Alaska 04 – ein bisschen Kultur und Bildung, Museen in Anchorage

In Anchorage gibt es natürlich auch Museen und die wollte ich mir heute mal genauer ansehen, u.a. das Anchorage Museum und das Anchorage Native Heritage Centre

Da war auch schon, der letzte Tag in Anchorage. Ich gurkte mit dem Bus wieder nach Downtown und ging zunächst auf den Markt (im Sommer: Samstag (10-18 Uhr) & Sonntags (10-17 Uhr).

Reisebericht Alaska Anchorage Homer Seward Denail

Der war ganz putzig. Es gab Fressalien, Klamotten, Souvenirs und sowas. Ich gönnte mir einen sündhaftteuren Smoothie mit frischen Erdbeeren.

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Da hat man doch richtig Lust, da einzukaufen  :lol:

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Nochmal die schöne Aussicht fotografieren…

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und auch das Touri-Selfie-Foto darf nicht fehlen.

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Dann machte ich noch einen Zwischenstopp im Laden Trapper Jacks – ein großer Souvenier Laden wo man alles findet, was das Herz gebehrt.

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Dann hatte ich aber genug getrödelt und es sollte mit dem Tagesplan weiter gehen.

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Und zwar mit dem Anchorage Museum (Im Sommer 9-18 Uhr, 15$).

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Hier bekommt man auf insgesamt 4 Etagen Kunst und Geschichte Alaskas näher gebracht. Es gab einiges zu sehen über die Amerikanische Geschichte…

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… aber auch einiges über die Geschichte der Ureinwohner.

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Äh… man kann Alaska nicht ohne ein Bären-Selfie verlassen  :lol:

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Es gab aber auch einen Bereich für Fotos.

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Ich war dann irgendwann durch und es sollte zu einem weiteren Museum gehen. Von diesem Museum aus fährt ein Shuttle Bus. Also habe ich auf diesen gewartet.

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ähm… ja?

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Da ging es auch fix hin und zwar zum Anchorage Native Heritage Centre (Im Sommer 9-17 Uhr/ 25 $) (Der Shuttle-Bus fährt von div. Stationen aus (u.a. eben vom Anchorage Musuem, aber z.B. auch vom Info-Center – einen Plan gibt es auf der Website)

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Die beiden erinnern mich eher an einen Endzeit-Film :D

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Wenn man sich wie ich, beide Museen anguckt, kann man sich den Kultur-Pass für 30$ holen und spart 10$.

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Hier gab es auch eine Art klassisches Musuem mit Informationen. Der Hauptbereich lag aber draußen – dort kann man einen kleinen Rundgang um einen See machen und sich div. nachgebaute Behausungen, die natürlich mit Informationen etc. bestückt sind *g*, angucken.

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Außerdem arbeiten in diesem Musuem auch einige Ureinwohner. Die sitzen da dekorativ rum und man kann sich mit ihnen unterhalten und eben Fragen stellen.

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Außerdem gibt es zu bestimmten Uhrzeiten auch Tanzaufführungen oder ähnliches (wechselndes Programm). Insgesamt sehr schön gemacht und ein schöner Weg um die Kultur näher zu bringen.

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Zurück in Downtown habe ich noch einen Abstecher in die 5th Avenue Mall – wenn man schon in Amerika ist, muss man auch mal in einer Mall gewesen sein.

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Darauf folgte wieder ein ruhiger Abend, inkl. packen und Chaos im Zimmer beseitigen, denn am nächsten Tag sollte es dann richtig los gehen *aufregung*

Fazit Anchorage:
Von vielen Leuten in Alaska wird Anchorage auch als eigene Welt bezeichnet, die nicht mit Alaska im Allgemeinen vergleichbar wäre und ich bin auch einigen begegnet die Anchorage ganz furchtbar fanden (Einheimiche).

Wie schon erwähnt, bietet Anchorage nicht so viele Sightseeing-Optionen und daher lohnt es sich nicht extra für die Stadt nach Alaska zu reisen. Da die meisten Touren aber von Anchorage aus starten, bietet es sich an trotzdem 1-2 Tage für Anchorage einzuplanen. Oder man kann auch aus Anchorage Touren ins Landesinnere buchen und in Anchorage schlafen.

Generell kann ich Anchorage für ein paar Tage empfehlen. Mir hat es gut gefallen – die Stadt ist sehr grün und es gibt einem einen netten Einstieg. Der Küstentrail und den Flattop-Mountain waren hier meine Favoriten.

Alaskas UreinwohnerHeute werden die Ureinwohner in drei Hauptgruppen (je nach Quelle) eingeteilt: Inuit, Aleuten und die Indianervölker.

