Alaska 03 – stürmisch hoch hinaus, Besteigung Flattop Mountain, Anchorage

Heute wollte ich ausgiebig wandern und großartige Aussichten genießen – der Flattop Mountain im Süden von Anchorage sollte bestiegen werden…

Der Tag startete regnerisch…. Ich war unsicher, ob ich das bei dem Wetter den Berg besteigen sollte.

Es ging also erstmal mit dem Bus nach Downtown. Als ich an der Bushalte Stelle  wartete, unterhielt ich mich mit einem Herren, der ebenfalls wartete. In Anchorage war ich ja etwas ungesellig, und habe nicht so den Kontakt zu Anderen gesucht – aber keine Chance. Jeder quatscht einen höflich und fröhlich an. Als ich im Bus feststellte – mit meinem 10 $ Schein in der Hand – , das man immer passend bezahlen sollte, weil es kein Rückggeld gibt, bezahlte der nette Herr mir den Bus. Ich wollte es ihm zurück zahlen, aber er bestand darauf, dass ich es nicht zu tue. Sie sind doch zu nett, die Amis.

In Downtown checkte ich kurz ab wie das mit der Tour sein sollte. Da der Weg dorthin etwas Abenteuerlich sein kann, hatte ich mir einen Laden rausgesucht, die eine einfache Tour dorthin anboten (Flattop Mountain Shuttle / Bike Rental  (Im Sommer 8-22 Uhr) hier kann man auch Fahrräder mieten).

Reisebericht Alaska Anchorage Homer Seward Denail

Das Wetter sollte am nächsten Tag besser sein, aber dort war die Tour schon voll, also musste es heute sein. Es regnete immer noch aus allen kübeln. Die Tour war auch noch nicht voll – es würde sich also zeigen, ob sie überhaupt statt finden sollte.

Also gab es als Zeitvertreib erstmal ein Frühstück – ein Croissant mit Omette und was fleischartigem dazwischen und natürlich eine heiße Schokolade. Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, als ich bestellt hatte, aber war okay. Ich bin ja eher der süß-frühstücker, aber in den USA darf das mal sein (Bzw. war das auch eh eher ein Mittagessen).

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Chrisha: nicht schlüssig was sie von diesem Wetter halten soll…..

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Das Karfreitagsbeben
Man hört und liest in Anchorage und Alaska immer mal von DEM Erdbeben (Earthquake).Dieses besagte Erdeben wird das Karfreitagsbeben oder auch das große Alaska-Beben genannt.Es passiert am 27. März 1964 (Karfreitag) gegen 17.36 Uhr lokaler Zeit und war die bisher schlimmste seismmische Aktivität (9,2) in der Amerikanischen Geschichte. Dadurch wurden div. Tsunamis in den Fjorden ausgelöst, aber auch Erdrutsche und massive Landverschiebungen.Heute gibt es nur noch wenige Häuser in Downtown, die das damalige Beben heil überstanden haben.Es war nicht nur Anchorage betroffen, da der Ursprüng weiter östlich im Prinz-William-Sund (ca 120 km entfernt) und man hat das Beben sogar bis Kaliforniern gespürt. In Anchorage gab es aber die größten Sachschäden. Es kamen 125 Menschen ums Leben. In Anchorage dauerte das Beben 3 Minuten.

Noch ein kleiner Spaziergang durch die Stadt: 4th Avenue Theater – eines der wenigen Gebäude, die das Erdeben überstanden hat.

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Ich war natürlich viel zu früh wieder zurück im Laden, also hab ich mir im Gebäude nebendran noch etwas die Zeit vertrieben. Ich weiß gar nicht so genau was das war. Ne Art Mini-Mall. Zumindest gab es dort an den Wänden informationen über das Erdbeben.

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Dann war es offiziell: die Tour steht. Normalerweise würde man so um die 23-26 $ zahlen. Da wir aber zu wenige waren, haben wir auf 32$ geupgradet, damit die Tour statt finden kann.

Dann saßen wir im Bus und es ging Richtung Mountain.

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Es regnete immer noch etwas.

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Der nette Fahrer, erzählte uns unterwegs hier und da ein wenig was interessantes und ich lernte ein nettes Pärchen aus California kennen. Den Beiden schloss ich mich dann an und wir wanderten zu Dritt den Berg hinauf.

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Ganz schön windig! Es war auch etwas frisch an dem Tag (für meine spätere Tour habe ich Mütze und Handschuhe dabei und ich Horst habe überhaupt nicht dran gedacht, diese mal mitzunehmen. Hätte nicht geschadet!)

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Es war ziemlich anstrengend – teilweise war es ein gemütlicher Wandweg, dann war es ein steiler Wanderweg, dann waren es steile Treppen oder einfach nur steiles Gelände, was wir hoch krakseln durften.

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Aber die Aussicht war fantastisch (das kommt auf den Fotos nicht so gut rüber, weil es auch immer wieder getröpfelt hat und ich dann ständig Tröpfel auf meiner Linse hatte  :lol:   )

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„Ich erkläre dieses Gebiet zu Chrishaland!“

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Wir haben es nicht ganz auf die Spitze rauf geschafft, da wir zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder unten sein mussten, wegen der Rückfahrt. Aber die Aussicht war trotzdem genial.

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Es ging dann also wieder zurück. Wir haben uns weiterhin wie blöd über die Aussicht gefreut. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das bei gutem Wetter ausgesehen hätte!!

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„Und hier sehen Sie weiß auf weiß“

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Und gaaaaanz dahinten sieht man noch die Skyline von Anchorage ^^

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Ein Besuch im Flattop Mountain Shuttle-Laden lohnt sich auf jeden Fall. Auf der Website gibts eine kleine Wegbeschreibung für auf den Berg (wobei sich das mega kompliziert liest – eigentlich kann man da auch einfach drauf los laufen) und sie helfen auch mit alternative Anreisemöglichkeiten, falls die Tour z.B. schon voll ist.

Auf dem Heimweg habe ich noch einen kurzen Stopp im Walmart gemacht. Der war nicht weit von meinem Hostel entfernt und hey – das gehört irgendwie zu den skurrilen Sachen in den USA.

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Ein paar Entgleisungen habe ich da auch gesehen – wie sich das für einen Walmart gehört. Ansonsten hätte ich gern lauter Krempel für daheim mitgenommen, aber da ich diesen noch die ganze Tour mitschleppen hätte müssen, habe ich mir das erstmal gespart. Das ein oder andere Zeug kam dann aber trotzdem mit ;)

Damit war ich dann auch ziemlich fertig und habe wieder einen ruhigen gemacht. Abends klarte das Wetter aber noch richtig auf und die Sonne kam raus. Das sollte wohl das gute Wetter für den nächsten Tag ankündigen.

Dieser Beitrag gehört zu meinem Alaska-Reisebericht. Gehe zu…
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