben angekommen waren (uns schien es so, als würde es kein Ende nehmen) – keuchend und schnaufen -, kamen wir uns vor wie die Größten. Kurz darauf wurden wir von einer Frau überholt die auch noch ein Kleinkind auf den Schultern hatte  :shock:   :umkipp:

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Viel Zeit blieb aber nicht, denn wir waren schon etwas spät dran.

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Also mit der Gondel wieder runter (der Rückweg ist btw. kostenfrei). Unten erwartete uns auch schon in Mittagessen – Brot zum selbst belegen und eine ordentliche Auswahl an Früchten. Sehr gut (oh, und nicht vergessen, da wo man die Gondel-Fahrkarten kaufen kann, werden kostenlose Aufkleber verteilt! :mrgreen: )

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Dann saßen wir auch schon wieder im Van und es ging weiter. Es dauerte ein paar Stunden bis wir bei unserem nächsten Stopp (ganz unspektakulär ein Supermarkt wo wir ein bisschen Zeug kaufen konnten) angekommen waren.

Aber langweilig wurde es hier nicht, denn auch auf der Straße war die Aussicht weiterhin grandios (ich weiß, ich wiederhole mich, aber anders kann man es nicht sagen). Die Straßen schlängerte sich an malerischen Bergen entlang und dazu kam aus dem Autoradion passende rockige Road-Trip Musik.

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Schließlich erreichten wir die Pforten von Homer (und nein, das hat nichts mit den Simspons zu tun :mrgreen: :roll: )

Homer – Carmel of the North
Homer liegt ca 225 meilen südlich von Anchorage – umgeben von Meer und Wildnis. Ein lässiges und vielseitiges Fischerörtchen – die Heilbutt-Fischer-Hauptsadt der Welt. Hier lässt es sich aber nicht nur Fischen – man kann auch Kayak fahren, Bären beobachten und eine menge wandern.

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Das obligtorische Touri-Foto :mrgreen:

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Schließlich kamen wir in unserem Hostel Seaside Farm an. Ein super süßes Hostel, was tatsächlich auch irgendwie eine Farm war.

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Wir bekamen dort ein Mehr-Bett-Zimmer zugeteilt, das ganz gemütlich war. Es war alles nicht besonders schick, aber sauber und zweckmäßig! Ich war begeistert. Tatsächlich hat mir dieses Hostel auch am besten gefallen.

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Voll das Klassenfahrt-Feeling :ja:

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Tja… und dann ging es an das Gepäck und jeder holte seine Tasche raus – am Ende stand dann also nur noch ich da, der Bus war aber leer  :shock:

Wo war mein Zeug? Tja, dieses Geheimnis bleibt bis heute ungelöst. Es war einfach weg (meine Vermutung ist, das der Anhänger beim Stop im Supermarkt mal nicht abgeschlossen war und meine Tasche dann geklaut wurde :roll: )(Ja, NUR meine :roll:  ). Ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen.

Nachdem ich zunächst mittelschwer ausgerastet bin, unser Guide ein paar Telefonate getätigt hat – das Gepäck aber immer noch entschwunden blieb – habe ich es mit einer gewissen frustrierten stoischen Gelassenheit hingenommen. Nun ja, was blieb mir auch anderes übrig?

Ich hatte also nur noch mein Handgepäck (Gottseidank Papiere, Kamera, Geld, Laptop und ein bisschen Kleinkram wie Sonnenbrille & Buch war noch da), aber das war es auch schon. Nur die Klamotten die ich anhatte. Kein Waschzeug, keine Unterwäsche, keine Klamotten, kein Hiking-Krempel – nichts. Von dem gesammelten Kram aus Anchorage ganz zu schweigen. Großartig.

Die Mädels in meinem Zimmer & unser Guide waren ganz cool und haben mich mit dem nötigsten versorgt (auch wenn Männersocken und –klamotten definitv außerhalb meiner Comfort-Zone sind :mrgreen: )(aber ich hätte nie gedacht, das ich mich so sehr über eine fast leere Zahnpasta-Tube freuen könnte) und auch der nächste Drugstore war hilfreich. Leider waren wir im Arsch der Welt und daher konnte/wollte ich nur das nötigste kaufen, weil alles einfach bestialischst teuer war.

Nun ja. Glücklicherweise hatte ich im Supermarkt vorher schon eine Flasche Wein mitgenommen, die ich dann dramatisch am Lagerfeuer gekillt habe. Eine vom Hostel-Staff war so cool – als sie von meiner Story hörte – hat sie mir direkt ein Hostel-Shirt geschenkt – das war dann mein neues Schlafshirt :kuss:

Den restlichen Abend habe ich dann mit ein paar lustigen Leuten (Engländer, Amis, Japaner, Inder) aus dem Hostel am Lagerfeuer ausklingen lassen. Tatsächlich habe ich es dann auch mal fast dunkel gesehen in Alaska ;)

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Wie anziehen in Alaska?
Das ist gar nicht so einfach. Im einen Moment friert man sich was ab, im nächsten Moment schwitzt man, als gäbe es kein Morgen. Die Lösung ist hier natürlich das Zwiebelprinzip.Leichte, aber wärmende lange Unterwäsche für unten drunter, dann „normale“ Kleidung und obendrüber Jacke, ggf. Regenkleidung. Auch Mütze, Handschuhe und Schal sollte man im Sommer nicht daheim lassen! Und eine Jacke die gegen Wind schützt ist auch hilfreich. Dann dürfte nichts mehr schief gehen! ;-)

Dieser Beitrag gehört zu meinem Alaska-Reisebericht. Gehe zu…
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