Die Inuits lassen sich wiederrum in zwei Gruppen aufteilen: die Yupik – die eher an der Beringküste leben – und die Inupiat, die entlang der arktischen Küste und als halbnomadische Fischer und Jäger in kleinen Gruppen leben. Sie sind vor ca 13.000-8.000 Jahren von Sibirien nach Alaska eingewandert und sie besiedelten einst den kompletten Norden Kanadas, Alaskas und Grönland. Ihr Hauptnahrungslieferant war das Fischen und Jagen auf dem Meer. Der mitgebrachte westliche Lebensstil hat verheerende Auswirkungen auf die Lebensart der Inuits gehabt (Alkohol, Schusswaffen, Sklaverei, Prostitution etc). Heute verdienen sie ihr Geld wieder mit Rentierzucht oder Kunsthandwerk.

Die Aleuten besiedelten Alaska über die Aleuten Inselkette vor rund 4.000 Jahren ebenfalls über Sibirien aus. Aufgrund der harten Witterungsverhältnisse an den Küsten des Beringsees wurden sie um zu überleben zu einem hohen Anpassungsvermögen gezwungen. Da es dort weder Pflanzen noch Früchte gab, war ihre einzige Lebensgrundlage das Fischen. Die Gesellschaft wurde in 3 Klassen unterteilt: das gemeine Volk & Sklaven, die obere Klasse und der Adel. Sie lebten in großen Erdbehausungen, die teilweise sogar bis zu 100 Menschen beherbergen konnten. Während der westlichen Besiedelung wurden die Aleute fast ausgerottet, da die Russen sie ermordeten oder versklavten. Heute gibt es nur noch wenige Vollblut-Aleuten – dafür haben diese aber mehr als die anderen Ureinwohner ihre Identität wiederentdeckt.

Die Küstenindianer sind die Nachfahren der Paläo-Indianer, die vor etwa 16.000-12.000 Jahren von Sibirien einwanderten. Sie haben zunächst auch im Landesinneren gelebt und erst als die Gletscher zurück gingen, sind sie an den Küstenregionen als Fischer seßhaft geworden. Man kann sie grob in folgende Gruppen aufteilen: Tlingit, Haida, Tsimshian und Athapasken.

Die Tsimashian leben in dem einzigen Indianer-Reservats Alaskas in Metlakatla, da man Ihnen in Kanada Ihr Landrecht verweigert hat. Die rund 1000 Indianer verwalten Ihr Land selbstständig und sind auch als einziger Stamm nicht im Alaska Native Claims Settlement Act vertreten.

Die Haida zogen ebenfalls von Kanada nach Alaska und leben heute im Süden der Prince of Wales Island – und somit sind sie die nördlichsten Ableger ihres Stammes. Man geht von ca 800 Indianern aus. Die Athabascan leben als umherstreifende Jäger und Sammler im Landesinnere. Sie bewegen sich in kleinen Gruppen von 20-40 Personen und leben vom Fischfang und der Jagd. Sie bauten sich im Winter – um die Wanderung zu erleichtern – aus Hölzern die effizienten Schneeschuhe und gaben auch das Transportmittel der Hundeschlitten an die weißen Neuankömmlinge weiter.

Die Tlingit lebten im Südosten Alaskas. Sie hatten dank des milden Klimas und vieler natürlicher Ressourcen (Pelze, Lebensmittel etc) ein komplexes Gesellschaftssystem. Außerdem waren sie sehr gute Seefahre und legten teilweise eine Strecke bis zu 1.500km auf der See zurück um zu handeln. Sie hatten große Gemeinschaftshäuser für 50-100 Menschen und die einzelnen Haushalte hatten ihre eigenen Bekleidungen, Waffen etc. Die Tlingits waren nicht so sanftmütig, wie z.B. die Aleuten und ließen sich nie ganz aus ihren Gebieten vertreiben.

Alle Stämme gehören verschiedenen Kulturen an und haben unterschiedliche Formen der sozialen Organisation, sowie religiöse und kulturelle Eigenheiten.

Im Gegensatz zu den Indianern im Rest der USA werden die Völker in Alaska in rechtlichen Bereichen anders behandelt. Sie erhalten Landbesitzrechte und sind berechtigt Wale und andere Meerestiere zu jagen – sie genießen hier sogar Vorrang gegenüber marktwirtschaftlichen Wirtschaftszweigen.

98.043 Menschen gaben bei der Volkszählung 2000 an Idigene Alaskas zu sein, was etwa 15,6 % der damaligen Bevölkerung Alaskas entspricht.

Dieser Beitrag gehört zu meinem Alaska-Reisebericht. Gehe zu…
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